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	<title>arte.fact</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:35:23 +0000</pubDate>
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		<title>News arte.fact</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider ist es derzeit, auf Grund des Mangels an Redakteuren, nicht möglich regelmäßig Ausgaben erscheinen zu lassen.
Trotzdem sind Artikel gern gesehen, und werden, solange es noch provisorisch verläuft, als eigene Ausgabe veröffentlicht. Jeder kann sich versuchen!
Des Weiteren suchen wir natürlich Redakteure, die sich vorstellen können aktiv an der arte.fact mitzuarbeiten. Das Ziel wäre es, zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist es derzeit, auf Grund des Mangels an Redakteuren, nicht möglich regelmäßig Ausgaben erscheinen zu lassen.</p>
<p>Trotzdem sind Artikel gern gesehen, und werden, solange es noch provisorisch verläuft, als eigene Ausgabe veröffentlicht. Jeder kann sich versuchen!</p>
<p>Des Weiteren <strong>suchen </strong>wir natürlich <strong>Redakteure</strong>, die sich vorstellen können aktiv an der arte.fact mitzuarbeiten. Das Ziel wäre es, zu jeder Ausgabe (alle 6 Wochen) einen Artikel zu verfassen. Kein Muss, aber wünschenswert zum Fortbestehen des Magazins.</p>
<p>Bei Fragen, Problemen und hilfreichen Anmerkungen schickt einfach eine Email an die offizielle arte.fact Email-Adresse:</p>
<p><strong>arte.fact@web.de</strong></p>
<p>Ich antworte schnellst möglich.</p>
<p>Katharina Schwarz</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausgabe 2-2010]]></category>

		<category><![CDATA[KhK]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kunsthochschule-kassel.de/artefact/09_artefact/?p=111</guid>
		<description><![CDATA[von 
Andreas Hykade, scheidender Professor der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel,
an 
Professor Doktor Rolf-Dieter Postlep, Präsident der Universität Kassel



Kassel, 1.4.2010



Sie ruinieren die Kunsthochschule Kassel, Herr Präsident!

Sehr geehrter Herr Präsident,

als ich 2005 meine Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule Kassel aufnahm, wurde mir seitens des Präsidiums der Universität Kassel eine konstruktive Zusammenarbeit zugesichert. Diese Zusage wurde nicht eingehalten. Vielmehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">von </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Andreas Hykade, scheidender Professor der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel,</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">an </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Professor Doktor Rolf-Dieter Postlep, Präsident der Universität Kassel</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Kassel, 1.4.2010</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><strong>Sie ruinieren die Kunsthochschule Kassel, Herr Präsident!<span id="more-111"></span></strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Sehr geehrter Herr Präsident,</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">als ich 2005 meine Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule Kassel aufnahm, wurde mir seitens des Präsidiums der Universität Kassel eine konstruktive Zusammenarbeit zugesichert. Diese Zusage wurde nicht eingehalten. Vielmehr bringt das Präsidium der Universität unter Ihrer Leitung durch fehlende Empathie und teilweise durch Ignoranz die Kunsthochschule Kassel in einen desolaten Zustand.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Folgendes muß erwähnt werden:</span></span></p>
<ol>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Sie 	weigern sich, das Rektorenamt der Kunsthochschule Kassel mit den 	notwendigen Kompetenzen auszustatten, obwohl dies seit Jahren vom 	Kunsthochschulrat gefordert wird.</span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Sie 	versäumen es, die Kunsthochschule Kassel so mit finanziellen 	Mitteln auszustatten, dass sie mit anderen Kunsthochschulen 	konkurrieren kann.</span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Sie 	verhindern, dass die Kunsthochschule Kassel Personalentscheidungen 	treffen kann, obwohl dies seit Jahren vom Kunsthochschulrat 	gefordert wird.</span></span></p>
</li>
</ol>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Diese Versäumnisse Ihrerseits führen dazu, dass die Kunsthochschule Kassel  ihrer Entwicklungsmöglichkeiten beraubt wird. </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Ich wünsche der Kunsthochschule Kassel für die Zukunft von Herzen alles Gute, was aus meiner Sicht in der augenblicklichen Situation nur heißen kann, dass sie sich von der Bindung zu Ihnen löst und die volle Autonomie anstrebt.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Andreas Hykade</span></span></span></p>
<p style="font-weight: normal;" lang="de-DE">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo bitte geht es zum Ich?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausgabe 2-2010]]></category>

