Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

   

 

 

Fachgebiet Kunstwissenschaft

Kunsthochschule Kassel

 

 

Wintersemester 2005/2006

 

 

Beginn bzw. Ende der Lehrveranstaltungen:

24. Oktober 2005 – 17. Februar 2006

 

 

 

 

 

 

Einführungsveranstaltungen

(nicht nur) für Studienanfänger:

 

Dr. Harald Wolter – von dem Knesebeck

Dienstag, 25.10.2005, 14h00 – 16h00, SR

Mittwoch, 26.10.2005, 11h00 – 13h00, SR

 

 

 

 

 

Noch ein Hinweis an alle Studierenden unseres Studienganges!

 

Aufgrund unseres bevorstehenden Umzuges, finden Sie uns zum Wintersemester 2005/2006 nicht mehr, wie bisher, im Nordbau der Kunsthochschule, sondern im Südbau, 3. Etage. Bitte beachten Sie dort die jeweils neuen Raumnummern der Professoren, Assistenten, der Diathek und des Sekretariats.


 

 

 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

 

 

Aufgrund eines Forschungsfreisemesters werden
von Herrn Prof. Hinz keine Lehrveranstaltungen
im WS 2005/06 angeboten!

 

 

 

 Prof. Dr. B. Hinz

Tel.: 804 – 5327

e-mail: bhinz@uni-kassel.de

 


 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                Zeit/Ort                        Name

 

 

Seminar          Video ergo sum.

Wahrnehmung als Thema in der Kunst       Di., 14h00 – 16h00    Hemken

SR

 

Beginn: 01. Nov. 2005

 

Vom ‘Schwinden der Sinne’, vom ‘Sinn der Sinne’, von der ‘ikonischen Wende’ oder von der ‘paradoxen Logik des Bildes’ ist die Rede, betrachtet man das Spektrum jener Diskussion, die sich mit der Wahrnehmung, dem Bild oder der Realität kritisch auseinandersetzt. Die formalen Hintergründe für das Aufkommen dieser Interessensfelder lassen sich beim verstärkten und etablierten Einsatz der Neuen Medien finden. Die technisch bedingte Beschleunigung des Kommunizierens und Informierens verursachte nicht nur eine Forcierung der Reize, so dass das menschliche Aufnahmevermögen unweigerlich an seine physiologischen, psychologischen und sozialen Grenzen geriet, sondern gleichermaßen eine Befragung der kulturellen Wurzeln der Neuen Medien mit Blick auf Bruchstellen und Kontinuitäten folgen läßt. In diesem Zuge wurden Ausstellungen eingerichtet, Tagungen veranstaltet und Publikationen herausgegeben, die Licht in das Dunkel der möglichen Fragestellungen bringen sollten. Wurde dem Wunsch nach Orientierung in Zeiten einer ‘medial bedingten Heimatlosigkeit’ nicht gerade entsprochen, wenn man sich besonders die Publikationsflut zu diesem Thema betrachtet, so lassen sich dennoch zwei Generalfragen erkennen: Wie lassen sich die aktuellen Phänomene der ‘Medienrevolution’ aus geschichtlichem Blickwinkel einschätzen? Wo liegt der Kern des Problems der ‘Medienrevolution’, in der Wahrnehmung, in kulturellen Konditionierungen oder in Repräsentationsweisen von Realität (Perspektive etc.)?

 

Das Seminar verfolgt keine metadisziplinäre Erörterung des Themas, sondern begegnet diesem mit kunstgeschichtlichen Erwartungen. Die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Kultur (Apparate etc.), die Problemfelder der Wahrnehmung, die Bedeutung der menschlichen Vorstellungskraft, die Wiedergabe von Realität (Zeichen, Perspektive (Geschichte, Verständnis, Funktion etc.) und das Bildverständnis werden eine zentrale Rolle spielen. Der Ausgangs- und Zielpunkt der Erörterungen werden dabei Kunstwerke sein; eine mehr theoretische Auseinandersetzung insbesondere auf der Grundlage einer Lektüre ausgewählter Texte bestimmt ein begleitendes Seminar. Bei aller Kunstgeschichtlichkeit sind notwendige und nützliche Ausflüge in Nachbardisziplinen wie die Philosophie, Psychologie oder Kulturwissenschaften nicht ausgeschlossen. Dennoch versteht sich das Seminar als eine einführende Veranstaltung, die die kunstgeschichtliche Position im Irrgarten der Argumentationen verdeutlichen will.

 

 

Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken

Tel.: 804 - 5372

e-Mail: Kai-Uwe.Hemken@uni-kassel.de

Raum Nr. : 3320, SüB, 3. Etage

Sprechstunde: nach Vereinbarun

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name

 

Seminar          „Die Neuen“ (Arbeitstitel).

