Kommentiertes
Vorlesungsverzeichnis
Fachgebiet
Kunstwissenschaft
Kunsthochschule Kassel
Beginn und Ende der Lehrveranstaltungen:
20. Oktober 2003 bis 13. Februar 2004
Vorlesungsfreie Zeit im Wintersemester 2003/2004
23. Dezember 2003 bis 02. Januar 2004
Liebe Studentinnen und Studenten,
zum neuen Semester möchte ich Ihnen im Namen aller Mitarbeiter und Dozenten der Kunstwissenschaft an der Kunsthochschule alles Gute wünschen. Damit Sie einen guten Start haben, hat auch dieses Semester wieder Frau Koppelmeier dankenswerterweise das kommentierte Vorlesungsverzeichnis zusammengestellt, in dem alle Lehrenden Ihre Veranstaltungen vorstellen. Hinzu kommen Informationen zu Museen und Bibliotheken in und um Kassel, um das unersetzliche Eigenstudium zu befördern. Anregungen zu diesem wie auch zu anderen Fragen können das Gespräch mit den Dozenten und den „älteren Semestern“, aber gerade auch die studentischen Projekte geben, insbesondere die Bestimmungsübungen. Und da Sie am besten Ihre eigenen Bedürfnisse kennen, sind wir wie immer für Hinweise und Kritik dankbar.
Ein erfolgreiches und schönes Wintersemester
wünscht, im Namen aller an dieser Broschüre Beteiligten
Harald Wolter – von dem Knesebeck
PS: Da es nie auszuschließen ist, dass sich noch Änderungen und Ergänzungen gegenüber dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis ergeben, ist der wöchentliche Blick auf das Schwarze Brett sehr zu empfehlen.
Einführungsveranstaltungen (nicht nur) für Studienanfänger:
Dr. Harald Wolter – von dem Knesebeck,
Dienstag, 21. Oktober 2003, 14h00 ct.
Mittwoch, 22. Oktober 2003, 10h00 ct.
Jeweils im Seminarraum des Nordbaus
e-mail: bhinz@uni-kassel.de
Sprechstunde: dienstags 14.00 – 15.00 h, NoB, Raum 172
Tel: 804 – 5388
e-mail: wolter.knesebeck@uni-kassel.de
Sprechstunde: dienstags ab 15h00, NoB, Raum 169a
Zeit: dienstags, 11h00 – 13h00
Ort: SR, NoB,
Beginn: 28.10.2003
In Zeiten einer durchschnittlichen Lebenserwartung von nur 30 – 40 Jahren, als der Tod ein alltäglicher Begleiter war, erschienen die oft monumentalen Darstellungen des Weltgerichts, das allen bevorstand, als Bilder von bedrängender Präsenz. Diese Präsenz ergab sich aus der Wiedergabe Gottes als des Richters, vor dem man sich von Angesicht zu Angesicht zu verantworten hatte, und steigerte sich noch erheblich durch die nicht selten lebensgroßen Akte der Auferstehenden, ihre vielfach stark bewegten und verdrehten Körper, sowie schließlich durch deren Eintritt ins Paradies oder deren Sturz in die Hölle (verbunden mit den oftmals drastischen Darstellungen der Höllenstrafen).
Zugleich ließen sich die Bilder zur Veranschaulichung der himmlischen Hierarchie, der um Gott kreisenden Ordnung der himmlischen Chöre, nutzen, mit denen die irdischen Hierarchien in ihren erlösten und verdammten Vertretern ebenso übereinstimmen wie kontrastieren konnten – und dies oft im zeitspezifischen Bezug und mit Spitzen gegen die jeweiligen geistlichen und politisch – gesellschaftlichen Gegner der auftraggebenden Institutionen.
Schließlich waren solche Aufträge für jeden Künstler schon aufgrund der schieren Größe, die hier einmal einem einzelnen Thema eingeräumt wurde, der visionären Qualitäten des Themas, der monumentalen und doch kompositorisch zu bindenden Masse von Leibern und wiederum den zahlreichen Aktdarstellungen stets eine besondere Herausforderung.
Im Seminar soll dieser Themenkreis in seinem Verhältnis zu autoritativen Textquellen, neben Mt. 24 – 25 insbesondere zur Apokalypse des Johannes als besonders bilderreichem und bildmächtigem letztem Buch der Bibel, behandelt werden, aber ebenso vor dem Hintergrund zeitgenössischer Annäherungen an dieses Thema, wie sie vor allem Dante mit seiner Göttlichen Komödie schuf. Im Zentrum steht die bildkünstlerische Entwicklung des Themas. Diese reicht von den Anfängen einer Gerichtsthematik in frühchristlicher Zeit und das relativ stabile byzantinische Schema zum Weltgericht hin zu den viel variableren westlichen Beispielen, die im Zentrum des Seminars stehen sollen. Zu ihnen gehören etwa die ersten Aneignungen und Verarbeitungen byzantinischer Vorbilder seit karolingischer Zeit (z.B. Torcello), die großen romanischen (u.a. Conques, Autun, Moissac) und gotischen Portalprogramme (u.a. Paris, Amiens, Bourges, Bamberg) ebenso wie etwa die Litaneiillustrationen der Landgrafenpsalterien. Im Bereich der italienischen Monumentalkunst kann auf die Mosaiken des Florentiner Baptisteriums ebenso wie auf Giottos Wandmalereien in der Arenakapelle in Padua verwiesen werden, bei den Altniederländern etwa auf Jan van Eycks Diptychon in New York und Hans Memlings Danziger Altar, während in der italienischen Renaissance Luca Signorellis Ausmalung der Cappella Nuova des Domes von Orvieto und Michelangelos Altarwand der Sixtinischen Kapelle herausragen. Tintorettos Fresko in Santa Maria del Orto in Venedig sowie Rubens’ kleiner und großer Höllensturz der Verdammten (München, Alte Pinakothek) könnten den Schlusspunkt des Seminars bilden.