		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>

		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Theaterinszenierung von Peer Gynt im Staatstheater Kassel

Derzeit läuft auf Kasseler Theaterbühnen ein Klassiker in neuem Gewand - Peer Gynt von Henrik Ibsen. Sebastian Schug hat die Reise des Peer Gynts sowohl ins Reale als auch in das Fantasiereich verortet. Dazu passend die Theaterbühne, welche irgendwie unfertig aussieht, fast schon einfach dahin gezimmert.
Peer Gynt ist größenwahnsinnig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Theaterinszenierung von Peer Gynt im Staatstheater Kassel</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Derzeit läuft auf Kasseler Theaterbühnen ein Klassiker in neuem Gewand - Peer Gynt von Henrik Ibsen. Sebastian Schug hat die Reise des Peer Gynts sowohl ins Reale als auch in das Fantasiereich verortet. Dazu passend die Theaterbühne, welche irgendwie unfertig aussieht, fast schon einfach dahin gezimmert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Peer Gynt ist größenwahnsinnig. Er will nicht nur König seiner Fantasie, sondern König der Welt werden. Dabei ist seine Ausgangssituation weniger hilfreich. Er lebt mit deiner Mutter Aase in einer schäbigen Behausung und plant von dort aus seine Welteroberung, während er seine Mutter nahezu in den Wahnsinn treibt. Aber ihr ergeht es ebenso wie dem Zuschauer. Man findet seinen Charakter egozentrisch, verantwortungslos,  er lügt, betrügt. Und doch sympathisiert man, und wünscht ihm seine Reise in sein eigenes Ich zu absolvieren.<span id="more-110"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Beginn dieser ist seine Flucht vor der Dorfgemeinschaft, als er zu erst die reiche Bauerntochter Ingrid ent- und verführt, und sie dann doch wieder für die schöne Solveig fallen lässt. Zunächst flieht er in die Trollwelt und soll dort die Trollrinzessin zur Frau nehmen. Doch ein Troll, das weiß Peer Gynt, ist er nicht. Und so flieht er zurück zu Solveig. Doch lange dauert ihr Glück nicht, denn die Tochter des Trollkönigs ist schwanger durch seine Begierde. So flieht Peer erneut, nachdem seine Mutter gestorben ist, und verlässt Solveig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von nun an bereist Peer Gynt die Welt. Versucht sich als Prophet und als Goldgräber, verdient seinen Reichtum in dem er laufend die Identität wechselt. Im Irrenhaus wir er dann endlich Kaiser, und zwar Kaiser der Selbstsucht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wieder in der Heimat erforscht er das Gyntsche ich, welches eine Zwiebel gleicht. Man kann sie Haut für Haut abziehen und am Schluss bleibt nicht übrig. Doch helfen tut ihm diese Erkenntnis nichts, als der Knopfgießer erscheint, und ihn umgießen will, außer jemand bezeugt, dass er er selber ist. Da ist aber auch noch Solveig, die all die Jahre auf ihn gewartet hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Stück brauchte trotz vieler Charaktere nur wenig Schauspieler. Solveig, war auch ein Troll und Anitra. Björn Bonn übernahm sogar gleich zwölf verschiedene Rollen. Mit den Kostümwechseln, die teilweise nur mit wenigen Teilen statt fand, wechselten die Schauspieler auch ihren ganzen Charakter aus. Bewegung und Stimmfarbe passen sich dabei der neuen Rolle an. Auch Peer Gynt, der durchgehend von Peter Elter gespielt wird, steigt immer wieder seinen Charakter ab und legt sich einen neuen zu. Trotzdem bleibt da immer ein gewisser Zug an ihm. Die großen Bewegungen, das Radikale und Kompromisslose bleiben. Sogar als er vollkommen nackt seinen Monolog hält, bleibt er authentisch, bringt aber dennoch ein wenig Selbstironie mit ins Spiel, wenn er vor dem Publikum zeitweise wie ein Kaiser stoltziert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die betonte Nacktheit im Stück und einige heftigere Szenen mögen den ein oder anderen abgeschreckt haben, es sollen sogar einige vorzeitig den Theatersaal verlassen haben. Ob dies nötig gewesen wäre ist nur schwer nachzuvollziehen. Sicher ist, dass auch das heftigere dem Spiel Leben und Lust eingehaucht hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dabei immer Hinterkopf immer wieder die Frage nach dem Ich, der Persönlichkeit bis hin dem Herz das einer Zwiebel gleicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Weiter Informationen zu Preis und Spielplan: http://www.staatstheater-kassel.de</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Katharina Schwarz</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Parcours durch die Kunstgeschichte</title>
		<link>http://www.kunsthochschule-kassel.de/artefact/09_artefact/?p=109</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausgabe 2-2010]]></category>