                        Ausstellungsprojekt der KhS im Kunstverein Kassel

                                                                                              Mi., 10h00 – 14h00   Hemken

                                                                                              SR

 

 

Die Kunsthochschule Kassel verzeichnet in ihrem Dozentenstamm seit jüngerer Zeit einen spürbaren Zugang neuer Kollegen, so ließe sich die aktuelle Situation an der KHK technokratisch beschreiben. Dieses administrative Denken verlassend hat Bernhard Balkenhol die Idee und das Konzept einer Ausstellung entwickelt, die – in Kooperation mit den neuen künstlerischen Kräften am Hause – das Schaffen der ‚Neuen‘ vorstellen soll. Auch die Kunstgeschichte ist mit von der Partie, soll doch – mit Blick auf eine berufspraktische Orientierung des Studiums – die wissenschaftliche Begleitung durch die Kunstwissenschaft an der KHK erfolgen. Neben diesem akuten Arbeitsauftrag gilt es, jüngere Entwicklungen in der Museumslandschaft zu betrachten: Denn seit geraumer Zeit ist das Museum als traditionelle Bildungsstätte kritisch diskutiert worden, nachdem besonders in den 70er Jahren dieser Diskurs polarisierend aufgeflammt ist und sich inhaltlich wandelnd in den 80er und 90er Jahren fortgesetzt hat. Zuletzt ist es die Kommerzialisierung des Museums, die sich als Folge einer omnipräsenten Eventkultur verzeichnen läßt. Es sind nicht zuletzt die Wunschvorstellungen der Politik nach Effizienz und Repräsentation, die über das Aufgabenfeld  und die gesellschaftliche Relevanz des Musentempels öffentlich nachdenken läßt. Grundlegend ist ein weiterer Gedanke, der die Autonomie von Kunst einerseits und Kunstvermittlung andererseits betrifft. In Analysen und Gesprächen mit der Kunstdidaktik und den Künstlern soll besonders dieses Themenfeld eine durchdringende Betrachtung erfahren.

Das Berufsbild des/r Kunsthistorikers/in ist hiervon nicht wenig betroffen, so dass eine Erörterung des Arbeitsplatzes ‘Museum’ im geplanten Seminar ebenso notwendig ist wie das Kennenlernen der traditionellen Tätigkeiten auf diesem Felde. Es ist daher vorgesehen, einen Überblick über die museale Arbeitspraxis zu gewinnen: Konservatorische Betreuung von Kunstwerken, Ausstellungsorganisation, Hängungssysteme und Vermittlungsarbeit (Führungen). Das Seminar richtet sich an höhersemestrig Studierende und ist auf  15 Teilnehmer beschränkt. Eine Anmeldung ist notwendig.

 

Beginn: 09.11.2005

 

 

Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken

Tel.: 804 – 5372

e-Mail: Kai-Uwe.Hemken@uni-kassel.de

Raum Nr.: 3320, SüB, 3. Etage

Sprechstunde: nach Vereinbarung

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                           Zeit/Ort                             Name

 

Vorlesung       Malerei im 20. Jahrhundert II         Do., 9h00 – 11h00                 Hemken

                                                                                  Hörsaal

 

 

Die Malerei erlebte im 20. Jahrhundert ein extremes Wechselspiel, geht es um eine Bewertung ihrer Bedeutung innerhalb der Kunstentwicklung. Denn die Prognosen für ihre zukünftige Existenz pendeln bis heute unablässig zwischen Blütezeit, Tod und Wiederauferstehung. Die Beweggründe für solche Einschätzungen sind unterschiedlich gelagert; etwa wenn die Malerei als Repräsentationsmedium einer im ganzen kritikwürdigen bürgerlichen Kultur verstanden oder gegenüber neuen technischen Bildmedien wie Fotografie und Neue Medien als altmodisches Ausdrucksmittel bewertet wird. Auch traten in den 60er Jahren neue künstlerische Programme auf den Plan, die die Nähe zur Wissenschaft oder zum Alltag suchten, so dass die Malerei nunmehr Diagrammen, Statistiken, Texten oder Collagen mit Gebrauchsmaterialien und –gegenständen weichen mußte. ‚Hunger nach Bildern‘ lautete in den 80er Jahren trotzig das Motto einer jungen Künstlergeneration, die sich gegen diese (pseudo-) wissenschaftlichen Leitkategorien vehement wehrte und statt dessen die Malerei farbenfroh und mit einem großzügigen Pinselduktus versehen inszenierte. Dass hierbei die individuelle Lebenswelt und Befindlichkeit motivisch aufgegriffen wurde, war nur konsequent.