Einführende Literatur:
Einschlägige Abschnitte im Lexikon der christlichen Ikonographie, im Lexikon der Kunst, Neuauflage, Leipzig 1991, Bd. 3, im Dictionary of Art, New York 1996; sowie: GERTRUD SCHILLER, Ikonographie der christlichen Kunst, Bd. 5: Die Apokalypse des Johannes, 2 Bde., Gütersloh 1991; YVES CHRISTE, Das jüngste Gericht, Darmstadt 2001.
Für das Hintergrundwissen zu empfehlen: Himmel, Hölle, Fegefeuer: das Jenseits im Mittelalter, Ausstellungskatalog von PETER JEZLER, Ausstellung Zürich und Köln 1994, 2. durchgesehene Aufl., Zürich 1994.
e-mail: bhinz@uni-kassel.de
Sprechstunde: dienstags 14.00 – 15.00 h, NoB, Raum 172
Zeit: montags 14.00 –
16.00 h
Ort: Hörsaal, NoB,
Beginn: 27.10.2003
De Gouden Eeuw (das Goldene Zeitalter) der Niederlande und ihrer Malerei ist das 17. Jahrhundert, in dem die ehemaligen niederländischen Nordprovinzen zum Nationalstaat und zur führenden Handels- und Seemacht im nördlichen Europa aufstiegen. Es entstand eine völlig neue Malerei, nicht mehr an Kirche und Hof, sondern am Markt orientiert: statt der großen metaphysischen Sujets werden nun die Themen der Umgebung und des Alltags bevorzugt; der Blick wird zunehmend mikroskopisch. Dabei ist weniger das Was als das Wie, also der künstlerische Vortrag „an sich“ entscheidend. Für Hegel (Ästhetik) wurde diese Malerei zum Paradigma der modernen Kunst und ihres Hauptkriteriums, der künstlerischen Subjektivität. Die niederländischen Gemälde bilden neben den italienischen und flämischen die künstlerischen ‚Gravitationsfelder’ aller bedeutenden Kunstmuseen (so auch in Kassel).
Übersichtsvorlesung in zwei Teilen nach den einschlägigen Gattungen, Teil I: Landschaft, Seestück, Architekturbild, Stilleben; Teil II (SS 2004): Genremalerei (sog. Sittenbild). Das Allround-Genie Rembrandt wird (ebenso wie die Historien- und Porträtmalerei) nicht eigens thematisiert.
Literaturempfehlung:
· Bob Haak, Das goldene Zeitalter der holländischen Malerei, Köln 1996
e-mail: bhinz@uni-kassel.de
Sprechstunde: dienstags 14.00 – 15.00 h, NoB, Raum 172
Zeit: dienstags 16.00
– 18.00 h
Ort: SR, NoB,
Beginn: 28.10.2003
Nie zuvor und später in der Kunstgeschichte ist die Genese einer elementar neuartigen Kunst mit einem einzigen Namen verknüpft – wie im Falle Jan van Eycks (ab ca. 1420). Und die Entstehung gilt zugleich als Höhepunkt dieser neuartigen Kunst, in der die Natur, die Farbe und Perspektive in ungeahnter Weise dominieren, während die nachfolgenden Maler über drei Generationen nur mehr ihre individuellen künstlerischen Interpretationen dazu beisteuerten. Es handelt sich um einen Paradigmenwechsel im Verhältnis zur Spätgotik, der gleichrangig mit der italienischen Renaissance den Beginn der Neuzeit markiert.
Es sollen neben Hauptwerken von van Eyck auch solche von Rogier van der Weyden, dem Meister von Flemalle (alias Robert Campin), Petrus Christus, Dirk Bouts, Hans Memling, Hugo van der Goes behandelt werden.
Zur Vorbereitung und als Standardlektüre
sei immer noch Panofskys Werk empfohlen (Early Netherlandish Painting. Its Origins and Character, 1. Aufl. 1953), das neuerdings
in deutscher Sprache vorliegt. Semesterapparat.
Tel: 804 –
5403, privat (0561) 87069303
e-mail: caprice.jakumeit@uni-kassel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung (Diathek)
Zeit: mittwochs 14.00 – 16.00 h
Ort: SR, NoB, sowie vor Ort
Beginn: 29.10.2003
Die Gemäldegalerie Alte Meister auf dem Schloß Wilhelmshöhe gehört zu den bedeutendsten Kunstsammlungen Deutschlands und bietet mit seinen Exponaten ein Panorama flämischer, holländischer, deutscher sowie italienischer Meister des 16., 17. und 18. Jahrhunderts. Vor ausgewählten Originalen soll die wissenschaftliche Beschreibung von Bildern unter Herausstellung der dabei zu beachtenden Kriterien eingeübt werden. Das Proseminar dient als Einführung zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten und wendet sich nicht nur an die Studienanfänger, sondern an alle Studierenden im Grundstudium, da neben einem Einblick in Methoden und Fragestellungen des Fachs die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens nicht grundgelegt, sondern auch vertieft werden sollen.
Scheinerwerb: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, Referat und schriftliche Hausarbeit
Einführende Literatur:
· Baumgartner, Marcel: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Köln 1998, (=Kunstwissenschaftliche Bibliothek 10.)