		<category><![CDATA[Exkursion]]></category>

		<category><![CDATA[KhK]]></category>

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		<description><![CDATA[Bamberg - Nürnberg - München
Auf der im letzten Semester angebotenen Exkursion ging es nach München. Ziel war es, in den drei Tagen in München einmal das Münchener Kunstareal zu erkunden. Doch zunächst gab es einen Besuch im Bamberger Dom auf der Hinfahrt. Dank des guten Wetters war es zudem möglich die Architekturlandschaft im Kern Bambergs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bamberg - Nürnberg - München</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Auf der im letzten Semester angebotenen Exkursion ging es nach München. Ziel war es, in den drei Tagen in München einmal das Münchener Kunstareal zu erkunden. Doch zunächst gab es einen Besuch im Bamberger Dom auf der Hinfahrt. Dank des guten Wetters war es zudem möglich die Architekturlandschaft im Kern Bambergs zu begutachten. Ein erheblicher Unterschied zu dem eigentliche Ziel München. Während es in Bamberg nahezu dörflich wirkte mit den schmalen Gassen, den Fachwerkhäusern und den kleinen Lädchen, merkte man bereits bei der Einfahrt in München, dass man sich in einer Großstadt befand.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">In den folgenden drei Tagen wurden sich die Alte, die Neue und die Moderne Pinakothek, sowie Museum Brandhorst und das Haus der Kunst angesehen. Auf den Wegen zwischen den Museen und auf Hin- und Rückweg konnte man dabei auch einen Eindruck von der Münchener Innenstadt gewinnen.<span id="more-109"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Zuerst wurde die Alte Pinakothek besucht. Besonders interessant an der Ausstellung, außer endlich mal die Gemälde nicht nur in Büchern und Digitalen Bildern zu sehen, war die Vielfalt der Ausstellung. Anhand der ausgewählten Epochen und Künstler konnte man eindeutig erkennen, dass die Sammlung den Geschmack der jeweiligen Sammlerpersönlichkeit widerspiegelt. Angefangen bei Wilhelm IV ab 1528, über Ludwig den I um 1840 bis hin zu den ergänzenden Ankäufen des Staates. Wobei spätere Ankäufe meist Rückkäufe von Bildern, die im Krieg entwendet wurden, sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf dem Weg durch die Museumsräume wird man durch die Nationalitäten und Zeiten der Künstler geführt, wobei in den größeren Kabinetten die größeren und wohl auch bedeutenderen Werke ausgestellt sind. Wobei auch in den kleineren Kabinetten viele interessante Bilder zu finden waren, so das Selbstbildnis von Rembrandt, welches so unglaublich winzig im Vergleich zu Darstellungen in Büchern wirkt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit der Modernen Pinakothek, welche am selben Tag besucht wurde, befand man sich mit einem Sprung in der Gegenwart. Sie vereint vier verschiedene Museen und wurde erst 2002 eröffnet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Inneren des weißen Baukörpers führen zwei große Treppen von der Eingangshalle zu den Sammlungen Im Untergeschoss befindet sich die Designsammlung, im Erdgeschoss liegen Ausstellungsräume für die Architektursammlung, die Graphische Sammlung und Wechselausstellungen. Im Westflügel des Obergeschosses ist die Sammlung der klassischen Moderne untergebracht, im Ostflügel die Sammlung für Gegenwartskunst.