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Donnerstag, 5. März 2009 bis Sonntag, 3. Mai 2009 Gemeinsame Sache 5. März bis 3. Mai 2009
Eröffnung: Mittwoch, 4. März 2009, 19.30 Uhr
3 Hamburger Frauen (D)
Susanne Bayer (D)
Diana Dodson (CH)
Ellen Jacoby (GB/D)
Andrea Loux (CH)
Joan Mathews (USA)
Wendy Toogood (CAN)
Was kann man erwarten, wenn die Vorstandsmitglieder Werner Demme, Meinrad Ladleif und Jürgen O. Olbrich bei einer Vorstandssitzung für eine "gemeinsame Sache" plädieren und in diesem Sinn jeweils drei Künstlerinnen für eine Ausstellung auswählen?
Einen männlichen Blick? Eine weibliche Sicht? Eine hervorragende Gruppenschau?
Der Kasseler Kunstverein zeigt in "Gemeinsame Sache" sieben künstlerische Positionen aus fünf Ländern, die sich vorrangig mit öffentlichen und privaten Räumen auseinandersetzen - die Begegnung verschiedener Generationen von Künstlerinnen, Herangehensweisen und Sujets verspricht dabei Abwechslung und Esprit.
Zweifelsohne machen Henrieke Ribbe (*1979), Ergül Cengiz (*1975) und Kathrin Wolf (*1974) gemeinsame Sache, wenn sie seit 2004 unter dem Label 3 Hamburger Frauen zusammenarbeiten. Für den Kasseler Kunstverein realisieren sie vor Ort eine großformatige, temporäre Wandmalerei zum Thema "Wanderschaft".
Die in Berlin lebende Bildhauerin Susanne Bayer (*1960) befasst sich in ihrem Werk mit Rauminterventionen: Exklusiv für den Kasseler Kunstverein entwirft sie ein Labyrinth, das die allgemeinen Vorgaben eines Handbuchs für Architekten hinsichtlich des individuellen Platzbedarfs berücksichtigt.
Diese Thematik führt die Schweizer Künstlerin Diana Dodson (*1963) auf ihre signifikante Weise weiter, indem sie Einrichtungsgegenstände wie Lampenschirme, Teppiche oder Ledersofas in ausladenden Installationen latent entfremdet.
Synästhetische Phänomene legt die in Paderborn und London lebende Grafikdesignerin Ellen Jacoby (*1973) ihrem "Taste Colour System" zugrunde: Geschmacksnuancen werden in Farben übersetzt.
Wilde Phantasien um ein Paar ausgestreckter Männerbeine in einem lässigen Wohnzimmer der "grooving 60ies" ruft die neue fotografische Arbeit von Andrea Loux (*1969), einer Video- und Fotokünstlerin aus Bern, hervor.
Für Joan Mathews abstrakte, zwischen schwarz und weiß changierenden Gemälde ist die städtische Architektur der Bundesstaaten New York und New Jersey vorbildhaft.
Ähnlich einem Tagebuch, beschreibt Wendy Toogood (*1947) in mehr als hundert genähten Collagen ihren Umzug von der Metropole Calgary in das Dorf Nakusp und den veränderten Alltag. Ausstellung: Gemeinsame Sache
Eröffnung: Mittwoch, 4. März 2009, 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 5. März bis 3. Mai 2009
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr
Öffentliche kostenlose Führungen: Sonntag, 22. März und Sonntag, 26. April 2009, um jeweils 16.30 Uhr
Eintrittspreise: 3 Euro/1, 50 Euro (ermäßigt), Kombi-Karte Kasseler Kunstverein und Kunsthalle Fridericianum: 6 Euro/4 Euro (ermäßigt), mittwochs freier Eintritt Kasseler Kunstverein e.V.