· Belting, Hans u.a.: Kunstgeschichte. Eine Einführung. Berlin 1988
· Dilly, Heinrich: Altmeister moderner Kunstgeschichte. Berlin 1995
· Fachschaft Kunstgeschichte München / Fruh, Clemens u.a. (Hg.): Kunstgeschichte – aber wie? Berlin 1989
· Kämmerling, Eckhard (Hg.): Ikonographie und Ikonologie. Theorie – Entwicklungen – Probleme. Bildende Kunst als Zeichensystem 1, Köln 1979
· Kultermann, Udo: Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft. München 1990
· Wölfflin, Heinrich: Kunstgeschichtliche Grundbegriffe. Basel/Stuttgart 1984
Dr. Harald Wolter von dem Knesebeck
Tel: 804 – 5388
e-mail: wolter.knesebeck@uni-kassel.de
Sprechstunde: dienstags ab 15h00, NoB, Raum 169a
Beginn: 28.10.2003
Zeit: dienstags, 9h00 – 11h00
Ort: NoB, SR
Die Beschreibung ist eine eher selten gewordene Form der Annäherung an ein Kunstwerk. Der schnelle Kunstkonsum, das „Zappen“ von Kunstwerk zu Kunstwerk, bestimmen zunehmend seine Wahrnehmung, sei es auf überfrachteten Großausstellungen oder in den Medien.
Dennoch bleibt das systematische Betrachten und die Beschreibung eines einzelnen Kunstwerks grundlegend für eine Annäherung und tiefer gehende Analyse jedes Kunstobjektes, sowohl in der Architektur wie in allen anderen Bereichen der Bildenden Kunst. Erst in der Beschreibung erschließen sich die sichtbaren Elemente eines Kunstwerkes in ihrer Eigenart und in ihrer gestalterischen Verbindung zueinander. Beschreiben ist daher die grundlegende Tätigkeit jedes Kunstwissenschaftlers. Sie bereitet alle folgenden Arbeitsschritte bei der Interpretation eines Kunstwerkes vor und formt sie zugleich.
In der Veranstaltung kann diese grundlegende Technik, auch auf kleinen Tagesexkursionen, an ausgewählten Werken aus allen Gattungen und allen Epochen geübt werden. Zugleich stellt sie eine Ergänzung der eigenen Vorbereitungen auf den zu Unrecht gefürchteten Postkartentest als Teil der Zwischenprüfung dar, kommen in ihr doch wesentliche Stilmerkmale verschiedener Epochen zur Sprache und damit zu Bewusstsein.
Einführende Literatur:
· die Weltliteratur, ist doch eine gute und lebendige Sprache das A und O bei jeder Beschreibung
· Lexikon der Kunst, Neubearbeitung, Bd. 1, Artikel „Beschreiben von Kunstwerken“, Leipzig 1987
Prof. Dr. Stefan Majetschak
Tel.: 804-5328
Fax: 804-5446
e-mail:
Sprechstunde: donnerstags
10.00 – 11.00 h, NoB, Raum 175
Vorlesung: Kant und die Ästhetik des Deutschen Idealismus
Zeit: donnerstags,
14.00 – 16.00 h
Ort: NoB, Hörsaal
Beginn: 30.10.2003
In Fortsetzung der Vorlesung des Sommersemesters 2003 soll die Darstellung der Kantischen Theorie des ästhetischen Urteils und der Kunst abgeschlossen und die Wirkung dieser Theorie auf die Philosophie des Deutschen Idealismus, insbesondere bei Schelling und Hegel, verfolgt werden. Obwohl die Vorlesung auf die Kant-Vorlesung des Sommersemesters aufbaut, ist ihr Besuch für neu hinzukommende Hörer geeignet.
Zur begleitenden Lektüre werden die einschlägigen Abschnitte aus dem Buch von Walter Schulz, Metaphysik des Schwebens. Untersuchungen zur Geschichte der Ästhetik, Pfullingen 1985, empfohlen.
Proseminar: Texte zur Entstehung der Ästhetik im 18. Jahrhundert (Leibniz/Baumgarten/Mendelssohn)
Zeit: donnerstags,
11.00 – 13.00 h
Ort: NoB, SR
Beginn: 30.10.2003
Als Teildisziplin der Philosophie entsteht die „Philosophische Ästhetik“ in der Mitte des 18. Jahrhunderts zunächst nicht als Theorie der Kunst, sondern – in Reaktion auf gewisse Einseitigkeiten des seinerzeit dominanten Rationalismus – als Theorie der sinnlichen Wahrnehmung. Die Veranstaltung wird versuchen, die Gründe dafür zu analysieren und einsichtig zu machen. Zudem soll danach gefragt werden, weshalb dieses Projekt schon am Ende des Jahrhunderts zur Philosophie der Kunst umgebildet werden konnte.
Die Veranstaltung wird diesen Fragen anhand ausgewählter Texte von Leibniz, Baumgarten und Mendelssohn nachgehen, die in einer Kopiervorlage rechtzeitig vor Semesterbeginn in der Bibliothek der Kunsthochschule Kassel ausliegen.
Tel.: 804-5328
Fax: 804-5446
e-mail:
Sprechstunde: donnerstags
10.00 – 11.00 h, NoB Raum 175
Hauptseminar: Einführung in Hegels „Wissenschaft der Logik“
Zeit: freitags,
11.00 – 13.00 h
Ort: Nora-Platiel-Str. 4, Raum 1213
Beginn: 31.10.2003
Auf Grund des philosophiegeschichtlichen Voraussetzungsreichtums des Hegelschen Textes ist die Veranstaltung für Studierende im Grundstudium nicht zu empfehlen.