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aufällig waren die gelegten Schwerpunkte zum Beispiel auf Kunst der 1960er bis 1990er, vor allem in Deutschland und Amerika. Besonders auffallend auch die Positionierung der  300 Beuys-Werke, über welche man mehr oder minder beim Durchgehen stolperte. Während Graphische Sammlung und Architekturmuseum aus zeitlichen gründen oder weil geschlossen von den meisten war ausgelassen wurde, war die Neue Sammlung trotz Umbauten noch sehenswert. Die Geschichte des Designs an der Wand, wurde man durch verschiedene Objekte im Vergleich geführt. So konnte man die Entwicklung des Personal Computers bewundern, aber auch Pioneer-Arbeiten im Produkt oder Industrie Design. Autos, Schuhe, Lampen. Eine Sammlung für die man sich für genauere Betrachtung fast schon mehrere Tage Zeit nehmen muss.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das zweite sehr interessante Museumsgebäude auf der Exkursion ist das Museum Brandhorst für moderne und zeitgenössische Kunst.  Das Gebäude wurde erst 2009 eröffnet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auffällig ist die Architektur da die Fassade aus 36.000 vierkantige, vertikal angebrachte Keramikstäbe, welche an die Betonwand angebracht wurden, besteht. Je nach Winkel der Betrachtung verändert sich der Eindruck. Besonderheiten in dem Museum ist der Saal in dem Cy Twomblys Lepanto-Zyklus entworfen hängt, welcher perfekt auf den Raum zugeschnitten scheint. Weiteres persönliches Highlight sind die Arbeiten von Damien Hirst.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Insgesamt hängen in der Sammlung um die 700 Werke, wobei der Schwerpunkt auf den Künstlern beruht, die die Kunst nach 1945 stark geprägt haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bindeglied und vorletzte Station zwischen der Alter Pinakothek und der Pinakothek der Moderne ist die Neue Pinakothek, welche 1853 bereit eröffnet wurde. Hauptaugenmerk der Sammlung ist die Münchener Schule, die Deutsche Romantik, sowie moderne französische Künstler.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;">Besonderheit hier ist die geführte Raumabfolge, mit welcher man weitestgehend chronologisch die Kunst des 19ten Jahrhunderts erforschen kann. Wobei diese genau Strecke ein wenig zu viel Aufmerksamkeit fordert, wenn sie auch übersichtlich ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;">Von dort ging es anschließend zur letzten Station in München - dem Haus der Kunst mit den Sonderausstellung Ed Ruscha und Goldene Zeiten. Während die erste Sonderausstellung einen guten Überblick über das Werk von Ed Ruscha herstellte, war die zweite eher verwirrend. Thema und ausgestellte Werke ließen sich nur schwer verbinden. Wobei man sich nicht ganz einig wurde ob dies nun an der doch nahenden optischen Reizüberflutung oder dem tatsächlichen Ausstellungskonzept lag.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;">Auf der Rückfahrt über das Nürnberger Nationalmuseum war jene Überforderung nun deutlich spürbar. Die Aufnahmebereitschaft des Gehirns ließ erheblich nach, so musste man sich vor allem auf Grund des geringen Zeitfensters seine eigenen Highlights heraussuchen. Persönliches Highlight hierbei die Messerschmidt Köpfe, welche einen so immensen Unterschied zwischen Bild und Wirklichkeit aufwiesen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;">Im Großen und Ganzen eine schöne Exkursion mit sehr vollem Programm und einem erheblichen Lerneffekt. Natürlich wurde auch der Wunsch geweckt erneut nach München zu fahren und noch einmal in Ruhe einzelne Werke zu betrachten. Kann man nur hoffen das trotz der Modularisierung noch Möglichkeiten für solche Exkursionen bleiben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;">Katharina Schwarz</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kunsthochschule-kassel.de/artefact/09_artefact/?feed=rss2&amp;p=109</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das Böse mit dem Bösen bekämpfen…</title>
		<link>http://www.kunsthochschule-kassel.de/artefact/09_artefact/?p=108</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausgabe 1-2010]]></category>

