Kommentiertes
Vorlesungsverzeichnis
Fachgebiet Kunstwissenschaft
Kunsthochschule Kassel
Beginn bzw. Ende der Lehrveranstaltungen:
24. Oktober 2005 – 17. Februar 2006
Einführungsveranstaltungen
(nicht nur) für Studienanfänger:
Noch ein Hinweis an alle Studierenden unseres
Studienganges!
Aufgrund unseres bevorstehenden Umzuges, finden Sie
uns zum Wintersemester 2005/2006 nicht mehr, wie bisher, im Nordbau der
Kunsthochschule, sondern im Südbau, 3. Etage. Bitte beachten Sie dort die
jeweils neuen Raumnummern der Professoren, Assistenten, der Diathek und des
Sekretariats.
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Aufgrund eines Forschungsfreisemesters werden
von Herrn
Prof. Hinz keine Lehrveranstaltungen
im WS 2005/06 angeboten!
Prof. Dr. B. Hinz
Tel.: 804 – 5327
e-mail: bhinz@uni-kassel.de
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name
Seminar Video ergo sum.
Wahrnehmung als Thema in der Kunst Di., 14h00 – 16h00 Hemken
SR
Beginn: 01. Nov. 2005
Vom ‘Schwinden der Sinne’, vom ‘Sinn der
Sinne’, von der ‘ikonischen Wende’ oder von der ‘paradoxen Logik des Bildes’
ist die Rede, betrachtet man das Spektrum jener Diskussion, die sich mit der
Wahrnehmung, dem Bild oder der Realität kritisch auseinandersetzt. Die formalen
Hintergründe für das Aufkommen dieser Interessensfelder lassen sich beim
verstärkten und etablierten Einsatz der Neuen Medien finden. Die technisch
bedingte Beschleunigung des Kommunizierens und Informierens verursachte nicht
nur eine Forcierung der Reize, so dass das menschliche Aufnahmevermögen
unweigerlich an seine physiologischen, psychologischen und sozialen Grenzen
geriet, sondern gleichermaßen eine Befragung der kulturellen Wurzeln der Neuen
Medien mit Blick auf Bruchstellen und Kontinuitäten folgen läßt. In diesem Zuge
wurden Ausstellungen eingerichtet, Tagungen veranstaltet und Publikationen
herausgegeben, die Licht in das Dunkel der möglichen Fragestellungen bringen
sollten. Wurde dem Wunsch nach Orientierung in Zeiten einer ‘medial bedingten
Heimatlosigkeit’ nicht gerade entsprochen, wenn man sich besonders die
Publikationsflut zu diesem Thema betrachtet, so lassen sich dennoch zwei
Generalfragen erkennen: Wie lassen sich die aktuellen Phänomene der
‘Medienrevolution’ aus geschichtlichem Blickwinkel einschätzen? Wo liegt der
Kern des Problems der ‘Medienrevolution’, in der Wahrnehmung, in kulturellen
Konditionierungen oder in Repräsentationsweisen von Realität (Perspektive
etc.)?
Das Seminar verfolgt keine
metadisziplinäre Erörterung des Themas, sondern begegnet diesem mit
kunstgeschichtlichen Erwartungen. Die Wechselwirkungen zwischen Kunst und
Kultur (Apparate etc.), die Problemfelder der Wahrnehmung, die Bedeutung der
menschlichen Vorstellungskraft, die Wiedergabe von Realität (Zeichen,
Perspektive (Geschichte, Verständnis, Funktion etc.) und das Bildverständnis
werden eine zentrale Rolle spielen. Der Ausgangs- und Zielpunkt der
Erörterungen werden dabei Kunstwerke sein; eine mehr theoretische
Auseinandersetzung insbesondere auf der Grundlage einer Lektüre ausgewählter
Texte bestimmt ein begleitendes Seminar. Bei aller Kunstgeschichtlichkeit sind
notwendige und nützliche Ausflüge in Nachbardisziplinen wie die Philosophie,
Psychologie oder Kulturwissenschaften nicht ausgeschlossen. Dennoch versteht
sich das Seminar als eine einführende Veranstaltung, die die
kunstgeschichtliche Position im Irrgarten der Argumentationen verdeutlichen
will.
Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken
Tel.: 804 - 5372
e-Mail: Kai-Uwe.Hemken@uni-kassel.de
Raum Nr. : 3320, SüB,
3. Etage
Sprechstunde: nach
Vereinbarun
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name
Seminar „Die Neuen“ (Arbeitstitel).