Scheinerwerb: Hausarbeit oder Referat
Text: G.W.F. Hegel: Wissenschaft der Logik (brauchbare
Textausgaben sind in der Verlagen Felix Meiner und Suhrkamp erhältlich)
Kolloquium für
Examenskandidaten
Zeit: donnerstags, 17.00 –
20.00 h
Ort: NoB, Raum 175
Beginn: 30.10.2003
Das Kolloquium widmet sich der
Besprechung aktueller philosophischer und künstlerischer Abschlussprojekte. Es
soll ein Forum bieten, in dem die Teilnehmer entweder ihre eigenen Arbeiten
oder aber diskussionsbedürftige Texte oder Positionen aus ihren Arbeitsfeldern
zur kritischen Diskussion stellen können.
Tel.: 804-5326
Fax: 804-5445
e-mail:
Frau Prof. Dr. Ursula Panhans-Bühler hat im Wintersemester 2003/2004 ein Forschungssemester. Falls notwendig kann Ihnen bei der Kontaktaufnahme aus wichtigem Grund (wie z. B. Prüfungsangelegenheiten) Frau Koppelmeier (Sekretariat Kunstwissenschaft) behilflich sein.
Tel.: 804 – 5388, privat. 0561/18429
Fax: 804 – 5446
e-mail:
Sprechstunde: nach Vereinbarung, NoB 67a
Vorlesung: Kandinsky: Abstrakte Werke und Kunsttheorie (= Kandinsky II)
Zeit: mittwochs, 14.00 h - 16.00 h
Ort: NoB, Hörsaal
Beginn: 29.10.2003
Kandinsky gilt neben Duchamp und Mondrian als einer der Wegbereiter der Moderne; sein „Weg in die Abstraktion“ im Kontakt mit dem Schaffen Schönbergs war Gegenstand der Vorlesung des vergangenen Sommersemesters. Sie sollte die Grundlage bilden für eine Analyse der „klassischen“ abstrakten Werke Kandinskys. Deren im Sommer nur ansatzweise thematisierte Verbindung zu Spiritualismus und Okkultismus, sowie ihre Wurzeln in Kunst, Musik und Philosophie vergangener Jahrhunderte soll im Zentrum des zweiten Teils stehen. Zugleich sollen die kunsttheoretischen Schriften Kandinskys betrachtet und ihre Beziehung zu den Werken diskutiert werden. Die Vorlesung des Wintersemesters setzt den Besuch jener des Sommersemesters nicht zwingend voraus.
Hauptseminar: Abstraktion,
Spiritualismus, die 4. Dimension und Nicht-Euklidsche
Geometrie in der Kunst ab 1900
Zeit: donnerstags, 16.00 h – 18.00 h
Ort: NoB, SR
Beginn: 30.10..2003
In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jh. war die Diskussion der „Entdeckung“ der nicht-euklidschen Geometrie, der vierten Dimension und später von Einsteins Relativitätstheorie von entscheidender Wichtigkeit: Auch die Künstler diskutierten deren Folgen für ihr Selbstverständnis, ihre Rolle in der Gesellschaft und ihr Oeuvre. (Natur-) Wissenschaftliche Diskussionen, auch vermittels populärwissenschaftlicher wie fiktiver Texte weit verbreitet, waren nicht nur Anstoß, ein Pendant im Bereich der Kunst zu kreieren, sondern häufig genug nahmen die Künstler für sich in Anspruch, vermittels ihrer Fiktionen die wissenschaftlichen Entdeckungen eigentlich erst angeregt zu haben: Sie konnten für Avantgardebewegungen und –künstler „Bild“ für den Aufbruch in eine „Neue Welt“, eine Neue Freiheit werden: Kubisten Futuristen, Duchamp, die Surrealisten, amerikanische und russische Künstler wie Theoretiker, Kandinsky, der Blaue Reiter u.a. explorierten neue Erfahrungen, die z.T. eine spirituelle Dimension freilegte und für das Entstehen der Abstraktion entscheidend werden konnte. Das komplexe Zusammenspiel von Theorie, Literatur und Kunst soll das Entstehen der Kunst des frühen 20. Jh. im historischen Kontext vermitteln, einer Epoche von entscheidender Wichtigkeit für die Genese „der (nicht nur klassischen) Moderne“.
Tel.: 804 – 5388 od. 0561/18429
Fax: 804 – 5446
e-mail:
Sprechstunde: nach Vereinbarung, NoB 67a
Proseminar: Seurat und seine Zeit
Zeit: mittwochs, 16.00 h – 18.00 h
Ort: NoB, SR
Beginn: 29.10.2003
Georges Pierre Seurat gilt der Kunst(-geschichte) als der Erfinder des Pointillismus, einer Malerei, die in der Zusammensetzung kleiner Pünktchen besteht und als solche die damaligen Sehtheorien umsetzt. In einer beeindruckenden Verbindung von zeitaufwendiger akribischer Handarbeit, der „Verarbeitung“ naturwissenschaftlicher Theorien und der Umsetzung im Bereich der Malerei übte seine Figur einen großen Reiz auf Kunsthistoriker wie auch Künstler aus und beeinflusste die Entwicklung der Malerei entscheidend. Das Seminar möchte so zum einen mit dem Werk eines der „Väter“ der Moderne bekannt machen, zum anderen den geschichtlichen, sozialen und naturwissenschaftlichen Theorien der Zeit nachgehen, die auf andere Weise auch die Impressionisten nachhaltig geprägt hatten. Darüber hinaus sollte der Fragestellung nachgegangen werden, wie sich grundsätzlich das Verhältnis Optik/Kunst und Zeitgeschichte gestaltet und zwar anhand eines Künstlers, der in der kunsthistorischen Forschung oszilliert zwischen der Einschätzung als eines Handwerkers und eines Intellektuellem.