		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>

		<category><![CDATA[Fridericianum]]></category>

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		<description><![CDATA[Pop-Piraterie von Carlos Amorales und „Nuevos Ricos“ in der Kunsthalle Fridericianum
Das Museum eine Konzerthalle? Die Ausstellungsräume ein Plattenladen? Die Kunsthalle Fridericianum als Plattform für die Entstehung einer neuen Subkultur zwischen Kunst und Pop?
Seit Christoph Büchels „Deutscher Grammatik“ durchläuft die Kunsthalle immer wieder innere und äußere Transformationen. Diesmal ist es ein Underground-Plattenlabel aus Mexiko, das sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pop-Piraterie von Carlos Amorales und „Nuevos Ricos“ in der Kunsthalle Fridericianum</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Das Museum eine Konzerthalle? Die Ausstellungsräume ein Plattenladen? Die Kunsthalle Fridericianum als Plattform für die Entstehung einer neuen Subkultur zwischen Kunst und Pop?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Seit Christoph Büchels „Deutscher Grammatik“ durchläuft die <em>Kunsthalle</em> immer wieder innere und äußere Transformationen. Diesmal ist es ein Underground-Plattenlabel aus Mexiko, das sich die Ehre gibt und mit ihm stehen Auftritte und Performances etwas schräger aber immer ziemlich lauter Acts, zwischen Pop, Noise und Electro, ins Haus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Der mexikanische Künstler Carlos Amorales (geb. 1970 in Mexiko-Stadt) fällt seit den frühen 1990er Jahren vor allem durch seine grafischen, installativen und performativen Arbeiten auf. So stellte er 2003 im niederländischen Pavillon auf der Biennale Venedig aus. „Flames Maquiladora“ ist eine installative Arbeit über Folgen der Ausbeutung von Montagearbeitern im Umkreis der mexikanischen Hauptstadt.<span id="more-108"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">In der <em>Modern Tate </em>und im <em>Pompidou </em>konnte man Amorales Interpretation des mexikanischen Wrestlings, des Lucha Libre, bewundern. „Fighting Evil (with style)“ aus dem Jahr 2002 kommt als ein Aufeinandertreffen von Gut und Böse daher, wobei beide <em>Luchadores</em> als Abbilder des Künstlers auftreten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Seit den frühen Anfängen seiner Laufbahn, sammelt Amorales die Formen- und Farbensprache seiner Arbeiten in einer Datenbank, des sogenannten <em>Liquid Archive.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Hier sammeln sich die Monster und Mischwesen seiner plakativen, durch den Horrorfilm inspirierten Grafiken, vor allem Vögel, Spinnen, Insekten, Wölfe und alle Arten von Hybriden und Mutationen in den Farben rot, grau, weiß und schwarz. Sie bilden eine feste Ikonographie und sind die Basis einer, durch konstante Erweiterung, Anordnungen per computergeneriertem Zufall und das Versehen mit Schrift, immer wieder neuen, „flüssigen“ Bildästhetik.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">In der Kunsthalle Fridericianum gibt Amorales nun den Blick frei auf das ganze Spektrum seiner Arbeiten. Dabei steht das von ihm und dem Musikproduzenten Julian Léde 2003 gegründete Plattenlabel „Nuevos Ricos“ im Mittelpunkt der Austellung. Während grafische Installationen und Plakatkunst aus dem Fundus der <em>Liquid Archives </em>den ästhetischen Rahmen bilden, stellt ein minimalistisch visualisierter Konzertsaal die Bühne für die Künstler des eigenen Indiependent-Labels.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Vertragskünstler wie Silverio, der funky Mexikaner in der roten Unterhose, Felix Kubin mit seiner Mischung aus hartem Electro, Dada-Noise und Pseudo-stalinistischen Märschen, sowie der &#8220;Godfather of digital Cumbia&#8221; Dick El Demasiado treten nach und nach hier auf.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Die Discographie des Labels kann sich mittlerweile sehen lassen und wird gemeinsam mit Merchandising-Artickeln und den gewollt illegal produzierten Kopien der Alben in den Räumen des Fridericianums ausgestellt. Bei aller Zitatfreude und trotz ständigem Stöbern in den Klamottenkisten unserer Populärkultur, bleiben doch die sozialkritische Haltung und der trotzige Widerstand gegen das Establishment wesentlicher Bestandteil von Carlos Amorales Kunst.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Franchise und Pirate-Franchise stehen Seite an Seite und überlassen es dem Betrachter zu entscheiden, was hier den Unterschied ausmacht und inwieweit es ihn in einer digitalisierten und demokratisierten Unterhaltungsindustrie überhaupt noch interessiert. Kaufen kann man hier allerdings nichts!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Carlos Amorales</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">„Nuevos Ricos“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">5. Dezember 2009 – 14. Februar 2010</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Kunshalle Fridericianum Kassel</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><strong>Nächster Termin: Freitag 12.02.2010</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><strong>Konzert: Dick El Demasiado</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><strong><br />