Ausstellungsprojekt der
KhS im Kunstverein Kassel
Mi.,
10h00 – 14h00 Hemken
SR
Die Kunsthochschule Kassel verzeichnet in ihrem Dozentenstamm seit
jüngerer Zeit einen spürbaren Zugang neuer Kollegen, so ließe sich die aktuelle
Situation an der KHK technokratisch beschreiben. Dieses administrative Denken
verlassend hat Bernhard Balkenhol die Idee und das Konzept einer Ausstellung
entwickelt, die – in Kooperation mit den neuen künstlerischen Kräften am Hause
– das Schaffen der ‚Neuen‘ vorstellen soll. Auch die Kunstgeschichte ist mit
von der Partie, soll doch – mit Blick auf eine berufspraktische Orientierung
des Studiums – die wissenschaftliche Begleitung durch die Kunstwissenschaft an
der KHK erfolgen. Neben diesem akuten Arbeitsauftrag gilt es, jüngere
Entwicklungen in der Museumslandschaft zu betrachten: Denn seit geraumer Zeit
ist das Museum als traditionelle Bildungsstätte kritisch diskutiert worden,
nachdem besonders in den 70er Jahren dieser Diskurs polarisierend aufgeflammt
ist und sich inhaltlich wandelnd in den 80er und 90er Jahren fortgesetzt hat.
Zuletzt ist es die Kommerzialisierung des Museums, die sich als Folge einer
omnipräsenten Eventkultur verzeichnen läßt. Es sind nicht zuletzt die
Wunschvorstellungen der Politik nach Effizienz und Repräsentation, die über das
Aufgabenfeld und die gesellschaftliche
Relevanz des Musentempels öffentlich nachdenken läßt. Grundlegend ist ein
weiterer Gedanke, der die Autonomie von Kunst einerseits und Kunstvermittlung
andererseits betrifft. In Analysen und Gesprächen mit der Kunstdidaktik und den
Künstlern soll besonders dieses Themenfeld eine durchdringende Betrachtung
erfahren.
Das Berufsbild des/r Kunsthistorikers/in ist hiervon nicht wenig
betroffen, so dass eine Erörterung des Arbeitsplatzes ‘Museum’ im geplanten
Seminar ebenso notwendig ist wie das Kennenlernen der traditionellen
Tätigkeiten auf diesem Felde. Es ist daher vorgesehen, einen Überblick über die
museale Arbeitspraxis zu gewinnen: Konservatorische Betreuung von Kunstwerken,
Ausstellungsorganisation, Hängungssysteme und Vermittlungsarbeit (Führungen).
Das Seminar richtet sich an höhersemestrig Studierende und ist auf 15 Teilnehmer beschränkt. Eine Anmeldung ist
notwendig.
Beginn: 09.11.2005
Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken
Tel.: 804 – 5372
e-Mail: Kai-Uwe.Hemken@uni-kassel.de
Raum Nr.: 3320, SüB, 3. Etage
Sprechstunde: nach
Vereinbarung
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name
Vorlesung Malerei im 20. Jahrhundert II Do., 9h00 – 11h00 Hemken
Hörsaal
Die Malerei erlebte im 20. Jahrhundert ein extremes Wechselspiel, geht
es um eine Bewertung ihrer Bedeutung innerhalb der Kunstentwicklung. Denn die
Prognosen für ihre zukünftige Existenz pendeln bis heute unablässig zwischen
Blütezeit, Tod und Wiederauferstehung. Die Beweggründe für solche
Einschätzungen sind unterschiedlich gelagert; etwa wenn die Malerei als
Repräsentationsmedium einer im ganzen kritikwürdigen bürgerlichen Kultur
verstanden oder gegenüber neuen technischen Bildmedien wie Fotografie und Neue
Medien als altmodisches Ausdrucksmittel bewertet wird. Auch traten in den 60er
Jahren neue künstlerische Programme auf den Plan, die die Nähe zur Wissenschaft
oder zum Alltag suchten, so dass die Malerei nunmehr Diagrammen, Statistiken,
Texten oder Collagen mit Gebrauchsmaterialien und –gegenständen weichen mußte.
‚Hunger nach Bildern‘ lautete in den 80er Jahren trotzig das Motto einer jungen
Künstlergeneration, die sich gegen diese (pseudo-) wissenschaftlichen Leitkategorien
vehement wehrte und statt dessen die Malerei farbenfroh und mit einem
großzügigen Pinselduktus versehen inszenierte. Dass hierbei die individuelle
Lebenswelt und Befindlichkeit motivisch aufgegriffen wurde, war nur konsequent.