Einführende Literatur zu diesen
Lehrveranstaltungen werden noch angegeben.
Seminar für ExamenskandidatInnen nach
Vereinbarung
Tel.: (0561) 9377 - 619
e-mail: s.vogt@museum-kassel.de
Seminar: Antike
Skulptur - Entwicklung und Funktion
Zeit: mittwochs, 10.00 – 12.00 h
Ort: Seminarraum im Schloss Wilhelmshöhe
Beginn: 29.10.2003
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Der Schwerpunkt des Seminars wird auf die griechische Plastik gelegt. Die folgenden Werke werden in den einzelnen Sitzungen vorgestellt sowie in ihren kunstgeschichtlichen und funktionalen Kontext eingeordnet. Je nach zur Verfügung stehender Zeit werden die wichtigsten ausgewählt. Die fettgedruckten Statuen können in der Kasseler Antikensammlung betrachtet werden und finden daher in jedem Fall Erwähnung. Die Studentinnen und Studenten können Skulpturen als Referats- und Hausarbeitsthema auswählen. Wie im Seminar sollen sie die Werke jeweils in ihren kunstgeschichtlichen und funktionalen Kontext stellen.
Bei Bedarf und Gelegenheit:
·
Archäologische, altphilologische und
althistorische Lexika und Handbücher, grundlegende Literatur (wird auch als
Liste verteilt).
Tel.: (0561) 3165530
e-mail: f.scharf@documentaarchiv.de
Seminar: Künstlerarchive
– Künstlermuseen – Wunderkammern: Künstlerisches Sammeln und Erinnern in Gegenwart
und Geschichte
Zeit: montags, 11h00 – 13h00
Ort: Hörsaal, NoB
Beginn: 27.10.2003
Gegenwärtig erlebt die künstlerische wie
auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Archiv-Museum-Sammeln-Gedächtnis einen regelrechten Boom.
Mnemotechnik und Gedächtnis finden ihr materialisiertes Pendant im Archiv oder
im Museum. Hier vollzieht sich die Reorganisation des
Gewesenen und der Versuch, auf eine Unzahl von Ereignissen und Artefakten mit
einem ordnenden Zugriff zu reagieren.
In den Ausstellungen „Deep
Storage – Arsenale der Erinnerung“ (1998), „Museum as
Muse“ (1999) sowie in Horst Bredekamps Initiative „Theater der Natur und Kunst:
Wunderkammern des Wissens“ (2000) kristallisierte sich in jüngerer Zeit die
(anthropologischen bzw. psychologischen) Grundstrukturen künstlerischer
Gedächtnisarbeit heraus: Bibliotheken, Bildarchive, Museen werden mit dem
räumlichen Motiv des systematisierten Magazins, der gefundenen Spur oder
andererseits mit der Sprache bzw. dem Schrift-Medium verknüpft. In diesem Spannungsfeld
finden sich weitere, kunsthistorisch bedeutende Arbeiten der Moderne, wie z.B.
von Marcel Duchamp, Claes Oldenburg oder Marcel Broodthaers,
welche enzyklopädisch-museale Präsentationsformen paraphrasierten, um die Frage
nach der Logik oder Ideologie der ‚Sammlung’, mithin der ‚Kunstwürdigkeit’
generell zu stellen.
Die Aktualität des Themas zeigte sich auch
jüngst auf der documenta 11, wo unterschiedlichste
Künstlerarchive und Künstlermuseen den westlich tradierten Begriff des Sammelns
bzw. des kollektiv-historischen Gedächtnisses kritisch reflektierten.
Künstlerische Sammlungen und Archive etwa
von George Adeagbo, Meshac Gaba, Choreh Feyzdjou
oder der Atlas Group problematisieren nun die Verarbeitung ethnischer
Konflikte, Traumata des postkolonialen Vermächtnisses oder die globale
Migration.
Außer diesen Positionen moderner und
zeitgenössischer Kunst verfolgt unser Seminar die historischen Grundlinien des
künstlerischen Sammelns und Erinnerns. Hiermit rückt die Rolle der Kunst- und
Wunderkammern der Renaissance und des Barock in den Blick. Mit Julius von
Schlossers fundamentaler Studie wird zu thematisieren sein, welche Bedeutung
fürstliche Schausammlungen des 15. und 16. Jahrhunderts besaßen, während die
Wunderkammern des 17. Jahrhunderts in ihrer Funktion eines enzyklopädischen
Wissensspeichers den Gegensatz von Kultur und Natur in Frage stellten. Über die
kunsthistorische bzw. theoretische Auseinandersetzung mit den Prinzipien des
künstlerischen Sammelns und Erinnerns hinaus ist beabsichtigt, Sammlungen und
Archive vor Ort zu besuchen, um praktische Einsichten in dieses faszinierende
Gebiet zu erhalten.
Literatur
(Semesterapparate Kunsthochschulbibliothek und documenta
Archiv):
1.
Beatrice von
Bismarck u.a. (Hrsg.), interarchive. Archivarische Praktiken und Handlungsräume im zeitgenössischen
Kunstfeld, Köln 2002
2.
Horst
Bredekamp: Antikensehnsucht und
Maschinenglaube: Die Geschichte der Kunstkammer und die Zukunft der
Kunstgeschichte, Berlin 1993
3.