Das Seminar zur Malerei im 20. Jahrhundert will einen analysierenden Überblick über die verschiedenen Strömungen und Einzelpositionen der vergangenen 100 Jahre liefern und dabei zugleich das konzeptionelle Selbstverständnis der Künstler skizzieren. Die Fülle der zu besprechenden Positionen legt eine zweiteilige Veranstaltung nahe, so dass im ersten Teil (Sommersemester 2005) folgende Ismen zu besprechen sind: Impressionismus, Positionen der 10er und 20er Jahre, New York School, Informel. Im Wintersemester 2005/6 werden die Strömungen in der Entwicklung der Malerei ausgehend von den 60er Jahren bis in die aktuellste Gegenwart verfolgt.

 

 

 

Beginn: 03.11.2005

 

 

 

 

Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken

Tel.: 804 – 5372

e-Mail: Kai-Uwe.Hemken@uni-kassel.de

Raum Nr.: 3320, SüB, 3. Etage

Sprechstunde: nach Vereinbarung


 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                           Zeit/Ort                             Name

 

Seminar          The New York School. Kunst und Kunsttheorie

                        in New York nach dem zweiten Weltkrieg              Majetschak/Geilert

                                                                                  Do., 11h00 -13h00

                                                                                  SR

 

 

Beginn: 03.11.2005

 

Nach dem zweiten Weltkrieg verlagerte sich das Weltzentrum der Avantgarde-Kunst von Paris nach New York. Mit der Malerei des »Abstrakten Expressionismus« und dem Bebop im Jazz entstanden neue künstlerische Stilrichtungen, die sich in kritischer Absetzung von den dominanten Strömungen der europäischen Vorkriegs-Avantgarden formierten. In den Schriften Clement Greenbergs, der in seiner Arbeit als Kunstkritiker maßgeblich zur Durchsetzung der New Yorker Avantgarde beitrug, formulierte sich zeitgleich eine bis heute viel diskutierte Theorie des künstlerischen Modernismus.

Die Veranstaltung wird versuchen, Gründe und Hintergründe des durchschlagenden Erfolgs der New York School zu analysieren und Hauptexponenten der »Szene« wie Arshile Gorky (1904-1948). Adolph Gottlieb (1903-1974), Hans Hofmann (1880-1966), Franz Kline (1910-1962), Willem de Kooning (1904-1997), Barnett Newman (1905-1970), Jackson Pollock (1912-1956), Ad Reinhardt (1913-1967), Mark Rothko (1903-1970) oder Clyfford Still (1904-1980) in Referaten vorzustellen. In Form von Textauszügen aus Schriften von Greenberg, Newman, Reinhardt, Rothko und anderen sollen zudem in gemeinsamer Lektüre der damaligen Kunsttheorie vergegenwärtigt werden. Wenn möglich, sollen im Laufe des Semesters in ein bis zwei Sitzungen auch Charakteristiks der damals entstehenden neuen musikalischen Tendenzen im Jazz (Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Theolonious Monk, Charles Mingus, Miles Davis, Charlie Christian, Sonny Rollins u.a.)analysiert und auf Parallelen mit Tendenzen in der Bildenden Kunst hin befragt werden.

Referate, die die Grundlage des Scheinerwerbs bilden, werden in der ersten Sitzung vergeben. Eine Kopiervorlage der zu behandelnden Texte von Künstlern und Kunsttheoretikern liegt vor Semesterbeginn in der Bibliothek der Kunsthochschule aus.

 

Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:

Clement Greenberg, Die Essenz der Moderne. Ausgewählte Essays und Kritiken, hrsg. von K. Lüdeking, Dresden 1997

Serge Guilbault, Wie New York die Idee der modernen Kunst gestohlen hat. Abstrakter Expressionismus, Freiheit und Kalter Krieg, Dresden/Basel 1997

Christos M. Joachimides/Norman Rosenthal (Hrsg.): American Art in the 20th Century. Painting and Sculpture 1913-1993, München 1993 (auszugsweise)

Die amerikanische Avantgarde, in: Charles Harrison/Paul Wood (Hrsg.), Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Ostfildern-Ruit 1998, Bd. 2, S. 680-714

 

Prof. Dr. Stefan Majetschak

Tel.:    804 – 5328

e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de

Raum: Majetschak

 

 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                           Zeit/Ort                             Name

 

Vorlesung       Die Philosophie Ludwig Wittgensteins        Do., 14h00 -16h00     Majetschak

                                                                                              Hörsaal

 

 

Beginn: 03.11.2005

 

Die Philosophie Ludwig Wittgensteins (1889-1951) ist zweifellos eine der wirkungsmächtigsten des 20. Jahrhunderts. Wittgenstein wollte, wie er selbst schrieb, die »philosophische Anschauungsweise« seiner Zeit verändern und sich und seinem Leser zu einer »richtigen Sicht« der Dinge verhelfen, die die ethischen Probleme des Lebens ebenso wie das Quälende traditioneller philosophischer Fragen zum Verschwinden bringt. Mindestens das erstere – die Veränderung der philosophischen Anschauungsweise seiner Zeit – ist ihm in kaum zu überschätzendem Maße gelungen. Denn insbesondere in seiner Spätphilosophie entwickelt er eine neue Art und Weise des sprachanalytischen Zugangs zu philosophischen Fragestellungen, an der sich bis heute wichtige Strömungen der Gegenwartsphilosophie orientieren.