Das Seminar zur Malerei im 20. Jahrhundert will einen analysierenden
Überblick über die verschiedenen Strömungen und Einzelpositionen der
vergangenen 100 Jahre liefern und dabei zugleich das konzeptionelle
Selbstverständnis der Künstler skizzieren. Die Fülle der zu besprechenden
Positionen legt eine zweiteilige Veranstaltung nahe, so dass im ersten Teil
(Sommersemester 2005) folgende Ismen zu besprechen sind: Impressionismus,
Positionen der 10er und 20er Jahre, New York School, Informel. Im
Wintersemester 2005/6 werden die Strömungen in der Entwicklung der Malerei
ausgehend von den 60er Jahren bis in die aktuellste Gegenwart verfolgt.
Beginn: 03.11.2005
Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken
Tel.: 804 – 5372
e-Mail: Kai-Uwe.Hemken@uni-kassel.de
Raum Nr.: 3320, SüB,
3. Etage
Sprechstunde: nach
Vereinbarung
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name
Seminar The
New York School. Kunst und Kunsttheorie
in
New York nach dem zweiten Weltkrieg Majetschak/Geilert
Do.,
11h00 -13h00
SR
Beginn: 03.11.2005
Nach dem zweiten Weltkrieg verlagerte
sich das Weltzentrum der Avantgarde-Kunst von Paris nach New York. Mit der
Malerei des »Abstrakten Expressionismus« und dem Bebop im Jazz entstanden neue
künstlerische Stilrichtungen, die sich in kritischer Absetzung von den
dominanten Strömungen der europäischen Vorkriegs-Avantgarden formierten. In den
Schriften Clement Greenbergs, der in seiner Arbeit als Kunstkritiker maßgeblich
zur Durchsetzung der New Yorker Avantgarde beitrug, formulierte sich zeitgleich
eine bis heute viel diskutierte Theorie des künstlerischen Modernismus.
Die Veranstaltung wird versuchen, Gründe
und Hintergründe des durchschlagenden Erfolgs der New York School zu
analysieren und Hauptexponenten der »Szene« wie Arshile Gorky (1904-1948).
Adolph Gottlieb (1903-1974), Hans Hofmann (1880-1966), Franz Kline (1910-1962),
Willem de Kooning (1904-1997), Barnett Newman (1905-1970), Jackson Pollock (1912-1956),
Ad Reinhardt (1913-1967), Mark Rothko (1903-1970) oder Clyfford Still
(1904-1980) in Referaten vorzustellen. In Form von Textauszügen aus Schriften
von Greenberg, Newman, Reinhardt, Rothko und anderen sollen zudem in
gemeinsamer Lektüre der damaligen Kunsttheorie vergegenwärtigt werden. Wenn
möglich, sollen im Laufe des Semesters in ein bis zwei Sitzungen auch
Charakteristiks der damals entstehenden neuen musikalischen Tendenzen im Jazz
(Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Theolonious Monk, Charles Mingus, Miles
Davis, Charlie Christian, Sonny Rollins u.a.)analysiert und auf Parallelen mit
Tendenzen in der Bildenden Kunst hin befragt werden.
Referate, die die Grundlage des
Scheinerwerbs bilden, werden in der ersten Sitzung vergeben. Eine Kopiervorlage
der zu behandelnden Texte von Künstlern und Kunsttheoretikern liegt vor
Semesterbeginn in der Bibliothek der Kunsthochschule aus.
Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:
Clement Greenberg, Die Essenz der Moderne. Ausgewählte
Essays und Kritiken, hrsg. von K. Lüdeking, Dresden 1997
Serge Guilbault, Wie New York die Idee der modernen
Kunst gestohlen hat. Abstrakter Expressionismus, Freiheit und Kalter Krieg,
Dresden/Basel 1997
Christos M. Joachimides/Norman
Rosenthal (Hrsg.): American Art in the 20th Century. Painting and Sculpture
1913-1993, München 1993 (auszugsweise)
Die amerikanische
Avantgarde, in: Charles Harrison/Paul Wood (Hrsg.), Kunsttheorie im 20.
Jahrhundert, Ostfildern-Ruit 1998, Bd. 2, S. 680-714
Prof. Dr. Stefan Majetschak
Tel.:
804 – 5328
e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de
Raum: Majetschak
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name
Vorlesung Die Philosophie Ludwig Wittgensteins Do., 14h00 -16h00 Majetschak
Hörsaal
Beginn: 03.11.2005
Die Philosophie Ludwig Wittgensteins (1889-1951) ist zweifellos eine
der wirkungsmächtigsten des 20. Jahrhunderts. Wittgenstein wollte, wie er
selbst schrieb, die »philosophische Anschauungsweise« seiner Zeit verändern und
sich und seinem Leser zu einer »richtigen Sicht« der Dinge verhelfen, die die
ethischen Probleme des Lebens ebenso wie das Quälende traditioneller
philosophischer Fragen zum Verschwinden bringt. Mindestens das erstere – die
Veränderung der philosophischen Anschauungsweise seiner Zeit – ist ihm in kaum
zu überschätzendem Maße gelungen. Denn insbesondere in seiner Spätphilosophie
entwickelt er eine neue Art und Weise des sprachanalytischen Zugangs zu
philosophischen Fragestellungen, an der sich bis heute wichtige Strömungen der
Gegenwartsphilosophie orientieren.