Fridericianum
Friedrichsplatz 18
D - 34117 Kassel
Telefon +49 (0) 561-77 11 69
Fax +49 (0) 561-77 94 21
info@kasselerkunstverein.de
www.kasselerkunstverein.de www.kasselerkunstverein.de
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Mittwoch, 22. April 2009 bis Sonntag, 3. Mai 2009 3durch3. reihe sprachkunst
Felix Philipp Ingold - Michèle Métail - Louis Roquin
Ausstellungseröffnung und Poesieabend Les arts contigus: ein Poesie-Abend, an dem sich Text, Klang und Bild durchdringen.
Aus Frankreich kommen die Dichterin Michèle Métail und der Klang- und Bildkomponist Louis Roquin. Sie werden gemeinsam Text-Klang-Stücke aufführen, wie auch einzeln vortragen.
Felix Philipp Ingold aus der Schweiz liest aus seinem soeben erschienen Werk Gegengabe, ein vielseitiges Buch aus der Dreifelderwirtschaft des Autors (Poetisches, Kritisches, Privates).
In Beziehung dazu gesetzt ist die Ausstellung mit visuellen Texten, Partituren und Zeugnissen aus der poetischen Werkstatt. 19 Uhr Kunsttempel
Friedrich-Eberst-Str. 177 (gegenüber Stadthalle)
34119 Kassel www.kunsttempel.net/cms/index.php?Ausblick:3durch_4%2F09 Friedrich W. Block
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Freitag, 24. April 2009 bis Mittwoch, 3. Juni 2009 Vernissage: "Aus Angst, die Schatten könnten fliehen" Rotopolpress lädt am Freitag, den 24.04.2009 um 21 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung "Aus Angst die Schatten könnten fliehen".
Wo kommen die Schatten her? Wie sind sie zu dem geworden, was sie sind? Und was passiert, wenn unsere Schatten ein Eigenleben entwickeln?
Daniela Witzel zeigt Originalzeichnungen, die in ihrem gleichnamigen Buch erschienen sind. Die Autorin ist anwesend und steht für Widmungen und Gespräche zur Verfügung. Die Ausstellung ist bis zum 3. Juni geöffnet. rotopolpress
Friedrich-Ebert-Str. 95
D-34119 Kassel
+ 49 (0) 561 630 55 83
Montag bis Samstag
10.00 bis 13.30 und 14.30 bis 18.00 Uhr
info(at)rotopolpress.de
www.rotopolpress.de Nadja Schulze
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Dienstag, 28. April 2009 Jour Fixe Magazinprojekt / Zeitungsbeilage Sabine Bielmeier, Jens Gerber, Diana Kühn und Joscha Schell, Studierende aus der Klasse von Prof. Bernhard Prinz
stellen ihren Magazinentwurf »DAS LEBEN DER INFAMEN BILDER« vor.
Wie definiert sich Fotografie auf dem heutigem Zeitungsmarkt? Sind die redaktionellen Bildbeiträge bloßer Füllstoff zwischen Text und Anzeigenkunden? Die geplante Zeitungsbeilage »DAS LEBEN DER INFAMEN BILDER«
kombiniert zeitgenössische, experimentelle Fotografie verschiedener junger Autoren in unkonventioneller Art. Platziert wird das Druckerzeugnis als Beilage einer Tageszeitung/Wochenzeitung um junge Fotografie aus Kassel einem überregionalen Publikum vorzustellen.
Die aggressive Kombination von künstlerischen Beiträgen und Werbeanzeigen sind hierbei tragendes Element der Konzeption und möchte als Kommentar zur Entwicklung in der Informationsökonomie verstanden werden. Der Arbeitstitel »DAS LEBEN DER INFAMEN BILDER« spielt auf den Essay »Das Leben der infamen Menschen« (1977) von Michel Foucault an, in dem er die Kollision von mächtigen und »einfachen« Menschen im 17. und 18. Jahrhundert beschreibt.
Dienstag, 28. April 2009, 18 Uhr
Kunsthochschule Kassel
Menzelstr. 13-15
Säulengang
34121 Kassel redaktion
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