Die Vorlesung wird versuchen, die Hauptaspekte dieser neuen philosophischen Anschauungsweise in ihren theoretischen, sprachphilosophischen und – nicht zuletzt – ethischen Dimensionen zu rekonstruieren und zugleich einen Überblick über seinen philosophischen Denkweg zu geben, wie er sich von der »Logisch-philosophischen Abhandlung« (dem sog. »Tractatus logicus-philosophicus«) bis zum Spätwerk der »Philosophischen Untersuchungen« und von »Über Gewißheit« entfaltet hat.

 

Literatur: Stefan Majetschak, Ludwig Wittgensteins Denkweg, Freiburg/München 2000

 

 

 

 

Prof. Dr. Stefan Majetschak

Tel.:    804 – 5328

e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de

Raum: Majetschak

 

 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                           Zeit/Ort                             Name

 

Seminar          Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen I

                                                                                  Mi., 12h00 – 14h00               Majetschak

                                                                                  Raum 0408, Arnold-Bode-Str. 2

 

 

Beginn: 02.11.2005

 

Die auf zwei Semester angelegte Veranstaltung widmet sich der eingehenden Analyse und Interpretation der (von Joachim Schulte sog.) »Spätfassung« der »Philosophischen Untersuchungen« (TS 227 in Wittgensteins Nachlaß), die den meisten Lesern als »Philosophische Untersuchungen, Teil I« (1952) bekannt ist. Dabei soll nicht nur der systematische Gehalt dieses vielleicht einflussreichsten philosophischen Textes des 20. Jahrhunderts zur Sprache kommen, vielmehr sollen – wenn möglich – in werkgenetischer Perspektive auch Grundzüge der Entwicklung von Grundbegriffen des Wittgensteinschen Denkens seit dem »Big Typescript« TS 213, 1933) erörtert werden.

Da sich Wittgensteins neue philosophische Methode in seinen Manuskripten seit Mitte der dreißiger Jahre in kritischer Absetzung von traditionellen Problembehandlungsweisen, insbesondere in selbstkritischer Bezugnahme auf das eigene Frühwerk entfaltet, ist der Besuch der Veranstaltung nur Studierenden zu empfehlen, die bereits eine gewisse Vertrautheit mit Grundgedanken der philosophischen Tradition erworben haben.

 

Scheinerwerb: Hausarbeit

Text: Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen (brauchbar ist jede im Buchhandel erhältliche Ausgabe. Der besonderen Beachtung wird die – allerdings nicht ganz preiswerte - »Kritisch-genetische Edition« des Textes, hrsg. von Joachim Schulte, Frankfurt am Main 2001, empfohlen.)

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Stefan Majetschak

Tel.:    804 – 5328

e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de

Raum: Majetschak

 


 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                           Zeit/Ort                             Name

 

Kolloquium für Examenskandidaten                       Do., 17h00 – 19h00               Majetschak

                                                                                  NoB, Raum 1613

                                                                                  (unter Vorbehalt)

 

Beginn: 03.11.2005

 

Das Kolloquium widmet sich der Besprechung aktueller philosophischer und künstlerischer Abschlußprojekte. Es soll ein Forum bieten, in dem die Teilnehmer entweder ihre eigenen Arbeiten oder aber diskussionsbedürftige Texte oder Positionen aus ihren Arbeitsfeldern zur kritischen Diskussion stellen können.

 

 

 

 

Prof. Dr. Stefan Majetschak

Tel.:    804 – 5328

e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de

Raum: Majetschak


 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                           Zeit/Ort                             Name______

 

Proseminar     Einführung in die Geschichte der Fotografie

                                                                                  Di. 16h00 – 18h00                 Wiegand

                                                                                  SR

 

 

Beginn: 01.11.2005 (Vorbesprechung am 1.11.2006 in der ersten Sitzung)

 

 

Die Veranstaltung ist gedacht als einführendes Angebot für alle Studenten aus den Bereichen Kunst, Kunstpädagogik und Kunstgeschichte.

Als Leitfaden durch die Geschichte der Fotografie werden - so weit möglich und in der Hochschulbibliothek vorhanden - wichtige und wegweisende Fotobücher dienen. Das Seminar wird Gelegenheit geben, sich einen Überblick über ein Medium zu verschaffen, das relativ lange gebraucht hat, bis es als künstlerisches Ausdrucksmittel akzeptiert und in Ausstellungen und Museen präsentabel war. Heute ist das selbstverständlich.

