|
|
|
|

|
"An der Schwelle zum 21. Jahrhundert mit all seinen unvorhersehbaren technischen und sozialen Veränderungen ist die weitere Entwicklung hin zu einer Mediengesellschaft ganz sicher prognostizierbar. Mehr als Hoffnung, denn als Fluch, verstehe ich diese Entwicklung auch als Chance mehr als je vorher möglichst “Kunst und Design” als Aktivatoren in den Mittelpunkt dieser Mediengesellschaft zu stellen.
Das weitgehendst technisch orientierte 20. Jahrhundert und die damit verbundene Entfremdung vom Menschen wird zu einer Umkehr zwingen. Der Mensch muß wieder seine ureigenen Fähigkeiten regenerieren, um wieder zu lernen das Leben sensitiver zu erfahren. Sehen, hören, fühlen, gestalten muß wieder zum Elementarerlebnis werden. Kunst und Design sollten sich in diesem Prozeß als Animatoren verstehen, Kreativität zu aktivieren, die sich nicht nur auf die Existenzsicherung beziehen sollte, sondern auf den Menschen als Individuum. Als Gestalter und als Lehrer stehe ich deshalb selbst in der Pflicht, durch meine Lehre und entsprechende Taten dem weiteren Qualitätsverlust der Medien entgegenzuwirken und im beschriebenen Sinne auf diese gestaltend und damit auch verändernd einzuwirken. Im Design sehe ich den Schlüssel zu den neuen und alten Medien, in der “Kunst” die Möglichkeit einer nicht nur formalen, sondern weitgehendst inhaltlichen Bestimmung." (Prof. Mathias - Professur für Grafic Design)
"Der Lehrbereich befaßt sich in einem Schwerpunkt mit der kontinuierlichen Betreuung und Korrektur selbstgewählter Studienprojekte. Daneben werden Projekte angeboten, die den Einsatz visueller Medien im gesellschaftlichen Zusammenhang darstellen (Plakatgestaltung, Öffentlichkeitsarbeit etc.). Hierbei wird großer Wert auf den Gesamtablauf, von der Aufgabenstellung über Entwurf und Gestaltung bis zur Präsentation und ihrer Umsetzung, gelegt. Der zeichnerische Umgang innerhalb der “Neuen Medien” und der gestalterische Zugang zum Internet wird in Einführung und Projekten angeboten." (Prof. Ott und Stein)
Im Basisprogramm werden, exemplarisch am Beispiel Typografie, Grundlagen der Gestaltung vermittelt, vom Buchstaben über Wort und Zeile bis hin zur Textseite, Syntax und Semantik von Schrift und Typografie theoretisch und praktisch untersucht.
Im allgemeinen Studienprogramm folgen anwendungsorientierte und experimentelle Entwurfsprojekte aus den verschiedensten Gebieten des Grafik?Design, mit Schwerpunkten im Editorial-Design (Zeitschriften?, Zeitungs? und Buchgestaltung) und Corporate-Design (Entwicklung komplexer visueller Programme). In diesen Entwurfsseminaren treten digitale Technologien in Wechselwirkungen mit analogen Verfahren, bedingt die virtuelle Designtätigkeit mit dem Computer die Erfahrung von sinnlich erlebten Gestaltungsprozessen.
Die Studierenden sollen in größtmöglicher Freiheit eine eigene visuelle Sprache finden, sich aber gleichzeitig der gesellschaftlichen Bedeutung der Visuellen Kommunikation als einem Hauptträger unserer zeitgenössischen Kultur bewußt werden."
(Prof. Gassner)
“Typographie kann unter Umständen Kunst sein....” (Kurt Schwitters)
“...nicht obschon sondern gerade weil sie im Dienste einer Aufgabe steht.” (Karl Gerstner)
http://www.ottundstein.de/wp/
http://klassegoetz.de/
___________________________________________________________
„On the threshold to the 21st century, with all its unforeseeable technical and social changes, the development to a media society is surely predictable. To me, this development comprises more hope than curse and gives „Art and Design” the chance to become the focus of attention in this media society.
The largely technical-oriented 20th century with its alienation of man will force us to change our ways. Man has to regenerated its very own abilities, learn to experience life more intense. See, hear, feel and create have to become elementary again. „Art and Design” should see themselves as animators of a process that activates creativity, referring to each human, not only as a necessity to secure livelihood. As a designer and teacher I am obliged to counteract the progressive loss of quality in mass media. I reinforce this with my teachings and by appropriate action, having a creative effect on this development in the described sense. I believe the key to New and Old Media in „Design” and see „Art” as the opportunity for a not only technical destiny, but also largely faithful to its meaning.”
(Prof. Mathias, professor of Graphic Design)
„The teaching sets a priority on the continuous support and correction of self-chosen projects. Besides that projects are offered which represent the employment of visual media in a social context (poster conception, public relations work etc.). In this connection great importance is attached to the overall process: from task to first drafts and designs and at last to presentation and realisation. The handling of drawings within the „New Media” and the access to the internet in the view of design matters, will be introduced in courses and projects.”
(Prof. Ott and prof. Stein)
”The programme of the Basic Course will teach the basics of creation. In typography that means the practical and theoretic analysis of letter, word, line and page to understand syntax, semantics, font and typography.
The general study programme offers application-oriented and experimental projects to all areas of Graphic Design, with emphases on editorial design (magazines, newspapers and books) and corporate design (development of complex visual programmes). In this seminars digital technologies interact with analogue processes and the virtual designing with computers presupposes the sensorially experienced process of creation.
The students are encouraged to learn an own visual language, but to become aware of social importance of Visual Communication as a main vehicle of our contemporary culture at the same time.”
(Prof. Gassner)
„Under circumstances, typography can be art...” (Kurt Schwitters)
„... not although but because the purpose is put at its disposal.” (Karl Gerstner)
|
|
 11.05.2011 |
|
|
|