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Sonnabend, 9. Juni 2012 bis Sonntag, 16. September 2012 documenta 13 Redaktion
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Mittwoch, 11. Juli 2012 bis Montag, 23. Juli 2012 Ausstellung im Kasseler Kunstverein: Verlag Redfoxpress Redfoxpress wurde von Francis Van Maele 2002 in Achill Island an der Westküste von Irland gegründet. 2005 gesellte sich Antic-Ham aus Südkorea hinzu, und beide zusammen gründeten Franticham. In ihrem Studio drucken und veröffentlichen sie Gemeinschaftsarbeiten von Künstler/innen und Autor/innen in limitierten Auflagen. Sie produzieren außerdem ihre eigenen Künstlerbücher und Editionen und benutzen dabei alle denkbaren Techniken: Collage, Fotografie, Laserprints, Abdruckverfahren mit Lösungsmitteln, Monoprints, Schablonen, Stempel, Zeichnung, Frottage, gefundene Objekte, u.v.a.m. Unter dem Titel „C‘est mon dada“ gibt REDFOXPRESS auch eine Sammlung von Visueller und Konkreter Poesie heraus, außerdem eine Serie von Assemblagen, die sie “Franticham Fluxus Assembling Box” nennen. Zuletzt haben sie intensiv mit Polaroids gearbeitet.
www.redfoxpress.com
Öffnungszeiten der Ausstellungen:
Montag - Sonntag 18 bis 24 Uhr Redaktion
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Montag, 23. Juli 2012 Import/Export: Was Heidrun Grau und Heike Müller können (kann ich auch) Infoveranstaltung zum Thema "Berufseinstieg"
mehr Redaktion
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Montag, 23. Juli 2012 17 Uhr: Ausstellungseröffnung "documentation vom unsichtbaren" im Säulengang Vom 23. bis 28. Juli 2012 ist das Projekt "Vom Unsichtbaren" zu Gast in der Kunsthochschule Kassel. "Vom Unsichtbaren" ist ein Kunstprojekt, in dem Künstler des BBK Darmstadt zusammen arbeiten mit Partnern mit Sehbeeinträchtigung aus den Reihen des Blindenhilfswerks Hessen.
Die künstlerischen Beiträge sind so individuell wie die neun Projektgruppen selbst und zeigen ein breites Spektrum von Arbeitsweisen wie Malerei, Zeichnung, Fotografie, Film, diverse Objekte, Plastik, Installation, Klang und Text.
Bei allen Unterschieden gibt es ein verbindendes Thema: die Auseinandersetzung mit dem Unsichtbaren, also dem nicht ausschließlich Visuellen. Die Projekte haben das gemeinsame Ziel, alle Sinne anzusprechen:
1. "Kunst haptisch erschließen" mit Katrin Beger-Merla + Frank Schäfer
2. "Schrifttafeln / Begriffliches" von Gisa Hillesheimer + Dana Lienert
3. "Die Maßnehmerei" von Juliana Jaeger + Wolfgang Lohnes
4. "Lachende Befreiung" mit Brigitte Kottwitz + Hanna Hagenauer
5. "Holz lebt – und tanzt" mit Traudi Schulte + Anna Courtpozanis
6. "Ich kann nicht ohne dich, Du kannst nicht ohne mich" mit Ulrike Rothamel + Anna Courtpozanis
7. "Ich sehe was, was Du nicht siehst" mit Roland Zehetmaier + Renate + Ludwig Pawlowsky
8. "Blind Echo" von Martina Schoder + Brigitte Buchsein
9. "Texte und Bildspuren" von Gundula Schneidewind + Eva Leitschuh + Stephan Wilhelm
Die Konzentration der bildenden Kunst liegt gemeinhin in der Sinneswahrnehmung des Sehens, also den Augen. Werke, die alle Sinne ansprechen oder gar ganz auf das Visuelle verzichten könnten, sind eher selten. Wir freuen uns, die Schnittstelle zwischen sehendem und sehbeeinträchtigtem Alltag zu thematisieren und jene Impulse zu verarbeiten, die der Austausch beider Welten provoziert. Dabei werden nicht nur die Grenzen zwischen sichtbar und unsichtbar aufgehoben sondern auch eine Annäherung zwischen Nicht-Künstler und Künstler erreicht.
Die Projektgruppen treffen sich seit mehr als einem Jahr in Workshops und Erfahrungsfeldern wie dem Dialogmuseum in Frankfurt, einem Frühstück im Dunkeln mit verbundenen Augen und einer Baumpflanzaktion im Ober-Ramstädter Forst.
Aus den gemeinsamen Erlebnissen entwickelt jede Gruppe individuelle, künstlerische Ideen, mit dem klaren Anspruch der Inklusion. Ästhetische Entscheidungen seitens der sehenden Künstler haben Prioriät. Dennoch dominieren sie nicht das Geschehen, im Gegenteil. Denn in der Annäherung an die Welt der Blinden gilt es, Alltägliches neu kennen zu lernen: Das Blindenschrift-Alphabet nach Louis Braille ist für Sehende ein komplett andersartiges Schriftsystem; Farberkennungsgeräte erleichtern Blinden die Zusammenstellung der Garderobe; eine Spracherkennungssoftware liest simultan vor am Computer - barrierefreies Schreiben ist dafür eine Voraussetzung, die Sehende oft nicht kennen; Geldscheine werden in eine Schablone gesteckt und so ihr Wert anhand der Größe erkannt. Blinde zeigen auf gemeinsamen Reisen ihren sehenden Partnern, dass Landschaft sich auch erschließt durch Geräusche, Gerüche und nicht zuletzt durch Sprache. Mit Worten versuchen wir Augenmenschen Sehenswürdigkeiten zu beschreiben, und lernen im Dialog mit Blinden, was Wahrnehmung jenseits des Visuellen bedeutet.
Die blinden Partner wiederum kommen mit der Produktion von Kunst in Kontakt und beteiligen sich aktiv an künstlerischen Prozessen. Eine echte win-win Situation, deren Verlauf in der Ausstellung an der Kunsthochschule Kassel nun dokumentiert wird.
Der kleineren Ouverture in Kassel folgt die große Gesamtschau vom 28.09. bis 12.10.2012 in der Kommunalen Galerie der Stadt Darmstadt. Im März 2013 wird es ein Gastspiel in den Räumen des Kunstvereins Eulengasse·in Frankfurt geben.
"documentation vom unsichtbaren"
Eröffnung Montag,den 23. Juli 2012, 17 Uhr
Ausstellungsdauer 23. - 28.7.2012
Öffnungszeiten Di – Sa 12-17 Uhr
Kunsthochschule Kassel, Südbau
Menzelstraße 13-15
34121 Kassel
Sponsoren und Projektförderer
Aktion Mensch
Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt
HEAG, Gemeinnützige Kulturfreunde GmbH
Darmstädter Förderkreis Kultur e.V.
Sparkasse Darmstadt
DATRON AG Redaktion
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