Ders.: Theater der Natur und Kunst. Wunderkammern
des Wissens, Berlin 2000
4.
Walter
Grasskamp, Museumsgründer und
Museumsstürmer, München 1981
5.
Boris Groys: Logik der
Sammlung: am Ende des musealen Zeitalters, München/Wien 1993
6. Kynaston McShine (Hrsg.): Museum as
Muse. Artist Reflect,
7.
Roland Nachtigäller, Friedhelm Scharf, Karin Stengel
(Hrsg.). Wiedervorlage d5. Eine Befragung des Archivs zur documenta 1972, Ostfildern Ruit
2001.
8.
Krysztoff Pomian: Der Ursprung
des Museums. Vom Sammeln, Berlin 1993.
9.
Julius von
Schlosser: Die Kunst- und Wunderkammern
der Spätrenaissance, Braunschweig 1978 (Reprint).
10. Ingrid Schaffner u.a.
(Hrsg.): Arsenale der Erinnerung.
Sammeln, Speichern, Archivieren in der Kunst, München / New York 1997.
11. Peter Stepan: Die Deutschen Museen.
12. James Sheehan: Geschichte der deutschen Museen. Von der
fürstlichen Wunderkammer zur modernen Sammlung, München 2002
13. Harald Szeemann, Museum der Obsessionen, Berlin 1981
14. Gerhard Thewen
(Hrsg.): Obsession Collection:
Gespräche und Texte über das Sammeln, Köln 1996.
15. Aby Warburg: Der Bilderatlas Mnemosyne, Berlin 2000 (Reprint).
Gerald Geilert
M.A.
Tel: (0561) 9857520, Mobil: 0179 7955278
e-mail: geilart@web.de
Proseminar: Strukturalismus
in der Kunstkritik
Zeit: montags, 16.00 – 18.00 h
Ort: SR, NoB
Beginn: 27.10.2003
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Kunstkritik vermittelt zwischen Kunstwerk
und Rezipient. Sie analysiert, wertet und beurteilt vorwiegend kontemporäre Kunst und beeinflusst damit mittelbar ihre
Produktion und Rezeption. Die Wechselbeziehungen zwischen zeitgenössischer
Kunst und einer an der strukturalen Linguistik orientierten Kunstkritik sind
Gegenstand dieses Proseminars.
Es soll anhand von Texten von Roland
Barthes, Gilles Deleuze, Jean Baudrillard,
Hal Foster, Annete Michelson, etc. erarbeitet werden, welche Paradigmen die
meist französischen und amerikanischen Strukturalisten auf künstlerische
Erzeugnisse übertragen wollten bzw. wogegen sich ihre Kritik richtete. Bei
dieser – auch durch Medientheoretiker und Anthropologen beeinflussten –
kritischen Auseinandersetzung mit Kunst im Allgemeinen wurden auch Ausstellungskonzepte,
der Kunstmarkt und diverse öffentliche kulturelle Institutionen in Frage
gestellt. Andererseits wurde auch die Tätigkeit des Kritikers von Künstlern
problematisiert.
In diesem Proseminar sollen Werke von
beispielsweise Richard Prince, Cindy Sherman oder Richard Serra der erwähnten
Lektüre gegenübergestellt werden. Es soll aufgezeigt werden, wo eine Kritik des
Strukturalismus anzusetzen hätte und auf diese Weise eigene Reflexion und
Wertung dieser Kunstkritik angeregt werden.
Des Weiteren sollen die Fähigkeiten
trainiert werden eigenständig Literatur aufzufinden, Zusammenhänge
herzustellen, verschiedene Interpretationen gegeneinander abzuwägen, eigene
Hypothesen zu bilden und zu belegen.
Literatur:
Deleuze, Gilles: Woran erkennt man den Strukturalismus? Berlin: Merve
Verlag, 1992. (ISBN: 3-88396-092-6)
Münker, Stefan und Roesler,
Alexander: Poststrukturalismus,
Weimar: J.B. Metzler, 2000. (ISBN: 3-47610322-6)
Sascha Winter
e-mail:
Tel: (0561)
804-5455, Raum 303, Südbau, Mobil: 0179 - 7041053
e-mail: kulturredaktion@uni-kassel.de
Seminar: »arte.fact« - Onlinezeitung der Kunsthochschule
Für Neueinsteiger wird am Semesteranfang eine verpflichtende, zweitägige Blockveranstaltung zur Einführung in das journalistische Arbeiten angeboten. Der Termin wird in der ersten Sitzung am 29. Oktober 2003 festgelegt.
Zeit: mittwochs, 12h00 – 14h00 c.t.
Ort: SR, NoB
Beginn: 29.10.2003
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Mit »arte.fact«, der Onlinezeitung der Kunsthochschule, bietet die „Kulturredaktion“ Studierenden die Möglichkeit, zusätzliche Qualifikationen und Kompetenzen im Berufsfeld Kulturjournalismus zu erwerben. Neben journalistischen Arbeitsschritten (z.B. Konzeption eines Artikels, Recherche, Erstellen verschiedener Textformate etc.) sollen auch die Arbeitsprozesse einer Redaktion (u.a. Diskussion aktueller Themen, Reflexion publizierter und geplanter Artikel, Blatt- und Programmkritik) praxisnah erprobt werden. In der Funktion von Autoren schreiben die Studierenden druckfertige Artikel in allen gängigen journalistischen Darstellungsformen. Neben Nachricht, Bericht, Interview, Reportage, Feature, Meinung und Kommentar (Glosse, Kritik/Rezension) werden auch die Textformate Dokumentation, Diskussion, Porträt und Essay geübt.