</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; font-weight: normal;" align="JUSTIFY">Leon Doorlag</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Vierecke einander lieben</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausgabe 1-2010]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Trickreich im Bali Kino
Vor dem letzten Wochenende des Monats Januar zeigte die Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel einmal wieder ihr neusten Arbeiten im Bali Kino. Außer dem Standort ihrer Entstehung hatten die Arbeiten unter einander kaum etwas gemein. Es wurde das ganze Spektrum des Trickfilms, Designs und Storylines umfasst, und dem Kinobesucher wurde ein guter und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trickreich im Bali Kino</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Vor dem letzten Wochenende des Monats Januar zeigte die Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel einmal wieder ihr neusten Arbeiten im Bali Kino. Außer dem Standort ihrer Entstehung hatten die Arbeiten unter einander kaum etwas gemein. Es wurde das ganze Spektrum des Trickfilms, Designs und Storylines umfasst, und dem Kinobesucher wurde ein guter und vor allem spannender Überblick über das Schaffen der Studenten gezeigt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Unter den vielen Highlights war es nur schwer Favoriten für sich zu finden. Besonders einprägsam ist der Film <em>Revenge</em> von Seo Yeun Lee. Ein Kämpfer des Kung Fu, wie man aufgrund der auffälligen Kleidung des Mannes erkennt, steht in der Mitte des Bildes und trainiert. Selbst als er plötzlich Hunger bekommt erweist er sich als wahrer Meister und richtet die Speisen nach Kung-Fu Art an. Nun springt der Film. Zehn Jahre später <span id="more-107"></span>unser Meister ist beträchtlich gealtert, aber genauso fit wie zuvor. Selbe Szene selber Ablauf. Nur diesmal taucht eine Ninja-Fliege auf. Diese spickt das Essen des Meisters mit Kampfsternen, welcher daraufhin stirbt. Der Film springt erneut und wir befinden uns weder 10 Jahre zuvor. Die Ninja Fliege ist noch ein Kind und macht sich mit ihrer Mutter am Essen des Meisters zu schaffen. Dieser tötet bei seiner Essenszubereitung ausersehen die Mutter unserer Ninja-Fliege. Unter Tränen sieht sie, wie der Meister die Mutter verspeist und schwört Rache. Hier endet der Film.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zunächst vermutet man noch eine Handlung, die sich um die Handlungen des Kung Fu Meisters drehen, umso spannender ist die Wendung hin zu der Geschichte der Ninja-Fliege. Alles in allem unterhaltend, irgendwie niedlich und vor allem interessantes Design. Es gibt kaum Gegenstände und keine anderen Personen. Wirklich auffallend sind nur die Muster des Hintergrundes und der Kleidung, die einen zwar fesseln, aber nicht von der Handlung ablenken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ebenfalls ein sehr minimalistisches Design hat der Film <em>Mr. Eck</em> von Kun Jia. Zwei Vierecke scheinen verliebt ineinander zu sein. Sie küssen und liebkosen sich, und zeugen letzten Endes ein Kind. Dieses ist nur leider nicht wie erwartet: es ist rund. Daraufhin versuchen sie es nach ihren Wünschen zu formen, scheitern jedoch und brechen in einen Streit aus. Das Kind fliegt in die Luft und das Pärchen beginnt sich rund zu streiten. Letztendlich landet das Kind wieder auf der Erde. Während sich die Eltern im Kampf die Ecken rund geschlagen haben, ist das Kind durch den Aufprall nun ein Viereck. Dies alles ohne Gesichter oder Arme und Beine nur auf das nötigste beschränkt zeigt eine gar nicht so unübliche Alltagsgeschichte, über die Ansprüche von Eltern an ihr Kind und sich selber.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ganz ähnlich ist auch die Geschichte die Martin Schmidt mit <em>Der präzise Peter</em> erzählt. Wieder haneldt es sich um kantige gestalten, nur diesmal in 3-D-Design. Der Protagonist mag es gerne gerade und perfekt in seinem Leben – natürlich seine Familie mit inbegriffen. Nur leider tanzt der kleinste Sohn etwas aus der Reihe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Um Familie geht es auch in Vatertag zusammen von Stefan Vogt. Aber auch ganz andere Themenfelder wurden in dem Programm der Trickfilm-Klasse angesprochen. Es ging um Abenteuer, um Superhelden, Spinatdrachen und Knöpfe, um Tiefsinniges und Witziges, mal mit minimalistischerem, mal mit aufwendigem Design, mal rund und manchmal eckig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf jeden Fall war der Besuch von Trickreich auch dieses Mal wieder lohnenswert, weil er nicht nur die neusten Filme der Trickfilmklasse zeigte, sondern vor allem inspirierend und unterhaltend war.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Katharina Schwarz</p>
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		<title>Mit Piraten im Netz segeln</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausgabe 1-2010]]></category>