Die Vorlesung wird versuchen, die Hauptaspekte dieser neuen
philosophischen Anschauungsweise in ihren theoretischen, sprachphilosophischen
und – nicht zuletzt – ethischen Dimensionen zu rekonstruieren und zugleich
einen Überblick über seinen philosophischen Denkweg zu geben, wie er sich von
der »Logisch-philosophischen Abhandlung« (dem sog. »Tractatus
logicus-philosophicus«) bis zum Spätwerk der »Philosophischen Untersuchungen«
und von »Über Gewißheit« entfaltet hat.
Literatur:
Stefan Majetschak, Ludwig Wittgensteins Denkweg, Freiburg/München 2000
Prof. Dr. Stefan
Majetschak
Tel.: 804 – 5328
e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de
Raum: Majetschak
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name
Seminar Ludwig Wittgenstein, Philosophische
Untersuchungen I
Mi.,
12h00 – 14h00 Majetschak
Raum
0408, Arnold-Bode-Str. 2
Beginn: 02.11.2005
Die auf zwei Semester angelegte Veranstaltung widmet sich der
eingehenden Analyse und Interpretation der (von Joachim Schulte sog.)
»Spätfassung« der »Philosophischen Untersuchungen« (TS 227 in Wittgensteins
Nachlaß), die den meisten Lesern als »Philosophische Untersuchungen, Teil I«
(1952) bekannt ist. Dabei soll nicht nur der systematische Gehalt dieses
vielleicht einflussreichsten philosophischen Textes des 20. Jahrhunderts zur
Sprache kommen, vielmehr sollen – wenn möglich – in werkgenetischer Perspektive
auch Grundzüge der Entwicklung von Grundbegriffen des Wittgensteinschen Denkens
seit dem »Big Typescript« TS 213, 1933) erörtert werden.
Da sich Wittgensteins neue philosophische Methode in seinen
Manuskripten seit Mitte der dreißiger Jahre in kritischer Absetzung von
traditionellen Problembehandlungsweisen, insbesondere in selbstkritischer
Bezugnahme auf das eigene Frühwerk entfaltet, ist der Besuch der Veranstaltung
nur Studierenden zu empfehlen, die bereits eine gewisse Vertrautheit mit
Grundgedanken der philosophischen Tradition erworben haben.
Scheinerwerb:
Hausarbeit
Text: Ludwig
Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen (brauchbar ist jede im Buchhandel
erhältliche Ausgabe. Der besonderen Beachtung wird die – allerdings nicht ganz
preiswerte - »Kritisch-genetische Edition« des Textes, hrsg. von Joachim Schulte,
Frankfurt am Main 2001, empfohlen.)
Prof. Dr. Stefan
Majetschak
Tel.: 804 – 5328
e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de
Raum: Majetschak
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name
Kolloquium für
Examenskandidaten Do.,
17h00 – 19h00 Majetschak
NoB,
Raum 1613
(unter
Vorbehalt)
Beginn: 03.11.2005
Das Kolloquium widmet sich der Besprechung aktueller philosophischer
und künstlerischer Abschlußprojekte. Es soll ein Forum bieten, in dem die
Teilnehmer entweder ihre eigenen Arbeiten oder aber diskussionsbedürftige Texte
oder Positionen aus ihren Arbeitsfeldern zur kritischen Diskussion stellen
können.
Prof. Dr. Stefan
Majetschak
Tel.: 804 – 5328
e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de
Raum: Majetschak
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name______
Proseminar Einführung in die Geschichte der Fotografie
Di.
16h00 – 18h00 Wiegand
SR
Beginn: 01.11.2005 (Vorbesprechung am 1.11.2006 in der
ersten Sitzung)
Die Veranstaltung ist gedacht als einführendes Angebot für alle
Studenten aus den Bereichen Kunst, Kunstpädagogik und Kunstgeschichte.
Als Leitfaden durch die Geschichte der Fotografie werden - so weit möglich
und in der Hochschulbibliothek vorhanden - wichtige und wegweisende Fotobücher
dienen. Das Seminar wird Gelegenheit geben, sich einen Überblick über ein
Medium zu verschaffen, das relativ lange gebraucht hat, bis es als
künstlerisches Ausdrucksmittel akzeptiert und in Ausstellungen und Museen
präsentabel war. Heute ist das selbstverständlich.
