Kommentiertes

Vorlesungsverzeichnis

 

 

 

 

 

 

 

Fachgebiet Kunstwissenschaft

Kunsthochschule Kassel

 

 

Wintersemester 2003/2004

 

 

Beginn und Ende der Lehrveranstaltungen:

20. Oktober 2003 bis 13. Februar 2004

 

Vorlesungsfreie Zeit im Wintersemester 2003/2004

23. Dezember 2003 bis 02. Januar 2004

 

 

 

 


 

 

 

Liebe Studentinnen und Studenten,

 

 

zum neuen Semester möchte ich Ihnen im Namen aller Mitarbeiter und Dozenten der Kunstwissenschaft an der Kunsthochschule alles Gute wünschen. Damit Sie einen guten Start haben, hat auch dieses Semester wieder Frau Koppelmeier dankenswerterweise das kommentierte Vorlesungsverzeichnis zusammengestellt, in dem alle Lehrenden Ihre Veranstaltungen vorstellen. Hinzu kommen Informationen zu Museen und Bibliotheken in und um Kassel, um das unersetzliche Eigenstudium zu befördern. Anregungen zu diesem wie auch zu anderen Fragen können das Gespräch mit den Dozenten und den „älteren Semestern“, aber gerade auch die studentischen Projekte geben, insbesondere die Bestimmungsübungen. Und da Sie am besten Ihre eigenen Bedürfnisse kennen, sind wir wie immer für Hinweise und Kritik dankbar.

Ein erfolgreiches und schönes Wintersemester wünscht, im Namen aller an dieser Broschüre Beteiligten

Harald Wolter – von dem Knesebeck

 

PS: Da es nie auszuschließen ist, dass sich noch Änderungen und Ergänzungen gegenüber dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis ergeben, ist der wöchentliche Blick auf das Schwarze Brett sehr zu empfehlen.

 

Einführungsveranstaltungen (nicht nur) für Studienanfänger:

Dr. Harald Wolter – von dem Knesebeck,

Dienstag, 21. Oktober 2003, 14h00 ct.

Mittwoch, 22. Oktober 2003, 10h00 ct.

Jeweils im Seminarraum des Nordbaus

 

 

 

 

 

 

 

 


Prof. Dr. Berthold Hinz / Dr. Harald Wolter – von dem Knesebeck
Tel:                             804 - 5327, privat 777683

e-mail:                        bhinz@uni-kassel.de

Sprechstunde:            dienstags 14.00 – 15.00 h, NoB, Raum 172

 

Tel:                             804 – 5388

e-mail:                        wolter.knesebeck@uni-kassel.de

Sprechstunde:            dienstags ab 15h00, NoB, Raum 169a

Seminar:                     Himmel, Hölle, Fegefeuer: Bilder zu Apokalypse und Weltgericht

Zeit:                            dienstags, 11h00 – 13h00

Ort:                            SR, NoB,

Beginn:                      28.10.2003

 

 

In Zeiten einer durchschnittlichen Lebenserwartung von nur 30 – 40 Jahren, als der Tod ein alltäglicher Begleiter war, erschienen die oft monumentalen Darstellungen des Weltgerichts, das allen bevorstand, als Bilder von bedrängender Präsenz. Diese Präsenz ergab sich aus der Wiedergabe Gottes als des Richters, vor dem man sich von Angesicht zu Angesicht zu verantworten hatte, und steigerte sich noch erheblich durch die nicht selten lebensgroßen Akte der Auferstehenden, ihre vielfach stark bewegten und verdrehten Körper, sowie schließlich durch deren Eintritt ins Paradies oder deren Sturz in die Hölle (verbunden mit den oftmals drastischen Darstellungen der Höllenstrafen).

Zugleich ließen sich die Bilder zur Veranschaulichung der himmlischen Hierarchie, der um Gott kreisenden Ordnung der himmlischen Chöre, nutzen, mit denen die irdischen Hierarchien in ihren erlösten und verdammten Vertretern ebenso übereinstimmen wie kontrastieren konnten – und dies oft im zeitspezifischen Bezug und mit Spitzen gegen die jeweiligen geistlichen und politisch – gesellschaftlichen Gegner der auftraggebenden Institutionen.

Schließlich waren solche Aufträge für jeden Künstler schon aufgrund der schieren Größe, die hier einmal einem einzelnen Thema eingeräumt wurde, der visionären Qualitäten des Themas, der monumentalen und doch kompositorisch zu bindenden Masse von Leibern und wiederum den zahlreichen Aktdarstellungen stets eine besondere Herausforderung.

Im Seminar soll dieser Themenkreis in seinem Verhältnis zu autoritativen Textquellen, neben Mt. 24 – 25 insbesondere zur Apokalypse des Johannes als besonders bilderreichem und bildmächtigem letztem Buch der Bibel, behandelt werden, aber ebenso vor dem Hintergrund zeitgenössischer Annäherungen an dieses Thema, wie sie vor allem Dante mit seiner Göttlichen Komödie schuf. Im Zentrum steht die bildkünstlerische Entwicklung des Themas. Diese reicht von den Anfängen einer Gerichtsthematik in frühchristlicher Zeit und das relativ stabile byzantinische Schema zum Weltgericht hin zu den viel variableren westlichen Beispielen, die im Zentrum des Seminars stehen sollen. Zu ihnen gehören etwa die ersten Aneignungen und Verarbeitungen byzantinischer Vorbilder seit karolingischer Zeit (z.B. Torcello), die großen romanischen (u.a. Conques, Autun, Moissac) und gotischen Portalprogramme (u.a. Paris, Amiens, Bourges, Bamberg) ebenso wie etwa die Litaneiillustrationen der Landgrafenpsalterien. Im Bereich der italienischen Monumentalkunst kann auf die Mosaiken des Florentiner Baptisteriums ebenso wie auf Giottos Wandmalereien in der Arenakapelle in Padua verwiesen werden, bei den Altniederländern etwa auf Jan van Eycks Diptychon in New York und Hans Memlings Danziger Altar, während in der italienischen Renaissance Luca Signorellis Ausmalung der Cappella Nuova des Domes von Orvieto und Michelangelos Altarwand der Sixtinischen Kapelle herausragen. Tintorettos Fresko in Santa Maria del Orto in Venedig sowie Rubens’ kleiner und großer Höllensturz der Verdammten (München, Alte Pinakothek) könnten den Schlusspunkt des Seminars bilden.