Die Beschäftigung mit Fotografie wird möglicherweise Fragen zum Arbeiten mit Büchern und Bildern aufwerfen. Bei Bedarf können wir uns im Rahmen des Seminars gern auch mit diesen Fragen befassen.

Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft zur Übernahme eines ca. 20minütigen Referates voraus. Diese kurzen Vorträge sollen im Sinne einer Rezension eines wichtigen Fotobuches gestaltet werden. Ein Leistungsnachweis („Schein“) kann durch Abgabe des modifizierten Referates in schriftlicher Form erworben werden.

Ein Semesterapparat steht zur Verfügung. Eine Literaturliste soll im Laufe des Seminars heranwachsen und wird erst am Ende des Semesters fertig sein.

 

Fragen?

Dr. Thomas Wiegand

Tel.: 0561/773479

e-mail: t.wiegand@t-online.de

Sprechstunde: nach Vereinbarung


 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort          Name__________

 

Seminar         Einführung in die christliche Ikonographie II

                                                                                              Di., 9h00 -11h00        Noll

                                                                                              SR

 

Beginn: 01.11.2005

 

 

Das Seminar knüpft an die entsprechende Veranstaltung im Wintersemester 2004/05 an und wird, wiederum im gemeinsamen Gespräch, der Ikonographie Christi sich zuwenden. Eingehend sollen dann die Typologie (Entsprechungen zwischen Altem und Neuem Testament) und diesbezügliche Bildprogramme (Biblia pauperum, Speculum humanae salvationis etc.) zur Sprache kommen. Jeder Teilnehmer möchte bereits zur ersten Stunde eine Bibel (im Falle einer Neuanschaffung die Ausgabe: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift) mitbringen. Weitere Quellentexte werden in Form von Fotokopien zu Semesterbeginn bereitgestellt. Ein benoteter Schein kann durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Abschlußklausur erworben werden.

 

 

 

PD Dr. Thomas Noll

Tel.: 0551/45205

Sprechstunde: nach Vereinbarung

 

 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

Seminar         Bildzyklen des 15. und 16. Jahrhunderts in Rom

                                                                                              Di., 11h00 – 13h00    Noll

                                                                                              SR

 

 

Beginn: 01.11.2005

 

 

Gegenstand des Seminars werden Freskenzyklen in Rom von der Frührenaissance bis zum sog. Manierismus sein, die sowohl nach der künstlerischen bzw. stilistischen Seite wie nach ihrem Inhalt im geschichtlichen Zusammenhang zu betrachten sind. Anhand ausgewählter Beispiele soll damit die Entwicklung der Malerei in Italien im 15. und 16. Jahrhundert – parallel zur Entwicklung der Kunsttheorie – verfolgt und die Funktion von Bildzyklen – insbesondere im kirchlichen Kontext – untersucht werden.

 

 

PD Dr. Thomas Noll

Tel.: 0551/45205

Sprechstunde: nach Vereinbarung

 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort          Name__________

 

Proseminar    Einführung in die Malerei:

                       Peter Paul Rubens und seine Zeit                Mi., 14h00 – 16h00 Jakumeit

SR und Museum Alte Meister, Schloß Wilhelmshöhe

 

 

Beginn: 02.11.2005

 

Der Maler Peter Paul Rubens (1577 – 1640) gilt als Hauptmeister des flämischen Barocks, dessen Werk dauerhaft auf die europäische Malerei nachwirkte. Dabei ist eine Beschäftigung mit seinen Historienbildern lohnenswert, da sie in besonderer Weise seine ideenreiche Schaffenskraft widerspiegeln. Neben der Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die kunstwissenschaftliche Terminologie sollen Beschreibungs- und Analysetechniken an ausgewählten Kunstwerken von Peter Paul Rubens erprobt werden.

 

Scheinerwerb: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, Referat und schriftliche Hausarbeit

Einführende Literatur: wird in der ersten Sitzung angegeben

 

 

M.A. Caprice Jakumeit

Tel.: 804 – 5403

e-mail: caprice.jakumeit@uni-kassel.de

Raum: Jakumeit und Diathek im SüB

Sprechzeit: nach der Veranstaltung oder nach Vereinbarung

 

 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

Proseminar     Einführung in die Geschichte der documenta

Mo., 14h00 – 16h00  Strippel

                                                                                              SR

Beginn: 31.10.2005

 