Die Beschäftigung mit Fotografie wird möglicherweise Fragen zum
Arbeiten mit Büchern und Bildern aufwerfen. Bei Bedarf können wir uns im Rahmen
des Seminars gern auch mit diesen Fragen befassen.
Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft zur Übernahme eines ca.
20minütigen Referates voraus. Diese kurzen Vorträge sollen im Sinne einer
Rezension eines wichtigen Fotobuches gestaltet werden. Ein Leistungsnachweis
(„Schein“) kann durch Abgabe des modifizierten Referates in schriftlicher Form
erworben werden.
Ein Semesterapparat steht zur Verfügung. Eine Literaturliste soll im
Laufe des Seminars heranwachsen und wird erst am Ende des Semesters fertig
sein.
Fragen?
Dr. Thomas Wiegand
Tel.: 0561/773479
e-mail: t.wiegand@t-online.de
Sprechstunde: nach
Vereinbarung
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name__________
Seminar Einführung in die christliche Ikonographie II
Di.,
9h00 -11h00 Noll
SR
Beginn: 01.11.2005
Das Seminar knüpft an die entsprechende Veranstaltung im Wintersemester
2004/05 an und wird, wiederum im gemeinsamen Gespräch, der Ikonographie Christi
sich zuwenden. Eingehend sollen dann die Typologie (Entsprechungen zwischen
Altem und Neuem Testament) und diesbezügliche Bildprogramme (Biblia pauperum, Speculum
humanae salvationis etc.) zur Sprache kommen. Jeder Teilnehmer möchte bereits
zur ersten Stunde eine Bibel (im Falle einer Neuanschaffung die Ausgabe:
Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift) mitbringen. Weitere Quellentexte
werden in Form von Fotokopien zu Semesterbeginn bereitgestellt. Ein benoteter
Schein kann durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Abschlußklausur erworben
werden.
PD Dr. Thomas Noll
Tel.: 0551/45205
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Seminar Bildzyklen des 15. und 16. Jahrhunderts in Rom
Di.,
11h00 – 13h00 Noll
SR
Beginn: 01.11.2005
Gegenstand des Seminars werden Freskenzyklen in Rom von der
Frührenaissance bis zum sog. Manierismus sein, die sowohl nach der
künstlerischen bzw. stilistischen Seite wie nach ihrem Inhalt im
geschichtlichen Zusammenhang zu betrachten sind. Anhand ausgewählter Beispiele
soll damit die Entwicklung der Malerei in Italien im 15. und 16. Jahrhundert –
parallel zur Entwicklung der Kunsttheorie – verfolgt und die Funktion von
Bildzyklen – insbesondere im kirchlichen Kontext – untersucht werden.
PD Dr. Thomas Noll
Tel.: 0551/45205
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name__________
Proseminar Einführung in die Malerei:
Peter Paul Rubens und seine Zeit Mi., 14h00 – 16h00 Jakumeit
SR und Museum Alte Meister, Schloß
Wilhelmshöhe
Beginn: 02.11.2005
Der Maler Peter Paul Rubens (1577 – 1640) gilt als Hauptmeister des
flämischen Barocks, dessen Werk dauerhaft auf die europäische Malerei
nachwirkte. Dabei ist eine Beschäftigung mit seinen Historienbildern
lohnenswert, da sie in besonderer Weise seine ideenreiche Schaffenskraft
widerspiegeln. Neben der Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die
kunstwissenschaftliche Terminologie sollen Beschreibungs- und Analysetechniken
an ausgewählten Kunstwerken von Peter Paul Rubens erprobt werden.