 

 

Einführende Literatur:

 

Einschlägige Abschnitte im Lexikon der christlichen Ikonographie, im Lexikon der Kunst, Neuauflage, Leipzig 1991, Bd. 3, im Dictionary of Art, New York 1996; sowie: GERTRUD SCHILLER, Ikonographie der christlichen Kunst, Bd. 5: Die Apokalypse des Johannes, 2 Bde., Gütersloh 1991; YVES CHRISTE, Das jüngste Gericht, Darmstadt 2001.

Für das Hintergrundwissen zu empfehlen: Himmel, Hölle, Fegefeuer: das Jenseits im Mittelalter, Ausstellungskatalog von PETER JEZLER, Ausstellung Zürich und Köln 1994, 2. durchgesehene Aufl., Zürich 1994.

 


 

Prof. Dr. Berthold Hinz
Tel:                             804 - 5327, privat 777683

e-mail:                        bhinz@uni-kassel.de

Sprechstunde:            dienstags 14.00 – 15.00 h, NoB, Raum 172

Vorlesung:                 De Gouden Eeuw. Niederländische Malerei im 17. Jahrhundert (Teil I)

 

Zeit:                            montags 14.00 – 16.00 h

Ort:                            Hörsaal, NoB,

Beginn:                      27.10.2003

 

 

De Gouden Eeuw (das Goldene Zeitalter) der Niederlande und ihrer Malerei ist das 17. Jahrhundert, in dem die ehemaligen niederländischen Nordprovinzen zum Nationalstaat und zur führenden Handels- und Seemacht im nördlichen Europa aufstiegen. Es entstand eine völlig neue Malerei, nicht mehr an Kirche und Hof, sondern am Markt orientiert: statt der großen metaphysischen Sujets werden nun die Themen der Umgebung und des Alltags bevorzugt; der Blick wird zunehmend mikroskopisch. Dabei ist weniger das Was als das Wie, also der künstlerische Vortrag „an sich“ entscheidend. Für Hegel (Ästhetik) wurde diese Malerei zum Paradigma der modernen Kunst und ihres Hauptkriteriums, der künstlerischen Subjektivität. Die niederländischen Gemälde bilden neben den italienischen und flämischen die künstlerischen ‚Gravitationsfelder’ aller bedeutenden Kunstmuseen (so auch in Kassel).

Übersichtsvorlesung in zwei Teilen nach den einschlägigen Gattungen, Teil I: Landschaft, Seestück, Architekturbild, Stilleben; Teil II (SS 2004): Genremalerei (sog. Sittenbild). Das Allround-Genie Rembrandt wird (ebenso wie die Historien- und Porträtmalerei) nicht eigens thematisiert.

 

 

Literaturempfehlung:

·        Bob Haak, Das goldene Zeitalter der holländischen Malerei, Köln 1996


Prof. Dr. Berthold Hinz
Tel:                             804 - 5327, privat 777683

e-mail:                        bhinz@uni-kassel.de

Sprechstunde:            dienstags 14.00 – 15.00 h, NoB, Raum 172

 

Seminar:                     Van Eyck und die Anfänge der altniederländischen Malerei

 

Zeit:                            dienstags 16.00 – 18.00 h

Ort:                            SR,  NoB,

Beginn:                      28.10.2003

 

 

Nie zuvor und später in der Kunstgeschichte ist die Genese einer elementar neuartigen Kunst mit einem einzigen Namen verknüpft – wie im Falle Jan van Eycks (ab ca. 1420). Und die Entstehung gilt zugleich als Höhepunkt dieser neuartigen Kunst, in der die Natur, die Farbe und Perspektive in ungeahnter Weise dominieren, während die nachfolgenden Maler über drei Generationen nur mehr ihre individuellen künstlerischen Interpretationen dazu beisteuerten. Es handelt sich um einen Paradigmenwechsel im Verhältnis zur Spätgotik, der gleichrangig mit der italienischen Renaissance den Beginn der Neuzeit markiert.

Es sollen neben Hauptwerken von van Eyck auch solche von Rogier van der Weyden, dem Meister von Flemalle (alias Robert Campin), Petrus Christus, Dirk Bouts, Hans Memling, Hugo van der Goes behandelt werden.

Zur Vorbereitung und als Standardlektüre sei immer noch Panofskys Werk empfohlen (Early Netherlandish Painting. Its Origins and Character, 1. Aufl. 1953), das neuerdings in deutscher Sprache vorliegt. Semesterapparat.


Caprice Jakumeit M.A.

 

 

Tel:                             804 – 5403, privat (0561) 87069303

e-mail:                        caprice.jakumeit@uni-kassel.de

Sprechstunde:            nach Vereinbarung (Diathek)

Proseminar:               Proseminar vor Originalen in der Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Museen Kassel, Schloß Wilhelmshöhe

Zeit:                            mittwochs 14.00 – 16.00 h

Ort:                            SR, NoB, sowie vor Ort

Beginn:                      29.10.2003

 

 

Die Gemäldegalerie Alte Meister auf dem Schloß Wilhelmshöhe gehört zu den bedeutendsten Kunstsammlungen Deutschlands und bietet mit seinen Exponaten ein Panorama flämischer, holländischer, deutscher sowie italienischer Meister des 16., 17. und 18. Jahrhunderts. Vor ausgewählten Originalen soll die wissenschaftliche Beschreibung von Bildern unter Herausstellung der dabei zu beachtenden Kriterien eingeübt werden. Das Proseminar dient als Einführung zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten und wendet sich nicht nur an die Studienanfänger, sondern an alle Studierenden im Grundstudium, da neben einem Einblick in Methoden und Fragestellungen des Fachs die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens nicht grundgelegt, sondern auch vertieft werden sollen.

 

Scheinerwerb:  regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, Referat und schriftliche Hausarbeit

 

 

Einführende Literatur:

·        Baumgartner, Marcel: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Köln 1998, (=Kunstwissenschaftliche Bibliothek 10.)