„The next documenta should be curated by an artist“ – so lautete der Titel eines Projektes, das der Künstler Carsten Höller gemeinsam mit Jens Hofmann im vergangenen Jahr initiierte. Was wie eine beinahe revolutionäre Forderung klingt, ist – blickt man auf die Anfänge zurück – nichts wesentlich Neues. Akademieprofessor Arnold Bode, der die documenta – als kulturelles Begleitprogramm zur Bundesgartenschau 1955 oder vielmehr als Chance einer Rehabilitierung der modernen Kunst unter Nutzung dieses Publikumsmagneten? – ins Leben rief, war beides – Kurator und Künstler. Das Seminar möchte anlässlich der Jubiläums-Ausstellung „50 Jahre documenta“ unter anderem auch der Frage nachgehen, wie es dazu kommt, dass nach 11 Ausstellungen eine solche Forderung scheinbar nötig geworden ist. Neben den in den letzten Jahren sich multiplizierenden Biennalen gilt die documenta als wichtigste Großausstellung zeitgenössischer Kunst. Ihrer Besonderheit nach bietet sie dabei keineswegs einen demokratischen Querschnitt durch das aktuelle Kunst-Schaffen, sondern ist als Themenausstellung konzipiert, die in der Hand eines Verantwortlichen (oder verantwortlichen Teams) liegt.

Das Seminar beschäftigt sich mit der Entwicklung der Institution documenta von ihren Anfängen in einer provisorische Behausung bis zum mit großer Spannung erwarteten und großem organisatorischen Aufwand betriebenen Kultur-Event, mit ihren Kontinuitäten und Diskontinuitäten, ihren Widersprüchen und Brüchen.

Es richtet sich vor allem an Studienanfänger und bietet neben Einblicken in das Themenfeld eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten.

 

 

Tina Strippel M.A.

Tel.: (0561) 8905632

Fax: 804 – 5445

e-mail: tina-strippel@gmx.de

Sprechstunde: nach Vereinbarung

 

 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

Vorlesung       Bilder der Weisheit und wahre Bilder Gottes:

                        Neue Bildformen und Bildsysteme im Mittelalter

Mi., 11h00 – 13h00   Wolter von

Hörsaal                      dem Knesebeck

 

 

Beginn: 02.11.2005

 

In der Zeit zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert entwickelte sich die Monumental - wie Buchmalerei auch im deutschsprachigen Bereich in Richtung auf neue Bildformen und Bildsysteme, die ihrerseits Anteil an den epochalen Entwicklungen ihrer Zeit hatten. Neue Bildformen wie die groß angelegten Schemabilder boten neuartige Organisations- - und Sytematisierungsformen von Bildlichkeit. Sie wurden aus dem prosperierenden Schulbereich in den Kirchräumen und liturgischen Handschriften übernommen und nahmen dort bald zentrale Positionen ein. Diese Bilder standen dabei in Wechselwirkung mit theoretischen Erwägungen über menschliche Erkenntnismöglichkeiten. Sie demonstrierten schon allein hierdurch den hohen Stellenwert, der Bildern abseits ihrer traditionellen Funktion als Schriftersatz für lesekundige Laien nun auch für Schriftkundige zukommen konnte. Neben diese komplex - kleinteiligen Bildern, traten neue, einfach strukturierte und auch nach Ansicht berechnete Bildformen, die sich von den Ikonen herleiteten. Ikonen waren durch die Kontakte mit dem östlichen Mittelmeer und insbesondere seit der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer 1204 als wahre Bilder Christi und der Heiligen im Westen bekannt geworden. An ausgewählten Zeugnissen hochmittelalterlicher Malerei kann daher in dieser Vorlesung eine Geschichte des Bildes, seiner verschiedenen Rezipienten und der sich wandelnden Sehgewohnheiten entworfen werden.

 

 

Colloquium: Colloquium, insbesondere zu Themen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (für Magistranden, aber auch offen für alle, die ein Thema oder ein eigenes Arbeitsprojekt vorstellen und weiter voranbringen möchten).

 

Vortreffen am Di., 01.11.2005, 14h00 – 16h00, Hörsaal

 

Dr. Harald Wolter von dem Knesebeck

Tel.: 804 – 5388

e-mail: wolter.knesebeck@uni-kassel.de

Sprechzeit: nach Vereinbarung


 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

Seminar          The New York School. Kunst und Kunsttheorie in New York

                        nach dem zweiten Weltkrieg                        Do., 11h00 – 13h00   Majetschak/

                                                                                              SR                              Geilert

 

Beginn: 03.11.2005

 

Nach dem zweiten Weltkrieg verlagerte sich das Weltzentrum der Avantgarde-Kunst von Paris nach New York. Mit der Malerei des »Abstrakten Expressionismus« und dem Bebop im Jazz entstanden neue künstlerische Stilrichtungen, die sich in kritischer Absetzung von den dominanten Strömungen der europäischen Vorkriegs-Avantgarden formierten. In den Schriften Clement Greenbergs, der in seiner Arbeit als Kunstkritiker maßgeblich zur Durchsetzung der New Yorker Avantgarde beitrug, formulierte sich zeitgleich eine bis heute viel diskutierte Theorie des künstlerischen Modernismus.