Scheinerwerb: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, Referat und
schriftliche Hausarbeit
Einführende Literatur: wird in der ersten Sitzung angegeben
M.A. Caprice Jakumeit
Tel.: 804 – 5403
e-mail: caprice.jakumeit@uni-kassel.de
Raum: Jakumeit und Diathek im SüB
Sprechzeit: nach der Veranstaltung oder
nach Vereinbarung
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Proseminar Einführung in die Geschichte der documenta
Mo., 14h00 – 16h00 Strippel
SR
Beginn: 31.10.2005
„The next documenta should be curated by an artist“ – so lautete der
Titel eines Projektes, das der Künstler Carsten Höller gemeinsam mit Jens
Hofmann im vergangenen Jahr initiierte. Was wie eine beinahe revolutionäre
Forderung klingt, ist – blickt man auf die Anfänge zurück – nichts wesentlich
Neues. Akademieprofessor Arnold Bode, der die documenta – als kulturelles
Begleitprogramm zur Bundesgartenschau 1955 oder vielmehr als Chance einer
Rehabilitierung der modernen Kunst unter Nutzung dieses Publikumsmagneten? –
ins Leben rief, war beides – Kurator und Künstler. Das Seminar möchte
anlässlich der Jubiläums-Ausstellung „50 Jahre documenta“ unter anderem auch
der Frage nachgehen, wie es dazu kommt, dass nach 11 Ausstellungen eine solche
Forderung scheinbar nötig geworden ist. Neben den in den letzten Jahren sich
multiplizierenden Biennalen gilt die documenta als wichtigste Großausstellung
zeitgenössischer Kunst. Ihrer Besonderheit nach bietet sie dabei keineswegs
einen demokratischen Querschnitt durch das aktuelle Kunst-Schaffen, sondern ist
als Themenausstellung konzipiert, die in der Hand eines Verantwortlichen (oder
verantwortlichen Teams) liegt.
Das Seminar beschäftigt sich mit der Entwicklung der Institution
documenta von ihren Anfängen in einer provisorische Behausung bis zum mit
großer Spannung erwarteten und großem organisatorischen Aufwand betriebenen
Kultur-Event, mit ihren Kontinuitäten und Diskontinuitäten, ihren Widersprüchen
und Brüchen.
Es richtet sich vor allem an Studienanfänger und bietet neben
Einblicken in das Themenfeld eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten.
Tina Strippel M.A.
Tel.: (0561) 8905632
Fax: 804 – 5445
e-mail: tina-strippel@gmx.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Vorlesung Bilder der Weisheit und wahre Bilder
Gottes:
Neue Bildformen und
Bildsysteme im Mittelalter
Mi., 11h00 – 13h00 Wolter von
Hörsaal dem
Knesebeck
Beginn: 02.11.2005
In der Zeit zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert entwickelte sich
die Monumental - wie Buchmalerei auch im deutschsprachigen Bereich in Richtung
auf neue Bildformen und Bildsysteme, die ihrerseits Anteil an den epochalen
Entwicklungen ihrer Zeit hatten. Neue Bildformen wie die groß angelegten
Schemabilder boten neuartige Organisations- - und Sytematisierungsformen von
Bildlichkeit. Sie wurden aus dem prosperierenden Schulbereich in den
Kirchräumen und liturgischen Handschriften übernommen und nahmen dort bald
zentrale Positionen ein. Diese Bilder standen dabei in Wechselwirkung mit
theoretischen Erwägungen über menschliche Erkenntnismöglichkeiten. Sie
demonstrierten schon allein hierdurch den hohen Stellenwert, der Bildern
abseits ihrer traditionellen Funktion als Schriftersatz für lesekundige Laien
nun auch für Schriftkundige zukommen konnte. Neben diese komplex -
kleinteiligen Bildern, traten neue, einfach strukturierte und auch nach Ansicht
berechnete Bildformen, die sich von den Ikonen herleiteten. Ikonen waren durch
die Kontakte mit dem östlichen Mittelmeer und insbesondere seit der Eroberung
Konstantinopels durch die Kreuzfahrer 1204 als wahre Bilder Christi und der
Heiligen im Westen bekannt geworden. An ausgewählten Zeugnissen
hochmittelalterlicher Malerei kann daher in dieser Vorlesung eine Geschichte
des Bildes, seiner verschiedenen Rezipienten und der sich wandelnden
Sehgewohnheiten entworfen werden.
Colloquium:
Colloquium, insbesondere zu Themen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (für
Magistranden, aber auch offen für alle, die ein Thema oder ein eigenes
Arbeitsprojekt vorstellen und weiter voranbringen möchten).
Vortreffen am Di.,
01.11.2005, 14h00 – 16h00, Hörsaal
Dr. Harald Wolter von dem Knesebeck
Tel.: 804 – 5388
e-mail: wolter.knesebeck@uni-kassel.de
Sprechzeit: nach Vereinbarung
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Seminar The
New York School. Kunst und Kunsttheorie in New York
nach dem zweiten
Weltkrieg Do.,
11h00 – 13h00 Majetschak/
SR Geilert
Beginn: 03.11.2005
Nach dem zweiten Weltkrieg verlagerte
sich das Weltzentrum der Avantgarde-Kunst von Paris nach New York. Mit der
Malerei des »Abstrakten Expressionismus« und dem Bebop im Jazz entstanden neue
künstlerische Stilrichtungen, die sich in kritischer Absetzung von den
dominanten Strömungen der europäischen Vorkriegs-Avantgarden formierten. In den
Schriften Clement Greenbergs, der in seiner Arbeit als Kunstkritiker maßgeblich
zur Durchsetzung der New Yorker Avantgarde beitrug, formulierte sich zeitgleich
eine bis heute viel diskutierte Theorie des künstlerischen Modernismus.