Darüber hinaus lernen die
Studierenden in interdisziplinärer Zusammenarbeit die unterschiedlichen
Wirkungsebenen von „Wort + Bild“ kennen und verstehen. Im Mittelpunkt stehen
dabei Fragen nach der Produktion, Be- und Verarbeitung sowie Präsentation von
Texten und Bildern in den Medien Print und Internet.
Georg Geuenich
e-mail: Georg.Geuenich@web.de
Tel: (0561)
804-5323
Lehrveranstaltung: Praxiskurs
Malerei
Zeit: mittwochs, 16h30
(Es kann zu zeitlichen und räumlichen Verschiebungen, unter Berücksichtigung der Öffnungszeiten in Museen etc. kommen.)
Ort: Klasse Alf Schuler, Südbau, Erdgeschoss
Beginn: 22.10.2003
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Der Praxiskurs Malerei richtet
sich an die aktiv Studierenden des Studiengangs Kunstwissenschaft. Inhalt des
Praxiskurses ist die Beschäftigung mit den Materialien der Malerei und deren
Einsatz mittels praktischer Übungen, des Weiteren die Betrachtungen von Malerei
unter dem Aspekt des Entstehens.
Studentisches
Projekt
Bestimmungsübungen
Zeit: montags
10.00 h – 12.00 h (unter Vorbehalt)
Ort: NoB SR
Beginn: 2.
Semesterwoche
Dieses studentische Projekt richtet sich vor allem an Studienanfänger und Studierende, die im Hinblick auf eine Prüfung ihr kunstgeschichtliches Gedächtnis etwas aufpolieren wollen.
So soll anhand zahlreicher Bildbeispiele aus allen künstlerischen Gattungen die Beschreibung und zeitliche Einordnung von Kunstobjekten geübt werden. Der Vermittlung eines kunstwissenschaftlichen Grundwortschatzes sowie der Entwicklung eines individuellen „Bildergedächtnisses“ kommt hierbei eine besondere Rolle zu.
Dieses Projekt ist nicht als eine Überblicksvorlesung zu verstehen. Vielmehr kann sich die volle Wirkung nur entfalten, wenn jeder der Teilnehmenden sich aktiv an der Gestaltung beteiligt.
Pamela Levertz (Fon 4006664)
Christina Mordhorst (Fon 7395618)
Nicole Seifert (Fon 7397817)
Führungen und Schulungsangebot WS
2003/2004
der Universitätsbibliothek Kassel / Bereichsbibliothek 8 – Kunsthochschulbibliothek
Rundgang durch die Bereichsbibliothek. Erster Einblick in die Benutzung der Bereichsbibliothek. Alle wesentlichen Informationen zur Ausleihe, Informationen zum Bestand und zur Aufstellungssystematik. Kurzeinführung in die Bestandskataloge.
Zielgruppe: (Neue) Nutzerinnen und Nutzer, die keine oder nur wenige Kenntnisse über die Benutzung der Bereichsbibliothek haben.
Dauer: ca. 1 Stunde
Termine: Do. 23.10.2003, 10h00, Mi. 29.10.2003,
11h00, Mi. 12.11.2003, 11h00
Treffpunkt: Ausleihbereich der Kunsthochschulbibliothek, Menzelstr. 13
Einführung
in die Nutzung der Online-Kataloge der Universitätsbibliothek
Inhalte der Bestandskataloge, Recherchemöglichkeiten, Tipps und Tricks zur formalen und sachlichen Suche, Trefferanzeige, Ausdrucken und Abspeichern, Vormerken sowie Verlängern ausgeliehener Bücher. Mit Übungen.
Zielgruppe: (Neue) Nutzerinnen und Nutzer, die noch keine oder wenig Erfahrung mit den Online-Katalogen OPAC und Hebis-Retro haben.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Termine: Fr.
14.11.2003, 10h00, Mi. 03.12.2003, 11h00
Ort: Kunsthochschule, Atrium, Raum 65A
Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, so melden Sie sich bitte rechtzeitig persönlich oder telefonisch (0561/804-5335) in der Kunsthochschulbibliothek an.
Einführung in die Nutzung der „Bibliography
of the history of art“ und
der „Zeitschriftendatenbank“
Die fachbibliographische Datenbank BHA wertet mehr als 3000 Zeitschriften aus und verzeichnet auch monographische Literatur zur Europäischen Kunst von der Spätantike bis zur Gegenwart und amerikanische Kunst von den europäischen Entdeckungen bis zur Gegenwart.
Vermittelt werden grundlegende Recherchetechniken und Suchstrategien, Anzeige- und Ausgabemöglichkeiten. Welche Bibliothek die Zeitschriften im Bestand hat, kann in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) recherchiert werden. Mit Übungen.
Zielgruppe: Studierende, die insbesondere Aufsätze zu kunstwiss. Themen suchen wollen.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Termine: Fr.
12.12.2003, 11h00, Do. 22.01.2004, 11h00
Ort: Kunsthochschule, Atrium, Raum 65A
Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, so melden Sie sich bitte rechtzeitig persönlich oder telefonisch (0561/804-5335) in der Kunsthochschulbibliothek an.
Literatursuche in Verbundkatalogen
Kasseler Bibliotheken haben nicht alles, daher ist auch eine Recherche in Katalogen anderer Bibliotheken zu empfehlen. Dabei ist die Nutzung von Verbundkatalogen rationell. In der Veranstaltung wird eine Auswahl solcher Verbundkataloge vorgestellt. Mit Übungen.