·        Belting, Hans u.a.: Kunstgeschichte. Eine Einführung. Berlin 1988

·        Dilly, Heinrich: Altmeister moderner Kunstgeschichte. Berlin 1995

·        Fachschaft Kunstgeschichte München / Fruh, Clemens u.a. (Hg.): Kunstgeschichte – aber wie? Berlin 1989

·        Kämmerling, Eckhard (Hg.): Ikonographie und Ikonologie. Theorie – Entwicklungen – Probleme. Bildende Kunst als Zeichensystem 1, Köln 1979

·        Kultermann, Udo: Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft. München 1990

·        Wölfflin, Heinrich: Kunstgeschichtliche Grundbegriffe. Basel/Stuttgart 1984

 

 


Dr. Harald Wolter von dem Knesebeck

 

Tel:                             804 – 5388

e-mail:                        wolter.knesebeck@uni-kassel.de

Sprechstunde:            dienstags ab 15h00, NoB, Raum 169a

Übung:                        Am Anfang ist das Wort: Beschreiben in der Kunstwissenschaft

 

Beginn:                      28.10.2003

Zeit:                            dienstags, 9h00 – 11h00

Ort:                            NoB, SR

 

 

Die Beschreibung ist eine eher selten gewordene Form der Annäherung an ein Kunstwerk. Der schnelle Kunstkonsum, das „Zappen“ von Kunstwerk zu Kunstwerk, bestimmen zunehmend seine Wahrnehmung, sei es auf überfrachteten Großausstellungen oder in den Medien.

Dennoch bleibt das systematische Betrachten und die Beschreibung eines einzelnen Kunstwerks grundlegend für eine Annäherung und tiefer gehende Analyse jedes Kunstobjektes, sowohl in der Architektur wie in allen anderen Bereichen der Bildenden Kunst. Erst in der Beschreibung erschließen sich die sichtbaren Elemente eines Kunstwerkes in ihrer Eigenart und in ihrer gestalterischen Verbindung zueinander. Beschreiben ist daher die grundlegende Tätigkeit jedes Kunstwissenschaftlers. Sie bereitet alle folgenden Arbeitsschritte bei der Interpretation eines Kunstwerkes vor und formt sie zugleich.

In der Veranstaltung kann diese grundlegende Technik, auch auf kleinen Tagesexkursionen, an ausgewählten Werken aus allen Gattungen und allen Epochen geübt werden. Zugleich stellt sie eine Ergänzung der eigenen Vorbereitungen auf den zu Unrecht gefürchteten Postkartentest als Teil der Zwischenprüfung dar, kommen in ihr doch wesentliche Stilmerkmale verschiedener Epochen zur Sprache und damit zu Bewusstsein.

 

 

 

Einführende Literatur:

·        die Weltliteratur, ist doch eine gute und lebendige Sprache das A und O bei jeder Beschreibung

·        Lexikon der Kunst, Neubearbeitung, Bd. 1, Artikel „Beschreiben von Kunstwerken“, Leipzig 1987


Prof. Dr. Stefan Majetschak

 

Tel.: 804-5328

Fax: 804-5446

e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de

Sprechstunde: donnerstags 10.00 – 11.00 h, NoB, Raum 175

 

Vorlesung:                 Kant und die Ästhetik des Deutschen Idealismus

 

Zeit:                            donnerstags, 14.00 – 16.00 h

Ort:                             NoB, Hörsaal

Beginn:                       30.10.2003

 

 

In Fortsetzung der Vorlesung des Sommersemesters 2003 soll die Darstellung der Kantischen Theorie des ästhetischen Urteils und der Kunst abgeschlossen und die Wirkung dieser Theorie auf die Philosophie des Deutschen Idealismus, insbesondere bei Schelling und Hegel, verfolgt werden. Obwohl die Vorlesung auf die Kant-Vorlesung des Sommersemesters aufbaut, ist ihr Besuch für neu hinzukommende Hörer geeignet.

 

Zur begleitenden Lektüre werden die einschlägigen Abschnitte aus dem Buch von Walter Schulz, Metaphysik des Schwebens. Untersuchungen zur Geschichte der Ästhetik, Pfullingen 1985, empfohlen.

 

 

Prof. Dr. Stefan Majetschak

 

Proseminar:               Texte zur Entstehung der Ästhetik im 18. Jahrhundert (Leibniz/Baumgarten/Mendelssohn)

 

Zeit:                            donnerstags, 11.00 – 13.00 h

Ort:                             NoB, SR

Beginn:                       30.10.2003

 

 

Als Teildisziplin der Philosophie entsteht die „Philosophische Ästhetik“ in der Mitte des 18. Jahrhunderts zunächst nicht als Theorie der Kunst, sondern – in Reaktion auf gewisse Einseitigkeiten des seinerzeit dominanten Rationalismus – als Theorie der sinnlichen Wahrnehmung. Die Veranstaltung wird versuchen, die Gründe dafür zu analysieren und einsichtig zu machen. Zudem soll danach gefragt werden, weshalb dieses Projekt schon am Ende des Jahrhunderts zur Philosophie der Kunst umgebildet werden konnte.

Die Veranstaltung wird diesen Fragen anhand ausgewählter Texte von Leibniz, Baumgarten und Mendelssohn nachgehen, die in einer Kopiervorlage rechtzeitig vor Semesterbeginn in der Bibliothek der Kunsthochschule Kassel ausliegen.

 


Prof. Dr. Stefan Majetschak

 

Tel.: 804-5328

Fax: 804-5446

e-mail: stefan.majetschak@uni-kassel.de

Sprechstunde: donnerstags 10.00 – 11.00 h, NoB Raum 175

 

Hauptseminar:           Einführung in Hegels „Wissenschaft der Logik“

 

Zeit:                            freitags, 11.00 – 13.00 h

Ort:                             Nora-Platiel-Str. 4, Raum 1213

Beginn:                       31.10.2003

Hegels „Wissenschaft der Logik“ gilt immer noch als einer der schwierigsten Texte der Philosophie des Deutschen Idealismus. Die Veranstaltung will deshalb versuchen, in Projekt und Methode einer spekulativen Logik einzuführen, die sich selbst als Darstellung des Absoluten versteht. Im Wintersemester sollen die „Vorrede“ und die „Einleitung“ des Werkes sowie der die Seinslogik eröffnende Abschnitt „Womit muß der Anfang der Wissenschaft gemacht werden?“ studiert und erörtert werden. Bei hinreichendem Interesse der Teilnehmer soll die Veranstaltung im Sommersemester 2004 fortgeführt werden.

Auf Grund des philosophiegeschichtlichen Voraussetzungsreichtums des Hegelschen Textes ist die Veranstaltung für Studierende im Grundstudium nicht zu empfehlen.