Die Veranstaltung wird versuchen, Gründe
und Hintergründe des durchschlagenden Erfolgs der New York School zu
analysieren und Hauptexponenten der »Szene« wie Arshile Gorky (1904-1948).
Adolph Gottlieb (1903-1974), Hans Hofmann (1880-1966), Franz Kline (1910-1962),
Willem de Kooning (1904-1997), Barnett Newman (1905-1970), Jackson Pollock
(1912-1956), Ad Reinhardt (1913-1967), Mark Rothko (1903-1970) oder Clyfford
Still (1904-1980) in Referaten vorzustellen. In Form von Textauszügen aus
Schriften von Greenberg, Newman, Reinhardt, Rothko und anderen sollen zudem in
gemeinsamer Lektüre der damaligen Kunsttheorie vergegenwärtigt werden. Wenn
möglich, sollen im Laufe des Semesters in ein bis zwei Sitzungen auch
Charakteristiks der damals entstehenden neuen musikalischen Tendenzen im Jazz
(Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Theolonious Monk, Charles Mingus, Miles
Davis, Charlie Christian, Sonny Rollins u.a.) analysiert und auf Parallelen mit
Tendenzen in der Bildenden Kunst hin befragt werden.
Referate, die die Grundlage des
Scheinerwerbs bilden, werden in der ersten Sitzung vergeben. Eine Kopiervorlage
der zu behandelnden Texte von Künstlern und Kunsttheoretikern liegt vor
Semesterbeginn in der Bibliothek der Kunsthochschule aus.
Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:
Clement Greenberg, Die Essenz der Moderne. Ausgewählte
Essays und Kritiken, hrsg. von K. Lüdeking, Dresden 1997
Serge Guilbault, Wie New York die Idee der modernen
Kunst gestohlen hat. Abstrakter Expressionismus, Freiheit und Kalter Krieg,
Dresden/Basel 1997
Christos M. Joachimides/Norman Rosenthal (Hrsg.):
American Art in the 20th Century. Painting and Sculpture 1913-1993, München
1993 (auszugsweise)
Die amerikanische Avantgarde, in: Charles
Harrison/Paul Wood (Hrsg.), Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Ostfildern-Ruit
1998, Bd. 2, S. 680-714
Gerald Geilert M.A.
Tel.: 0179/7955278
e-mail: geilart@web.de
Raum: 3210 SüB, 3. Etage
Sprechzeit nach Vereinbarung
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Studentisches Wissenschaftliches Arbeiten Do.,
9h00 -11h00 Christiane Just
Projekt SR
Das studentische Projekt soll den Kommilitonen/innen das
wissenschaftliche Arbeiten näher bringen. Anhand der laufenden Referatsthemen
soll die Recherche von Literatur, die Arbeit mit Datenbanken und die Suche nach
Bildmaterial erlernt und gefestigt werden. Hierzu dienen Datenbankschulungen,
Bibliotheksführungen u.a. in Göttingen und einigen Bereichsbibliotheken hier in
Kassel (individuell auf Euch zugeschnitten).
Ziel dieses Projektes ist weiterhin die Vorstellung von Quellen aus
anderen Fachbereichen und eventuell eine Erstellung einer Bibliographie
relevanter Literatur nach Fachbereichen geordnet.
Beginn: 03.11.2005
Christiane Just
(Studentin der Kunstwissenschaft und Geschichte)
Tel.: 0561/9972211
E-Mail: christiane.just@gmx.net
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Vorlesung Ton – Die Geschichte eines künstlerischen
Materials
(mit Colloquium) Di., 17h00 – 19h00
Panhans-Bühler
Hörsaal
Beginn: 01.11.2005
Prof. Dr. Ursula Panhans - Bühler
Tel.: 0561/804 – 5326
Fax: 0561/804 - 5445
e-mail: ourspan@hotmail.com
Sprechzeit: montags, 18h00 -20h00, Raum
Panhans-Bühler
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Seminar Aspekte kuratorischen Handelns Do., 14h00 – 16h00
SR Panhans-Bühler
Birgit Eusterschulte
Beginn: 27.10.2005
Prof. Dr. Ursula Panhans - Bühler
Tel.: 0561/804 – 5326
Fax: 0561/804 - 5445
e-mail: ourspan@hotmail.com
Sprechzeit: montags, 18h00 -20h00, Raum
Panhans-Bühler
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Colloquium: Aktuelle Magisterarbeiten und Promotionen
(als Wochenendblock im Hörsaal, Zeit wird
rechtzeitig bekannt gegeben!)