Die Veranstaltung wird versuchen, Gründe und Hintergründe des durchschlagenden Erfolgs der New York School zu analysieren und Hauptexponenten der »Szene« wie Arshile Gorky (1904-1948). Adolph Gottlieb (1903-1974), Hans Hofmann (1880-1966), Franz Kline (1910-1962), Willem de Kooning (1904-1997), Barnett Newman (1905-1970), Jackson Pollock (1912-1956), Ad Reinhardt (1913-1967), Mark Rothko (1903-1970) oder Clyfford Still (1904-1980) in Referaten vorzustellen. In Form von Textauszügen aus Schriften von Greenberg, Newman, Reinhardt, Rothko und anderen sollen zudem in gemeinsamer Lektüre der damaligen Kunsttheorie vergegenwärtigt werden. Wenn möglich, sollen im Laufe des Semesters in ein bis zwei Sitzungen auch Charakteristiks der damals entstehenden neuen musikalischen Tendenzen im Jazz (Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Theolonious Monk, Charles Mingus, Miles Davis, Charlie Christian, Sonny Rollins u.a.) analysiert und auf Parallelen mit Tendenzen in der Bildenden Kunst hin befragt werden.

Referate, die die Grundlage des Scheinerwerbs bilden, werden in der ersten Sitzung vergeben. Eine Kopiervorlage der zu behandelnden Texte von Künstlern und Kunsttheoretikern liegt vor Semesterbeginn in der Bibliothek der Kunsthochschule aus.

 

Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:

Clement Greenberg, Die Essenz der Moderne. Ausgewählte Essays und Kritiken, hrsg. von K. Lüdeking, Dresden 1997

Serge Guilbault, Wie New York die Idee der modernen Kunst gestohlen hat. Abstrakter Expressionismus, Freiheit und Kalter Krieg, Dresden/Basel 1997

Christos M. Joachimides/Norman Rosenthal (Hrsg.): American Art in the 20th Century. Painting and Sculpture 1913-1993, München 1993 (auszugsweise)

Die amerikanische Avantgarde, in: Charles Harrison/Paul Wood (Hrsg.), Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Ostfildern-Ruit 1998, Bd. 2, S. 680-714

 

Gerald Geilert M.A.

Tel.: 0179/7955278

e-mail: geilart@web.de

Raum: 3210 SüB, 3. Etage

Sprechzeit nach Vereinbarung

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

Studentisches  Wissenschaftliches Arbeiten          Do., 9h00 -11h00       Christiane Just

Projekt                                                                      SR

 

 

 

Das studentische Projekt soll den Kommilitonen/innen das wissenschaftliche Arbeiten näher bringen. Anhand der laufenden Referatsthemen soll die Recherche von Literatur, die Arbeit mit Datenbanken und die Suche nach Bildmaterial erlernt und gefestigt werden. Hierzu dienen Datenbankschulungen, Bibliotheksführungen u.a. in Göttingen und einigen Bereichsbibliotheken hier in Kassel (individuell auf Euch zugeschnitten).

 

Ziel dieses Projektes ist weiterhin die Vorstellung von Quellen aus anderen Fachbereichen und eventuell eine Erstellung einer Bibliographie relevanter Literatur nach Fachbereichen geordnet.

 

Beginn: 03.11.2005

 

Christiane Just (Studentin der Kunstwissenschaft und Geschichte)

Tel.: 0561/9972211

E-Mail: christiane.just@gmx.net

 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

Vorlesung       Ton – Die Geschichte eines künstlerischen Materials

(mit Colloquium)                                         Di., 17h00 – 19h00 Panhans-Bühler

                                                                                              Hörsaal

 

Beginn: 01.11.2005

 

Prof. Dr. Ursula Panhans - Bühler

Tel.: 0561/804 – 5326

Fax: 0561/804 - 5445

e-mail: ourspan@hotmail.com

Sprechzeit: montags, 18h00 -20h00, Raum Panhans-Bühler

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

Seminar          Aspekte kuratorischen Handelns                Do., 14h00 – 16h00

SR                  Panhans-Bühler

Birgit Eusterschulte

Beginn: 27.10.2005

 

Prof. Dr. Ursula Panhans - Bühler

Tel.: 0561/804 – 5326

Fax: 0561/804 - 5445

e-mail: ourspan@hotmail.com

Sprechzeit: montags, 18h00 -20h00, Raum Panhans-Bühler

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

Colloquium:    Aktuelle Magisterarbeiten und Promotionen

(als Wochenendblock im Hörsaal, Zeit wird rechtzeitig bekannt gegeben!)