 

Scheinerwerb:  Hausarbeit oder Referat

Text: G.W.F. Hegel: Wissenschaft der Logik (brauchbare Textausgaben sind in der Verlagen Felix Meiner und Suhrkamp erhältlich)

 

 

Kolloquium für Examenskandidaten

 

Zeit:                            donnerstags, 17.00 – 20.00 h

Ort:                             NoB, Raum 175

Beginn:                       30.10.2003

 

 

Das Kolloquium widmet sich der Besprechung aktueller philosophischer und künstlerischer Abschlussprojekte. Es soll ein Forum bieten, in dem die Teilnehmer entweder ihre eigenen Arbeiten oder aber diskussionsbedürftige Texte oder Positionen aus ihren Arbeitsfeldern zur kritischen Diskussion stellen können.


Prof. Dr. Ursula Panhans-Bühler

 

Tel.: 804-5326

Fax: 804-5445

e-mail: return3d@web.de

 

Frau Prof. Dr. Ursula Panhans-Bühler hat im Wintersemester 2003/2004 ein Forschungssemester. Falls notwendig kann Ihnen bei der Kontaktaufnahme aus wichtigem Grund (wie z. B. Prüfungsangelegenheiten) Frau Koppelmeier (Sekretariat Kunstwissenschaft) behilflich sein.


PD Dr. Gabriele Huber

 

Tel.: 804 – 5388, privat. 0561/18429

Fax: 804 – 5446

e-mail: gabriella_huber@hotmail.com

Sprechstunde: nach Vereinbarung, NoB 67a

 

Vorlesung:     Kandinsky: Abstrakte Werke und Kunsttheorie (= Kandinsky II)

 

Zeit:                mittwochs, 14.00 h - 16.00 h

Ort:                 NoB, Hörsaal

Beginn:           29.10.2003

 

 

Kandinsky gilt neben Duchamp und Mondrian als einer der Wegbereiter der Moderne; sein „Weg in die Abstraktion“ im Kontakt mit dem Schaffen Schönbergs war Gegenstand der Vorlesung des vergangenen Sommersemesters. Sie sollte die Grundlage bilden für eine Analyse der „klassischen“ abstrakten Werke Kandinskys. Deren im Sommer nur ansatzweise thematisierte Verbindung zu Spiritualismus und Okkultismus, sowie ihre Wurzeln in Kunst, Musik und Philosophie vergangener Jahrhunderte soll im Zentrum des zweiten Teils stehen. Zugleich sollen die kunsttheoretischen Schriften Kandinskys betrachtet und ihre Beziehung zu den Werken diskutiert werden. Die Vorlesung des Wintersemesters setzt den Besuch jener des Sommersemesters nicht zwingend voraus.

 

 

PD Dr. Gabriele Huber

 

Hauptseminar:           Abstraktion, Spiritualismus, die 4. Dimension und Nicht-Euklidsche Geometrie in der Kunst ab 1900

 

Zeit:                            donnerstags, 16.00 h – 18.00 h

Ort:                             NoB, SR

Beginn:                       30.10..2003

 

 

In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jh. war die Diskussion der „Entdeckung“ der nicht-euklidschen Geometrie, der vierten Dimension und später von Einsteins Relativitätstheorie von entscheidender Wichtigkeit: Auch die Künstler diskutierten deren Folgen für ihr Selbstverständnis, ihre Rolle in der Gesellschaft und ihr Oeuvre. (Natur-) Wissenschaftliche Diskussionen, auch vermittels populärwissenschaftlicher wie fiktiver Texte weit verbreitet, waren nicht nur Anstoß, ein Pendant im Bereich der Kunst zu kreieren, sondern häufig genug nahmen die Künstler für sich in Anspruch, vermittels ihrer Fiktionen die wissenschaftlichen Entdeckungen eigentlich erst angeregt zu haben: Sie konnten für Avantgardebewegungen und –künstler „Bild“ für den Aufbruch in eine „Neue Welt“, eine Neue Freiheit werden: Kubisten Futuristen, Duchamp, die Surrealisten, amerikanische und russische Künstler wie Theoretiker, Kandinsky, der Blaue Reiter u.a. explorierten neue Erfahrungen, die z.T. eine spirituelle Dimension freilegte und für das Entstehen der Abstraktion entscheidend werden konnte. Das komplexe Zusammenspiel von Theorie, Literatur und Kunst soll das Entstehen der Kunst des frühen 20. Jh. im historischen Kontext vermitteln, einer Epoche von entscheidender Wichtigkeit für die Genese „der (nicht nur klassischen) Moderne“.

 

 

PD Dr. Gabriele Huber

 

Tel.: 804 – 5388 od. 0561/18429

Fax: 804 – 5446

e-mail: gabriella_huber@hotmail.com

Sprechstunde: nach Vereinbarung, NoB 67a

 

Proseminar:   Seurat und seine Zeit

 

Zeit:                mittwochs, 16.00 h – 18.00 h

Ort:                 NoB, SR

Beginn:           29.10.2003

 

 

Georges Pierre Seurat gilt der Kunst(-geschichte) als der Erfinder des Pointillismus, einer Malerei, die in der Zusammensetzung kleiner Pünktchen besteht und als solche die damaligen Sehtheorien umsetzt. In einer beeindruckenden Verbindung von zeitaufwendiger akribischer Handarbeit, der „Verarbeitung“ naturwissenschaftlicher Theorien und der Umsetzung im Bereich der Malerei übte seine Figur einen großen Reiz auf Kunsthistoriker wie auch Künstler aus und beeinflusste die Entwicklung der Malerei entscheidend. Das Seminar möchte so zum einen mit dem Werk eines der „Väter“ der Moderne bekannt machen, zum anderen den geschichtlichen, sozialen und naturwissenschaftlichen Theorien der Zeit nachgehen, die auf andere Weise auch die Impressionisten nachhaltig geprägt hatten. Darüber hinaus sollte der Fragestellung nachgegangen werden, wie sich grundsätzlich das Verhältnis Optik/Kunst und Zeitgeschichte gestaltet und zwar anhand eines Künstlers, der in der kunsthistorischen Forschung oszilliert zwischen der Einschätzung als eines Handwerkers und eines Intellektuellem.

 

 

Einführende Literatur zu diesen Lehrveranstaltungen werden noch angegeben.