		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>

		<category><![CDATA[KhK]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausstellung PIRATERISTIK I: Einführung in die moderne Plünderungstheorie
Veröffentlichung des Artikels von Marian Stiehler am 12ten März
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausstellung PIRATERISTIK I: Einführung in die moderne Plünderungstheorie</p>
<p>Veröffentlichung des Artikels von Marian Stiehler am 12ten März</p>
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		<title>Ein dreidimensionales Sci-Fi-Indianermärchen zwischen Kommerz und Kulturkritik</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausgabe 1-2010]]></category>

		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[
Avatar, der neue Film von James Cameron
Dieser James Cameron ist schon ein bemerkenswerter Mensch. Angeblich nur getrieben von einer tief in ihm verwurzelten 20 Jahre alten Vision, lässt er die festgefahrenen Grenzen der Traumfabrik Hollywood weit hinter sich. An Kollegen des Mainstream-Kinos wie Michael Bay zieht er einfach vorbei, Produktionsgelder fliegen ihm zu, neuste Errungenschaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Avatar, der neue Film von James Cameron</p>
<p>Dieser James Cameron ist schon ein bemerkenswerter Mensch. Angeblich nur getrieben von einer tief in ihm verwurzelten 20 Jahre alten Vision, lässt er die festgefahrenen Grenzen der Traumfabrik Hollywood weit hinter sich. An Kollegen des Mainstream-Kinos wie Michael Bay zieht er einfach vorbei, Produktionsgelder fliegen ihm zu, neuste Errungenschaften und Konzepte der Filmtechnik werden von ihm zum ersten Mal angewendet und leiten nebenbei eine kleine Revolution des Kinofilms ein. Hierbei werden die 3D-Technik und der digitale Film an sich einen neuen Standard heraufbeschwören, und James Cameron scheint der richtige Botschafter um diese Veränderungen beim Publikum durchzusetzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es sind immer die Superlativen, die man im Zusammenhang mit dem Meister zu hören bekommt. Cameron, der soeben die Milliarden an Einnahmen seiner bisher gewinnbringendsten Produktion <em>Titanic </em>mit <em><span style="font-weight: normal;">Avatar</span></em> noch einmal überschritten hat und damit den erfolgreichsten Film aller Zeiten zum zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten degradieren musste, wird oft als der letzte Retter von Hollywood bezeichnet.  <span id="more-105"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dabei wird auch bei <em>Avatar</em> inhaltlich auf Bewährtes gesetzt: Ein behinderter Ex-Marine lernt in seinen ferngesteuerten Avatarkörper die Na´vi, die Ureinwohner des Dschungelmondes Pandora, kennen und im Einklang mit der geistartigen Natur um ihn herum zu leben. Er wird einer von ihnen, vereinigt die verstreuten Stämme und vertreibt die profitgierigen Eindringlinge.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zur Abwechslung sind es hier aber einmal die Menschen der ausgebeuteten, toten Erde, die in fremde Welten eindringen um hier mit der Ausbeutung weitermachen zu können. Ein interessanter neuer Aspekt der bekannten Alien-Thematik, die James Cameron schon mit <em>Abyss-Abgrund des Todes</em> (1989) und dem zweiten Teil der Alien-Reihe (1986) um einige Facetten bereichert hat und dem Film eine gewisse Sozialkritische Haltung beschert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Überhaupt ist Pandora, ein Mond um den fiktiven Planeten Polyphemus, sehr lebendig und faszinierend animiert und gestaltet, was maßgeblich zur fesselnden Atmosphäre des Films beiträgt. Das romantische Ideal einer Harmonie zwischen Mensch und Natur scheint hier in diesem computergenerierten Wald vorstellbar. Inhaltlich droht das brutale Vorgehen der Menschen gegen den Wald und die blauhäutigen Ureinwohner schließlich die Naturidylle zu zerstören.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eine spiritualisierte New-Age-Pocahontas-Erzählung trifft auf den spezialeffektstarrenden Militarismus der etablierten Science Fiction. Hier wurde geschickt und liebevoll zusammengesetzt was vorher nicht zusammengehören wollte. Herausgekommen ist eine fesselnde, von Zitaten aus Pop- und Kulturgeschichte strotzende Analogie, ein Märchen im romantischen Sinn, was aufzeigt, dass gerade gut inszenierte Abenteuergeschichten nichts an ihrem Reiz für die Menschen verloren haben. Und das Ganze auch noch in 3D…</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Leon Doorlag</p>
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		<title>Zirkus mit Rocksound</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausgabe 1-2010]]></category>