 

 

 

Aktuelle Mappen- und Prüfungsberatungen                      Mo., 14h00 – 18h00

                                                                                              Raum Panh.-Bühler

 

Beginn: 31.10.2005

 

Wochenendexkursionen zu aktuellen Ausstellungen

Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben!

 

 

Prof. Dr. Ursula Panhans - Bühler

Tel.: 0561/804 – 5326

Fax: 0561/804 - 5445

e-mail: ourspan@hotmail.com

Sprechzeit: montags, 18h00 -20h00, Raum Panhans-Bühler

 

 

 

Lfd. Nr.:         Thema/ART                                                  Zeit/Ort                      Name_____

 

Proseminar     Aufbruch in neue Dimensionen:                  Mi., 16h00 – 18h00   Pörschmann

                        10, 9, 8…ZERO                                                                   SR

 

Beginn: 02.11.2005

 

Im Zentrum des Seminars wird der 1957 beginnende Zusammenschluss junger Künstler stehen, der bis 1966 unter dem Namen ZERO eine große Wirkung auf die europäische Kunstszene hatte. Die deutschen Protagonisten Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker haben von Düsseldorf ausgehend in Kooperationen mit Künstlern der europäischen Avantgarde (Yves Klein, Piero Manzoni, Lucio Fontana, Pol Bury, Jan Schoonhoven, Jean Tinguely, Daniel Spoerri u.a.) den Kunstbegriff vielfach erweitert. In Abgrenzung zur Art informel, deren Ausgangspunkte nach 1945 Paris und New York waren, steht ZERO für die programmatische Absicht eines Neuanfangs in der Kunst. Es entstehen Werke, die sich durch Purismus, die Konzentration auf die reine Farbempfindung, die Einbindung der Elemente Licht, Feuer und Wasser, die Entdeckung der Immaterialität oder den Verzicht einer individuellen Handschrift des Künstlers auszeichnen.

 

Die Zone ZERO – "Zone des Schweigens" – soll in ihrer Zeit verortet und kontextualisiert werden. Hierbei werden gerade auch die internationalen Verflechtungen zu Nul, Azimuth, dem Nouveaux Réalisme oder etwa der japanischen Künstlergruppe Gutai erarbeitet werden.

Im Zusammenhang mit der Quadriennale, die erstmals 2006 von der Stadt Düsseldorf durchgeführt werden wird, zeigt das museum kunst palast im Frühjahr nächsten Jahres eine groß angelegte Überblicksschau zur sich in ZERO manifestierenden europäischen Avantgarde der 50er/60er Jahre. Eine Exkursion zur Ausstellung im Sommersemester 2006 wird die Möglichkeit bieten, die erarbeiteten Zusammenhänge und gewonnenen Erkenntnisse vor den Originalen zu vertiefen.

 

Einführende Literatur:

§         Heiner Stachelhaus: ZERO. Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker, Düsseldorf u.a. 1993.

§         Kunst im Aufbruch. Abstraktion zwischen 1945 und 1959, Ausstellungskatalog Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, hrsg. v. Richard W. Gassen, Ostfildern-Ruit 1998.

§         ZERO, hrsg. v. Otto Piene u. Heinz Mack, Köln 1973.

 

Dirk Pörschmann M.A.

Tel.: 0561/804 – 5372

e-mail: dirk.poerschmann@gmx.de

Raum: 3320 SüB, 3. Etage

Sprechzeit: mittwochs, 10h00 – 12h00, Raum 3320

 

 

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Studentisches Projekt

Bestimmungsübungen

 

 

Zeit:                montags 10h00 – 12h00

Ort:                 SR

Beginn:           31.10.2005

 

 

Dieses studentische Projekt richtet sich vor allem an Studienanfänger und Studierende, die im Hinblick auf eine Prüfung ihr kunstgeschichtliches Gedächtnis etwas aufpolieren wollen.

So soll anhand zahlreicher Bildbeispiele aus allen künstlerischen Gattungen die Beschreibung und zeitliche Einordnung von Kunstobjekten geübt werden. Der Vermittlung eines kunstwissenschaftlichen Grundwortschatzes sowie der Entwicklung eines individuellen „Bildergedächtnisses“ kommt hierbei eine besondere Rolle zu.

Dieses Projekt ist nicht als eine Überblicksvorlesung zu verstehen. Vielmehr kann sich die volle Wirkung nur entfalten, wenn jeder der Teilnehmenden sich aktiv an der Gestaltung beteiligt.

 

 

Pamela Levertz (Fon 4006664)

Caroline Seifert (Fon 4006664)

Nicole Seifert (Fon 7397817)