 

Seminar für ExamenskandidatInnen nach Vereinbarung


Frau Dr. Simone Vogt

 

Tel.:                (0561) 9377 - 619

e-mail:            s.vogt@museum-kassel.de

 

 

Seminar:                     Antike Skulptur  - Entwicklung und Funktion

 

Zeit:                            mittwochs, 10.00 – 12.00 h

Ort:                             Seminarraum im Schloss Wilhelmshöhe

Beginn:                       29.10.2003

Sprechstunde:            nach Vereinbarung

 

 

Der Schwerpunkt des Seminars wird auf die griechische Plastik gelegt. Die folgenden Werke werden in den einzelnen Sitzungen vorgestellt sowie in ihren kunstgeschichtlichen und funktionalen Kontext eingeordnet. Je nach zur Verfügung stehender Zeit werden die wichtigsten ausgewählt. Die fettgedruckten Statuen können in der Kasseler Antikensammlung betrachtet werden und finden daher in jedem Fall Erwähnung. Die Studentinnen und Studenten können Skulpturen als Referats- und Hausarbeitsthema auswählen. Wie im Seminar sollen sie die Werke jeweils in ihren kunstgeschichtlichen und funktionalen Kontext stellen.

 

  1. GEOMETRISCHE ZEIT: Figürliche Kleinbronzen, Keramik geometrischer Zeit mit figürlichen Darstellungen.
  2. ARCHAISCHE PLASTIK: Kore aus Auxerre in Paris, Kuros von NewYork, Kouros von Tenea in München, sog. Peploskore in Athen, sog. Aristodikos in Athen, Giebelskulpturen von Ägina in München.
  3. KLASSIK, PLASTIK DES 5. JHS. V. CHR. I: Sog. Kritiosknabe, Wagenlenker von Delphi, Tyrannentötergruppe, sog. Ludovisischer Thron, Peplophore Ludovisi, Omphalosapoll.
  4. KLASSIK, PLASTIK DES 5. JHS. V. CHR. II: Metopen vom Zeustempel in Olympia, Poseidon vom Kap Artemision, Diskobol des Myron, Athena und Marsyas von Myron.
  5. KLASSIK, PLASTIK DES 5. JHS. V. CHR. III: Kasseler Apoll, Athena Lemnia, Doryphoros, Athena Parthenos, Parthenon-Bauplastik, Zeus von Olympia.
  6. KLASSIK, PLASTIK DES 5. JHS. V. CHR. IV: Großes eleusinisches Weihrelief, Porträt des Perikles, Nike des Paionios, Diadumenos, Aphrodite Typus Genetrix, Koren vom Erechtheion.
  7. KLASSIK, PLASTIK DES 4. JHS. V. CHR. I: Porträt des Sokrates, Eirene des Kephisodot, Aphrodite von Knidos, Hermes des Praxiteles, Apoll vom Belvedere, Herakles Farnese.
  8. KLASSIK, PLASTIK DES 4. JHS. V. CHR. II: EROS Bogenspanner, Schaber des Lysipp, sog. Herkulanerinnen, Porträt Alexanders des Großen.
  9. HELLENISMUS, PLASTIK DES 3. JHS. V. CHR. : Tyche von Antiochia, Porträt des Demosthenes, schlafender Satyr, Trunkene Alte, Sterbender Gallier, Marsyas und kauernder Skythe.
  10. HELLENISMUS, PLASTIK DES 2. JHS. V. CHR. : Nike von Samothrake, Pergamonaltar, Venus von Milo, Venus Medici, Statue eines hellenistischen Herrschers im röm. Thermenmuseum, Laokoon.
  11. HELLENISMUS, PLASTIK DES 1. JHS. V. CHR.: Sog. Idolino, Farnesischer Stier, Statue eines Boxers im röm. Thermenmuseum, Dornauszieher.
  12. RÖMISCHE PLASTIK: Archaistische und klassizistische Skulpturen, Victoria von Brescia.
  13. RÖMISCHES PORTRÄT: Sog. Brutus, Porträt des Cäsar, Statue des Augustus aus Prima Porta, verschiedene Kaiser- und Kaiserinnenporträts.
  14. ZEITRESERVE, ggf. römische Sarkophage und historische Reliefs.
  15. ZEITRESERVE, ggf. antoninischer Stilwandel.

 

Bei Bedarf und Gelegenheit:

·        Archäologische, altphilologische und althistorische Lexika und Handbücher, grundlegende Literatur (wird auch als Liste verteilt).

 


Dr. Friedhelm Scharf

 

Tel.:                (0561) 3165530

e-mail:            f.scharf@documentaarchiv.de

 

 

Seminar:                     Künstlerarchive – Künstlermuseen – Wunderkammern: Künstlerisches Sammeln und Erinnern in Gegenwart und Geschichte

 

Zeit:                            montags, 11h00 – 13h00

Ort:                            Hörsaal, NoB

Beginn:                      27.10.2003

 

 

Gegenwärtig erlebt die künstlerische wie auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Archiv-Museum-Sammeln-Gedächtnis einen regelrechten Boom. Mnemotechnik und Gedächtnis finden ihr materialisiertes Pendant im Archiv oder im Museum. Hier vollzieht sich die Reorganisation des Gewesenen und der Versuch, auf eine Unzahl von Ereignissen und Artefakten mit einem ordnenden Zugriff zu reagieren.

In den Ausstellungen „Deep Storage – Arsenale der Erinnerung“ (1998), „Museum as Muse“ (1999) sowie in Horst Bredekamps Initiative „Theater der Natur und Kunst: Wunderkammern des Wissens“ (2000) kristallisierte sich in jüngerer Zeit die (anthropologischen bzw. psychologischen) Grundstrukturen künstlerischer Gedächtnisarbeit heraus: Bibliotheken, Bildarchive, Museen werden mit dem räumlichen Motiv des systematisierten Magazins, der gefundenen Spur oder andererseits mit der Sprache bzw. dem Schrift-Medium verknüpft. In diesem Spannungsfeld finden sich weitere, kunsthistorisch bedeutende Arbeiten der Moderne, wie z.B. von Marcel Duchamp, Claes Oldenburg oder Marcel Broodthaers, welche enzyklopädisch-museale Präsentationsformen paraphrasierten, um die Frage nach der Logik oder Ideologie der ‚Sammlung’, mithin der ‚Kunstwürdigkeit’ generell zu stellen.

Die Aktualität des Themas zeigte sich auch jüngst auf der documenta 11, wo unterschiedlichste Künstlerarchive und Künstlermuseen den westlich tradierten Begriff des Sammelns bzw. des kollektiv-historischen Gedächtnisses kritisch reflektierten.