Aktuelle Mappen- und Prüfungsberatungen Mo., 14h00 – 18h00
Raum
Panh.-Bühler
Beginn: 31.10.2005
Wochenendexkursionen zu aktuellen Ausstellungen
Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben!
Prof. Dr. Ursula Panhans - Bühler
Tel.: 0561/804 – 5326
Fax: 0561/804 - 5445
e-mail: ourspan@hotmail.com
Sprechzeit: montags, 18h00 -20h00, Raum
Panhans-Bühler
Lfd. Nr.: Thema/ART Zeit/Ort Name_____
Proseminar Aufbruch in neue Dimensionen: Mi., 16h00 – 18h00 Pörschmann
10, 9, 8…ZERO SR
Beginn: 02.11.2005
Im Zentrum des Seminars wird der 1957 beginnende Zusammenschluss junger
Künstler stehen, der bis 1966 unter dem Namen ZERO eine große Wirkung auf die
europäische Kunstszene hatte. Die deutschen Protagonisten Heinz Mack, Otto
Piene und Günther Uecker haben von Düsseldorf ausgehend in Kooperationen mit
Künstlern der europäischen Avantgarde (Yves Klein, Piero Manzoni, Lucio
Fontana, Pol Bury, Jan Schoonhoven, Jean Tinguely, Daniel Spoerri u.a.) den
Kunstbegriff vielfach erweitert. In Abgrenzung zur Art informel, deren
Ausgangspunkte nach 1945 Paris und New York waren, steht ZERO für die
programmatische Absicht eines Neuanfangs in der Kunst. Es entstehen Werke, die
sich durch Purismus, die Konzentration auf die reine Farbempfindung, die
Einbindung der Elemente Licht, Feuer und Wasser, die Entdeckung der
Immaterialität oder den Verzicht einer individuellen Handschrift des Künstlers
auszeichnen.
Die Zone ZERO – "Zone des Schweigens" – soll in ihrer Zeit
verortet und kontextualisiert werden. Hierbei werden gerade auch die
internationalen Verflechtungen zu Nul, Azimuth, dem Nouveaux Réalisme oder etwa
der japanischen Künstlergruppe Gutai erarbeitet werden.
Im Zusammenhang mit der Quadriennale, die erstmals 2006 von der Stadt
Düsseldorf durchgeführt werden wird, zeigt das museum kunst palast im Frühjahr
nächsten Jahres eine groß angelegte Überblicksschau zur sich in ZERO
manifestierenden europäischen Avantgarde der 50er/60er Jahre. Eine Exkursion
zur Ausstellung im Sommersemester 2006 wird die Möglichkeit bieten, die erarbeiteten
Zusammenhänge und gewonnenen Erkenntnisse vor den Originalen zu vertiefen.
Einführende Literatur:
§
Heiner Stachelhaus:
ZERO. Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker, Düsseldorf u.a. 1993.
§
Kunst im
Aufbruch. Abstraktion zwischen 1945 und 1959, Ausstellungskatalog
Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, hrsg. v. Richard W. Gassen, Ostfildern-Ruit
1998.
§
ZERO, hrsg. v. Otto Piene u. Heinz Mack, Köln
1973.
Dirk Pörschmann M.A.
Tel.: 0561/804 – 5372
e-mail: dirk.poerschmann@gmx.de
Raum: 3320 SüB, 3. Etage
Sprechzeit: mittwochs, 10h00 – 12h00, Raum 3320
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Studentisches
Projekt
Bestimmungsübungen
Zeit: montags
10h00 – 12h00
Ort: SR
Beginn: 31.10.2005
Dieses
studentische Projekt richtet sich vor allem an Studienanfänger und Studierende,
die im Hinblick auf eine Prüfung ihr kunstgeschichtliches Gedächtnis etwas
aufpolieren wollen.
So soll
anhand zahlreicher Bildbeispiele aus allen künstlerischen Gattungen die
Beschreibung und zeitliche Einordnung von Kunstobjekten geübt werden. Der
Vermittlung eines kunstwissenschaftlichen Grundwortschatzes sowie der
Entwicklung eines individuellen „Bildergedächtnisses“ kommt hierbei eine
besondere Rolle zu.
Dieses
Projekt ist nicht als eine Überblicksvorlesung zu verstehen. Vielmehr kann sich
die volle Wirkung nur entfalten, wenn jeder der Teilnehmenden sich aktiv an der
Gestaltung beteiligt.
Pamela Levertz (Fon 4006664)
Caroline Seifert (Fon 4006664)
Nicole
Seifert (Fon 7397817)