		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Flick Flack – Festival der besten Artisten
Auch diese Mal kam man als Kasseler nicht herum, darauf aufmerksam zu werden, dass der Artistenzirkus Flic Flac in Kassel gastiert. Nicht nur das riesige bunte Zelt der Show stand mittig auf dem Friedrichplatz, sondern auch Plakate in der ganzen Stadt machten auf den Event aufmerksam. Dieses Jahr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flick Flack – Festival der besten Artisten</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch diese Mal kam man als Kasseler nicht herum, darauf aufmerksam zu werden, dass der Artistenzirkus Flic Flac in Kassel gastiert. Nicht nur das riesige bunte Zelt der Show stand mittig auf dem Friedrichplatz, sondern auch Plakate in der ganzen Stadt machten auf den Event aufmerksam. Dieses Jahr als Besonderheit das große Circusfestival. Eine Art Wettstreit um die Gunst des Publikums mit vierzehn internationalen Acts.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Besonderheit an dem Artistenzirkus Flic Flac ist, dass das Konzept nicht auf das üblich nostalgische Thema des Zirkus setzt. Statt die Show der Artisten mit Zirkustieren und Clowns zu erweitern, veranstaltet Flic Flac jedes Jahr eine Art rasante Akrobatikshow mit Tempo, viel Technik und vor allem Rocksound. Letzteres ist wahrscheinlich persönlicher Favorit jeder. Hat man es doch selten, dass man akrobatische Höchstleistungen zu Musik von Metallica und Rammstein hört.<span id="more-104"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch der Ersatz der Clowns für die Umbaupausen mit dem Comedian Dave Davis war gelungen und vor allem humorvoller als die roten Nasen. Mit Auszügen aus seinem Soloprogramm &#8216;Spaß um die Ecke&#8217; brachte er Comedian Fernsehen live auf die Manege eines Zirkus. Als der Charakter Motombo Umbokko, einem schwarz-afrikanischer Toilettenmann philosophierte er über die Deutschen und ihre Eigenschaften.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bis zum Ende der Show stimmte das Publikum ab, wer ihre Herzen gewonnen hatte. Es gab Bronze, Silber und Gold mit einem hoch dotierten Preisgeld. Letztendlich gewonnen haben das Artistenpaar Valeriy und Malvina Sychev aus Russland. Diese zeigten einem spannenden Tanz an zwei vertikalen Seilen.  Platz Zwei ergatterte die Kurbanov-Truppe, die auf Motorrädern Fußakrobatik vorführte und den dritten Platz bekam die Gruppe Crazy Flight junior mit Bodenakrobatik.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Letztendlich entschied man welcher Act einen am meisten beeindruckt hat, denn die einzelnen künstlerischen Darbietungen waren gänzlich unterschiedlich. Im Vergleich zu den Jahren davor, war es nicht nur eine Steigerung in der Vielfalt der Show, sondern vor allem auch in der Vielfalt der Musik. Daher darf man gespannt sein, wenn der Zirkus Ende dieses Jahres wieder sein Zelt errichtet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Weitere Informationen zum Artistenzirkus Flic Flac findet man unter der offiziellen Internetadresse:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">http://www.circusflicflac.de</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Katharina Schwarz</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Impressionen I</title>
		<link>http://www.kunsthochschule-kassel.de/artefact/09_artefact/?p=103</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 20:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ks</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausgabe 6-2009]]></category>

		<category><![CDATA[Biennale]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder von der Biennale in Istanbul




]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bilder von der Biennale in Istanbul</p>
<p><img class="alignnone" title="Biennale Istanbul" src="http://farm3.static.flickr.com/2491/4148193276_c277d058c6.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p><span id="more-103"></span><img class="alignnone" title="Biennale Istanbul" src="http://farm3.static.flickr.com/2576/4148193372_11bb6eb21a_o.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p><img class="alignnone" title="Biennale Istanbul" src="http://farm3.static.flickr.com/2692/4147434389_d3e761acce.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p><img class="alignnone" title="Biennale Istanbul" src="http://farm3.static.flickr.com/2725/4148193708_771de1d3f8.jpg" alt="" width="332" height="500" /></p>
]]></content:encoded>
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