Künstlerische Sammlungen und Archive etwa von George Adeagbo, Meshac Gaba, Choreh Feyzdjou oder der Atlas Group problematisieren nun die Verarbeitung ethnischer Konflikte, Traumata des postkolonialen Vermächtnisses oder die globale Migration.

Außer diesen Positionen moderner und zeitgenössischer Kunst verfolgt unser Seminar die historischen Grundlinien des künstlerischen Sammelns und Erinnerns. Hiermit rückt die Rolle der Kunst- und Wunderkammern der Renaissance und des Barock in den Blick. Mit Julius von Schlossers fundamentaler Studie wird zu thematisieren sein, welche Bedeutung fürstliche Schausammlungen des 15. und 16. Jahrhunderts besaßen, während die Wunderkammern des 17. Jahrhunderts in ihrer Funktion eines enzyklopädischen Wissensspeichers den Gegensatz von Kultur und Natur in Frage stellten. Über die kunsthistorische bzw. theoretische Auseinandersetzung mit den Prinzipien des künstlerischen Sammelns und Erinnerns hinaus ist beabsichtigt, Sammlungen und Archive vor Ort zu besuchen, um praktische Einsichten in dieses faszinierende Gebiet zu erhalten.

 


Literatur (Semesterapparate Kunsthochschulbibliothek und documenta Archiv):

 

1.      Beatrice von Bismarck u.a. (Hrsg.), interarchive. Archivarische Praktiken und Handlungsräume im zeitgenössischen Kunstfeld, Köln 2002

2.      Horst Bredekamp: Antikensehnsucht und Maschinenglaube: Die Geschichte der Kunstkammer und die Zukunft der Kunstgeschichte, Berlin 1993

3.      Ders.: Theater der Natur und Kunst. Wunderkammern des Wissens, Berlin 2000

4.      Walter Grasskamp, Museumsgründer und Museumsstürmer, München 1981

5.      Boris Groys: Logik der Sammlung: am Ende des musealen Zeitalters, München/Wien 1993

6.      Kynaston McShine (Hrsg.): Museum as Muse. Artist Reflect, New York 1999

7.      Roland Nachtigäller, Friedhelm Scharf, Karin Stengel (Hrsg.). Wiedervorlage d5. Eine Befragung des Archivs zur documenta 1972, Ostfildern Ruit 2001.

8.      Krysztoff Pomian: Der Ursprung des Museums. Vom Sammeln, Berlin 1993.

9.      Julius von Schlosser: Die Kunst- und Wunderkammern der Spätrenaissance, Braunschweig 1978 (Reprint).

10.  Ingrid Schaffner u.a. (Hrsg.): Arsenale der Erinnerung. Sammeln, Speichern, Archivieren in der Kunst, München / New York 1997.

11.  Peter Stepan: Die Deutschen Museen.

12.  James Sheehan: Geschichte der deutschen Museen. Von der fürstlichen Wunderkammer zur modernen Sammlung, München 2002

13.  Harald Szeemann, Museum der Obsessionen, Berlin 1981

14.  Gerhard Thewen (Hrsg.): Obsession Collection: Gespräche und Texte über das Sammeln, Köln 1996.

15.  Aby Warburg: Der Bilderatlas Mnemosyne, Berlin 2000 (Reprint).

 


Gerald Geilert M.A.

 

Tel:                 (0561) 9857520, Mobil: 0179 7955278

e-mail:            geilart@web.de

 

Proseminar:               Strukturalismus in der Kunstkritik

 

Zeit:                            montags, 16.00 – 18.00 h

Ort:                            SR, NoB

Beginn:                      27.10.2003

Sprechstunde:            nach Vereinbarung

 

 

Kunstkritik vermittelt zwischen Kunstwerk und Rezipient. Sie analysiert, wertet und beurteilt vorwiegend kontemporäre Kunst und beeinflusst damit mittelbar ihre Produktion und Rezeption. Die Wechselbeziehungen zwischen zeitgenössischer Kunst und einer an der strukturalen Linguistik orientierten Kunstkritik sind Gegenstand dieses Proseminars.

Es soll anhand von Texten von Roland Barthes, Gilles Deleuze, Jean Baudrillard, Hal Foster, Annete Michelson, etc. erarbeitet werden, welche Paradigmen die meist französischen und amerikanischen Strukturalisten auf künstlerische Erzeugnisse übertragen wollten bzw. wogegen sich ihre Kritik richtete. Bei dieser – auch durch Medientheoretiker und Anthropologen beeinflussten – kritischen Auseinandersetzung mit Kunst im Allgemeinen wurden auch Ausstellungskonzepte, der Kunstmarkt und diverse öffentliche kulturelle Institutionen in Frage gestellt. Andererseits wurde auch die Tätigkeit des Kritikers von Künstlern problematisiert.

In diesem Proseminar sollen Werke von beispielsweise Richard Prince, Cindy Sherman oder Richard Serra der erwähnten Lektüre gegenübergestellt werden. Es soll aufgezeigt werden, wo eine Kritik des Strukturalismus anzusetzen hätte und auf diese Weise eigene Reflexion und Wertung dieser Kunstkritik angeregt werden.

Des Weiteren sollen die Fähigkeiten trainiert werden eigenständig Literatur aufzufinden, Zusammenhänge herzustellen, verschiedene Interpretationen gegeneinander abzuwägen, eigene Hypothesen zu bilden und zu belegen.

 

 

Literatur:

Deleuze, Gilles: Woran erkennt man den Strukturalismus? Berlin: Merve Verlag, 1992. (ISBN: 3-88396-092-6)

Münker, Stefan und Roesler, Alexander: Poststrukturalismus, Weimar: J.B. Metzler, 2000. (ISBN: 3-47610322-6)


Sascha Winter

 

e-mail:             sascha.winter@arcor.de

Tel:                 (0561) 804-5455, Raum 303, Südbau, Mobil: 0179 - 7041053

e-mail:            kulturredaktion@uni-kassel.de

 

 

Seminar:         »arte.fact« - Onlinezeitung der Kunsthochschule

Für Neueinsteiger wird am Semesteranfang eine verpflichtende, zweitägige Blockveranstaltung zur Einführung in das journalistische Arbeiten angeboten. Der Termin wird in der ersten Sitzung am 29. Oktober 2003 festgelegt.

 

Zeit:                            mittwochs, 12h00 – 14h00 c.t.