·
HeBIS-Verbundkatalog (Bestände
der hessischen Bibliotheken)
·
Karlsruher
Virtueller Katalog (simultane Suche in allen deutschen Bibliotheksverbünden
sowie in ausgewählten internationalen Bibliotheken und in Datenbanken des
Buchhandels)
·
Virtueller
Katalog Kunstgeschichte (simultane Suche in Online-Katalogen wichtiger
Kunstbibliotheken)
·
Zeitschriftendatenbank
(Zeitschriftenbestände in deutschen Bibliotheken)
Dauer: circa
1,5 Stunden
Termine: Fr. 05.12.2003, 11h00, Do. 22.01.2004, 9h00
Ort: Kunsthochschule, Atrium, Raum 65A
Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, so melden Sie sich bitte rechtzeitig persönlich oder telefonisch (0561/804-5335) in der Kunsthochschulbibliothek an.
Individuelle Beratung
zur Planung und Durchführung von umfangreichen Literaturrecherchen
(Magisterarbeiten, Dissertationen) und zur Beschaffung der Literatur.
Wir nehmen uns Zeit für Sie und zeigen Ihnen anhand Ihrer konkreten Themenstellung, in welchen Datenbanken und Verzeichnissen Sie Informationen und Literatur finden können.
Terminvereinbarung unter 0561/804-5426 (Frau Neubacher, Frau Jäger), Menzelstr. 13, Raum 133.
Museum für Astronomie und Technikgeschichte mit Planetarium
Orangerie
Karlsaue 20c
34117 Kassel
Tel. 0561/715435
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h
Naturkundemuseum im Ottoneum
Steinweg 2
34117 Kassel
Tel. 0561/787-4014
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h
Brüder Grimm Museum
Palais Bellevue
Schöne Aussicht 2
34117 Kassel
Tel. 0561/787-2033 und 787-2032
Öffnungszeiten: täglich von 10 – 17 h, an Feiertagen Sonderregelungen
Museum Fridericianum
Friedrichsplatz 18
34117 Kassel
Tel. 0561/70727-20
Email: info@documenta.de
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 11 – 18 h, (zum Ausstellungsende bis 23h00)
Neue Galerie, Staatliche und Städtische Kunstsammlungen
Schöne Aussicht 1
34117 Kassel
Tel. 0561/709630
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h
Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstr. 25-27
34117 Kassel
Tel. 0561/91893-0
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h, Mittwoch 10 – 20 h
Hessisches Landesmuseum und Deutsches Tapetenmuseum und Torwache am Hessischen Landesmuseum
Brüder-Grimm-Platz 5 und 6
34117 Kassel
Tel. 0561/7846-0
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h
(Torwache: Di – So 10-12 und 14-17 h)
Stadtmuseum Kassel
Ständeplatz 16
34117 Kassel
Tel. 0561/787-1400/4105
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 – 17 h, Sonntag 10 – 17 h
Bahnhofsplatz 1
34117 Kassel
Tel. 0561/776499
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 – 20 h, Samstag – Sonntag 12 – 20 h
Schloß Wilhelmshöhe: Antikensammlung, Galerie Alte Meister, Graphische Sammlung, Ballhaus, Löwenburg, Weissensteinflügel
Schlosspark 3
34131 Kassel
Tel. 0561/9377-7 (Weissensteinflügel: 9357100 – Löwenburg: 9357200)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h
Diathek Fachgebiet Kunstwissenschaften
Menzelstr. 13
34127 Kassel
Tel. 0561/804-5403
Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 – 12.00 h
BB 8, Kunsthochschulbibliothek
Menzelstr. 13
34127 Kassel
Tel. 0561/804-5335
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9-18 h (im Semester), Mo. u Di. 9-18 h, Mi. u. Do. 9-16 h, Fr. 9-14h30 (in den Semesterferien)
Documenta-Archiv für Kunst des 20. Jahrhunderts
Präsenzbibliothek
Untere Karlsstr. 4
34117 Kassel
Tel. 0561/7874022
Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr. 10 – 14 h, Do. 10 – 17 h
GhK Bibliothek und Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (Brüder-Grimm-Platz 4)
Diagonale 10
34127 Kassel
Tel. 0561/804-2166
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10 - 18 h, Sa 10 – 13 h
(Die genauen Öffnungszeiten der GhK-Bereichsbibliotheken
können Sie aus dem Vorlesungverzeichnis ersehen.)
Staatliche Museen Kassel, Museumsbibliothek
Präsenzbibliothek
Schloß Wilhelmshöhe
34131 Kassel
Tel. 0561/9377628
Öffnungszeiten: Mo. – Do. 9 – 13 h und Fr. 8 – 12. h
Stadtbibliothek Kassel
Rathaus
34112 Kassel
Tel. 0561/787-4013
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 11 – 18 h, Mi. 11 – 13 h
Bibliothek des Zentralinstituts und Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstr. 25-27
34117 Kassel
Tel. 0561/9189321
Öffnungszeiten: Mo. – Do. 10 – 15 h, Fr. 10 – 13 h
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Platz der Göttinger Sieben 1
37070 Göttingen
Tel. 0551/395231
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9 – 22 h, Ausleihe: 9.30 – 16 h,
Sa 10 – 17 h, Ausleihe 11 – 12.30 h
Im selben Gebäude: Klassische Archäologie sowie Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte
Nikolausberger Weg 15 (neben der UB)
37070 Göttingen
Tel. 0551/395092 bzw. 395433
Öffnungszeiten im Semester: Mo - Fr 9 – 18 h, in den Semesterferien: Mo - Fr 10 - 17 h