Ort:                            SR, NoB

Beginn:                      29.10.2003

Sprechstunde:            nach Vereinbarung

 

 

Mit »arte.fact«, der Onlinezeitung der Kunsthochschule, bietet die „Kulturredaktion“ Studierenden die Möglichkeit, zusätzliche Qualifikationen und Kompetenzen im Berufsfeld Kulturjournalismus zu erwerben. Neben journalistischen Arbeitsschritten (z.B. Konzeption eines Artikels, Recherche, Erstellen verschiedener Textformate etc.) sollen auch die Arbeitsprozesse einer Redaktion (u.a. Diskussion aktueller Themen, Reflexion publizierter und geplanter Artikel, Blatt- und Programmkritik) praxisnah erprobt werden. In der Funktion von Autoren schreiben die Studierenden druckfertige Artikel in allen gängigen journalistischen Darstellungsformen. Neben Nachricht, Bericht, Interview, Reportage, Feature, Meinung und Kommentar (Glosse, Kritik/Rezension) werden auch die Textformate Dokumentation, Diskussion, Porträt und Essay geübt.

Darüber hinaus lernen die Studierenden in interdisziplinärer Zusammenarbeit die unterschiedlichen Wirkungsebenen von „Wort + Bild“ kennen und verstehen. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach der Produktion, Be- und Verarbeitung sowie Präsentation von Texten und Bildern in den Medien Print und Internet.

 


Georg Geuenich

 

e-mail:             Georg.Geuenich@web.de

Tel:                 (0561) 804-5323

 

 

Lehrveranstaltung:   Praxiskurs Malerei

 

Zeit:                            mittwochs, 16h30

(Es kann zu zeitlichen und räumlichen Verschiebungen, unter Berücksichtigung der Öffnungszeiten in Museen etc. kommen.)

Ort:                            Klasse Alf Schuler, Südbau, Erdgeschoss

Beginn:                      22.10.2003

Sprechstunde:            nach Vereinbarung

 

 

Der Praxiskurs Malerei richtet sich an die aktiv Studierenden des Studiengangs Kunstwissenschaft. Inhalt des Praxiskurses ist die Beschäftigung mit den Materialien der Malerei und deren Einsatz mittels praktischer Übungen, des Weiteren die Betrachtungen von Malerei unter dem Aspekt des Entstehens.


Studentisches Projekt

Bestimmungsübungen

 

 

Zeit:                montags 10.00 h – 12.00 h (unter Vorbehalt)

Ort:                 NoB SR

Beginn:           2. Semesterwoche

 

Dieses studentische Projekt richtet sich vor allem an Studienanfänger und Studierende, die im Hinblick auf eine Prüfung ihr kunstgeschichtliches Gedächtnis etwas aufpolieren wollen.

So soll anhand zahlreicher Bildbeispiele aus allen künstlerischen Gattungen die Beschreibung und zeitliche Einordnung von Kunstobjekten geübt werden. Der Vermittlung eines kunstwissenschaftlichen Grundwortschatzes sowie der Entwicklung eines individuellen „Bildergedächtnisses“ kommt hierbei eine besondere Rolle zu.

Dieses Projekt ist nicht als eine Überblicksvorlesung zu verstehen. Vielmehr kann sich die volle Wirkung nur entfalten, wenn jeder der Teilnehmenden sich aktiv an der Gestaltung beteiligt.

 

 

Pamela Levertz (Fon 4006664)

Christina Mordhorst (Fon 7395618)

Nicole Seifert (Fon 7397817)

 

 

 

 


Führungen und Schulungsangebot WS 2003/2004

 

der Universitätsbibliothek Kassel / Bereichsbibliothek 8 – Kunsthochschulbibliothek

 

 

Einführung in die Benutzung der Kunsthochschulbibliothek

 

Rundgang durch die Bereichsbibliothek. Erster Einblick in die Benutzung der Bereichsbibliothek. Alle wesentlichen Informationen zur Ausleihe, Informationen zum Bestand und zur Aufstellungssystematik. Kurzeinführung in die Bestandskataloge.

 

Zielgruppe:       (Neue) Nutzerinnen und Nutzer, die keine oder nur wenige Kenntnisse über die Benutzung der Bereichsbibliothek haben.

Dauer:              ca. 1 Stunde

Termine:           Do. 23.10.2003, 10h00, Mi. 29.10.2003, 11h00, Mi. 12.11.2003, 11h00

Treffpunkt:       Ausleihbereich der Kunsthochschulbibliothek, Menzelstr. 13

 

 

Einführung in die Nutzung der Online-Kataloge der Universitätsbibliothek

 

Inhalte der Bestandskataloge, Recherchemöglichkeiten, Tipps und Tricks zur formalen und sachlichen Suche, Trefferanzeige, Ausdrucken und Abspeichern, Vormerken sowie Verlängern ausgeliehener Bücher. Mit Übungen.

 

Zielgruppe:       (Neue) Nutzerinnen und Nutzer, die noch keine oder wenig Erfahrung mit den Online-Katalogen OPAC und Hebis-Retro haben.

Dauer:              ca. 1,5 Stunden

Termine:           Fr. 14.11.2003, 10h00, Mi. 03.12.2003, 11h00

Ort:                  Kunsthochschule, Atrium, Raum 65A

 

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, so melden Sie sich bitte rechtzeitig persönlich oder telefonisch (0561/804-5335) in der Kunsthochschulbibliothek an.

 

 

Einführung in die Nutzung der „Bibliography of the history of art“ und der „Zeitschriftendatenbank“

 

Die fachbibliographische Datenbank BHA wertet mehr als 3000 Zeitschriften aus und verzeichnet auch monographische Literatur zur Europäischen Kunst von der Spätantike bis zur Gegenwart und amerikanische Kunst von den europäischen Entdeckungen bis zur Gegenwart.

Vermittelt werden grundlegende Recherchetechniken und Suchstrategien, Anzeige- und Ausgabemöglichkeiten. Welche Bibliothek die Zeitschriften im Bestand hat, kann in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) recherchiert werden. Mit Übungen.

 

Zielgruppe:       Studierende, die insbesondere Aufsätze zu kunstwiss. Themen suchen wollen.

Dauer:              ca. 1,5 Stunden

Termine:           Fr. 12.12.2003, 11h00, Do. 22.01.2004, 11h00

Ort:                  Kunsthochschule, Atrium, Raum 65A

 

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, so melden Sie sich bitte rechtzeitig persönlich oder telefonisch (0561/804-5335) in der Kunsthochschulbibliothek an.

 

 

Literatursuche in Verbundkatalogen

 

Kasseler Bibliotheken haben nicht alles, daher ist auch eine Recherche in Katalogen anderer Bibliotheken zu empfehlen. Dabei ist die Nutzung von Verbundkatalogen rationell. In der Veranstaltung wird eine Auswahl solcher Verbundkataloge vorgestellt. Mit Übungen.

 

·        HeBIS-Verbundkatalog (Bestände der hessischen Bibliotheken)

·        Karlsruher Virtueller Katalog (simultane Suche in allen deutschen Bibliotheksverbünden sowie in ausgewählten internationalen Bibliotheken und in Datenbanken des Buchhandels)

·        Virtueller Katalog Kunstgeschichte (simultane Suche in Online-Katalogen wichtiger Kunstbibliotheken)

·        Zeitschriftendatenbank (Zeitschriftenbestände in deutschen Bibliotheken)

 

Dauer:              circa 1,5 Stunden

Termine:           Fr. 05.12.2003, 11h00, Do. 22.01.2004, 9h00

Ort:                  Kunsthochschule, Atrium, Raum 65A

 

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, so melden Sie sich bitte rechtzeitig persönlich oder telefonisch (0561/804-5335) in der Kunsthochschulbibliothek an.

 

 

Individuelle Beratung zur Planung und Durchführung von umfangreichen Literaturrecherchen (Magisterarbeiten, Dissertationen) und zur Beschaffung der Literatur.

 

Wir nehmen uns Zeit für Sie und zeigen Ihnen anhand Ihrer konkreten Themenstellung, in welchen Datenbanken und Verzeichnissen Sie Informationen und Literatur finden können.

Terminvereinbarung unter 0561/804-5426 (Frau Neubacher, Frau Jäger), Menzelstr. 13, Raum 133.

 

 

 


 

Wichtige Adressen:

1.         Museen (Auswahl)

 

Museum für Astronomie und Technikgeschichte mit Planetarium

Orangerie

Karlsaue 20c

34117 Kassel

Tel. 0561/715435

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h

 

Naturkundemuseum im Ottoneum

Steinweg 2

34117 Kassel

Tel. 0561/787-4014

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h

 

Brüder Grimm Museum

Palais Bellevue

Schöne Aussicht 2

34117 Kassel

Tel. 0561/787-2033 und 787-2032

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 17 h, an Feiertagen Sonderregelungen

 

Museum Fridericianum

Friedrichsplatz 18

34117 Kassel

Tel. 0561/70727-20

Email: info@documenta.de

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 11 – 18 h, (zum Ausstellungsende bis 23h00)

 

Neue Galerie, Staatliche und Städtische Kunstsammlungen

Schöne Aussicht 1

34117 Kassel

Tel. 0561/709630

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h

 

Museum für Sepulkralkultur

Weinbergstr. 25-27

34117 Kassel

Tel. 0561/91893-0

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h, Mittwoch 10 – 20 h

 


 

Hessisches Landesmuseum und Deutsches Tapetenmuseum und Torwache am Hessischen Landesmuseum

Brüder-Grimm-Platz 5 und 6

34117 Kassel

Tel. 0561/7846-0

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h

(Torwache: Di – So 10-12 und 14-17 h)

 

Stadtmuseum Kassel

Ständeplatz 16

34117 Kassel

Tel. 0561/787-1400/4105

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 – 17 h, Sonntag 10 – 17 h

 

Kulturbahnhof     Caricatura – Galerie für Komische Kunst

Bahnhofsplatz 1

34117 Kassel

Tel. 0561/776499

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 – 20 h, Samstag – Sonntag 12 – 20 h

 

Schloß Wilhelmshöhe: Antikensammlung, Galerie Alte Meister, Graphische Sammlung, Ball­haus, Löwenburg, Weissensteinflügel

Schlosspark 3

34131 Kassel

Tel. 0561/9377-7 (Weissensteinflügel: 9357100 – Löwenburg: 9357200)

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 h

 


2.         Bibliotheken und Diathek (Auswahl)

 

Diathek Fachgebiet Kunstwissenschaften

Menzelstr. 13

34127 Kassel

Tel. 0561/804-5403

Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 – 12.00 h

 

BB 8, Kunsthochschulbibliothek

Menzelstr. 13

34127 Kassel

Tel. 0561/804-5335

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9-18 h (im Semester), Mo. u Di. 9-18 h, Mi. u. Do. 9-16 h, Fr. 9-14h30 (in den Semesterferien)

 

Documenta-Archiv für Kunst des 20. Jahrhunderts

Präsenzbibliothek

Untere Karlsstr. 4

34117 Kassel

Tel. 0561/7874022

Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr. 10 – 14 h, Do. 10 – 17 h

 

GhK Bibliothek und Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (Brüder-Grimm-Platz 4)

Diagonale 10

34127 Kassel

Tel. 0561/804-2166

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10 - 18 h, Sa 10 – 13 h

(Die genauen Öffnungszeiten der GhK-Bereichsbibliotheken können Sie aus dem Vorlesungverzeichnis ersehen.)

 

Staatliche Museen Kassel, Museumsbibliothek

Präsenzbibliothek

Schloß Wilhelmshöhe

34131 Kassel

Tel. 0561/9377628

Öffnungszeiten: Mo. – Do. 9 – 13 h und Fr. 8 – 12. h

 

Stadtbibliothek Kassel

Rathaus

34112 Kassel

Tel. 0561/787-4013

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 11 – 18 h, Mi. 11 – 13 h


Bibliothek des Zentralinstituts und Museum für Sepulkralkultur

Weinbergstr. 25-27

34117 Kassel

Tel. 0561/9189321

Öffnungszeiten: Mo. – Do. 10 – 15 h, Fr. 10 – 13 h

 

Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

Platz der Göttinger Sieben 1

37070 Göttingen

Tel. 0551/395231

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9 – 22 h, Ausleihe: 9.30 – 16 h,

Sa 10 – 17 h, Ausleihe 11 – 12.30 h

 

Kunstgeschichtliches Seminar der Georg-August-Universität

Im selben Gebäude: Klassische Archäologie sowie Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte

Nikolausberger Weg 15 (neben der UB)

37070 Göttingen

Tel. 0551/395092 bzw. 395433

Öffnungszeiten im Semester: Mo - Fr 9 – 18 h, in den Semesterferien: Mo - Fr 10 - 17 h